Hallo,
im Beitrag
https://forum.electronicwerkstatt.d......html habe ich mir einen alten Generator zugelegt.
Die wichtigen Eckdaten sind:
Eine Phase, Synchrongenerator, 8kVA, 230V, vier Pole.
Die Energieabnahme erfolgt über den Läufer! Er hat daher vier Schleifringe und relativ massive Kohlen. Der Stator ist anscheinend für die Erregung zuständig.
Die Widerstände der vier Schleifringe untereinander sind (Nummeriert 1 - 4, Foto!)
1-2: 3.2
1-3: 3.2
1-4: 1.8
2-3: 3.2
2-4: 1.8
3-4: 1.8
Die einzelnen Statorpackete im äußeren Bereich sind mit einander verbunden und zwar verläuft je ein Kabel von einem Statorpacket zum nächsten. Die Anschlüsse von Statorpacket A und D sind nach außen geführt, aber es scheint, hier wäre nie etwas angeschlossen gewesen. Am Typenschild ist war für die Erregung Einträge von Volt und Ampere, aber nichts eingestanzt.
Im Generator sind keine Dioden oder Kondensatoren verbaut.
So. meine Frage ist jetzt:
* Wie muss ich die Kabel an den Schleifringen zusammenschließen, um L1 und N zu erhalten?
* Wie erfolgt die Erregung des Generators? Die meisten Schliefringgeneratoren sind ja über den Läufer erregt und der Stator liefert den Strom. Hier ist es eben umgekehrt und die Erregung erfolgt über den Stator.
Manche Generatoren bilden den erforderlichen Magnetismus über Remanenz. Kann es sein, dass dieser Generator, wenn die Erregung über vier Packete im Stator erfolgt, Erregung aufbaut? Die einzelnen Statorpakete sind zwar mit einander verbunden, aber die Enden sind nicht mit einander verbunden und werden nach außen geführt. Meine Vermutung ist, dass dort eine Gleichspannung angelegt werden kann, wenn nicht mehr genug Restmagnetismus vorhanden ist.