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| zur Zeit sind da Blei Dinger drinn alles recht schwer |
Das ist das Problem mit Blei: Es ist billig, aber recht schwer. Auch die Stoßfestigkeit ist deshalb und wegen der Weichheit des Materials eher bescheiden.
Die pflegeleichten NiCd-Akkus sind ja seit längerem verboten, und so bleiben unter praktischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten wohl nur NiMH- oder Li-Ionen-Akkus, die beide mehr Wh pro kg aufweisen als Blei.
Beide Typen sind hinsichtlich der Hochstromfestigkeit vergleichbaren Bleiakkus mittlerweile überlegen, wobei NiMH die anspruchlosere, billigere aber auch weniger leistungsfähige Technik ist.
Li-Ion- bzw. Li-Poly-Akkus brauchen auch unbedingt eine elektronische Überwachung, die Tiefentladung, Überladung und ungleichmäßigen Ladezustand sicher verhindert, damit der Akku nicht gefährlich wird.
Es gibt Zellen, bei denen solch eine Sicherheitsschaltung schon eingebaut ist, aber die kann man nicht sinnvoll in Reihenschaltungen verwenden.
Wenn du wissen willst, wieviel besser Li-Ion gegenüber Blei ist, leg mal den alten Bleiakku auf die Waage und berechne die Wattstunden, die er dereinst hatte, und dann mach mal das Gleiche mit dem Li-Ion-Akku z.B. deines Laptops.
Das Entladeverhalten von Li-Ion ist ähnlich dem von Bleiakkus, wobei die Zellenspannung mit nominell 3,7V pro Zelle wesentlich höher ist als bei Bleiakkus mit 2,1V.
Immerhin kann man bei diesen beiden den Typen anhand der Leerlaufspannung recht einfach den Ladezustand erkennen, während das bei NiMH, ähnlich wie bei NiCd, nicht gut funktioniert.
Die Modellbauer werden die besten und günstigsten Quellen für Akkus nd Zubehör der unterschiedlichen Systeme kennen.