Problem mit DIY-Solarpendel

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Problem mit DIY-Solarpendel

    










BID = 1041756

Maxxxel

Gerade angekommen


Beiträge: 7
 

  


Guten Tag liebe Freunde, als Hobby Projekt habe ich mir vorgenommen ein Solar Pendel zu bauen. Als Vorlage dazu dient mir der SunSwinger von SolarBotics. Die PDF dazu lässt sich hier direkt laden: https://content.solarbotics.com/pro.....7.pdf (ENGLISH). Ich habe alle erforderlichen Teile beisamen und sie meiner Meinung nach auch korrekt verlötet. Der einzige Unterschied zu der Vorlage, ist der, dass ich zwei 1,5V Batterien in Reihe nutze also 3V.

Mein Problem ist nun, dass die Spule den Magneten dauerhaft anzieht und die LED ist auch immer aus. Aus einem anderen Forum habe ich den Vorschlag vernommen ein 1Meg Poti noch dazwischen zu schalten, dies führt zwar dazu, dass die LED leuchtet aber dauerhaft und der Magnet wird immer noch permanent angezogen. Auch wenn ich nur eine Batterie nutze habe ich den selben Effekt, das die Spule dauerhaft an ist und die LED aus.

Falls ihr die PDF nich lesen wollt/könnt, ist hier ein screenshot des Schaltbilds: https://i.gyazo.com/44ba612f5c417ddbf51ebf91d11669c7.png

Ich weiß einfach nicht mehr weiter...


Hier meine Teile:

1x 3300uF 50V Kondensator
1x 1000uF 63V Kondensator
1x 2N3904
1x 2N3906
2x 100 Ohm Widerstand
1x LED
1x Spule (Eigenbau, 9-10 Ohm)
1x Zener-Diode ZPY 1,3W 27V
2x 1,5V Batterie
1x Neodym Magnet (N50)


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  8 Aug 2018 15:10 ]

BID = 1041758

perl

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Zitat :
Mein Problem ist nun, dass die Spule den Magneten dauerhaft anzieht

Pol mal die Spule um!
Evtl ist aber auch schon ein Transistor kaputt oder du hast sie falsch angeschlossen.


Zitat :
und sie meiner Meinung nach auch korrekt verlötet
Mach mal ein Foto von deinem Aufbau!
Welche Transistoren hast du tatsächlich verwendet? - Manche haben eine andere Anschlußanordnung.

 

  








BID = 1041762

Maxxxel

Gerade angekommen


Beiträge: 7

Anbei ein Gesamtbild. Ich werde die Spule jetzt einmal umpolen.

Bezüglich der Transistoren, hab ein Multimeter da, also ich könnte sie testen. Habe ich noch nie daher wäre ein Tipp nicht schlecht.




[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  8 Aug 2018 15:36 ]


EDIT: Achso, hatte keinen zweiten 100 Ohm Widerstand, daher habe ich drei 33 Ohm in Reihe genommen.

EDIT2: Der 2N3906 wird richtig heiß, während der andere kalt bleibt.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  8 Aug 2018 15:37 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  8 Aug 2018 15:41 ]

BID = 1041768

perl

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Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Achso, hatte keinen zweiten 100 Ohm Widerstand, daher habe ich drei 33 Ohm in Reihe genommen.
Schön, ich sehe dass du das ohmsche Gesetz verstanden hast.
Das Lesen musst du allerdings noch etwas üben, denn es gibt in der Schaltung gar keinen 100 Ohm Widerstand, sondern da werden 100 kOhm verwendet.


Wahrscheinlich ist auch die Windungszahl deiner Spule etwas gering. Evtl. kann man das mit einem Kern aus weichem Eisen, z.B einem Nagel kompensieren.



Zitat :
Der 2N3906 wird richtig heiß, während der andere kalt bleibt.
Das glaube ich gerne.
Hat dein Multimeter eine Fassung um Transistoren zu testen?
Sonst kann man das etwas umständlicher auch mit der Diodentestfunktion oder einer einfachen Prüfschaltung machen.


BID = 1041803

Maxxxel

Gerade angekommen


Beiträge: 7

Ja Ohmsches Gesetz ist mir geläufig... 2 Semester Elektrische Energietechnik :S

Ups, sorry mein Fehler. Ich meinte natürlich 100 kOhm, wie man anhand der Farben erkennen kann. Der 100 Ohm (der aus drei 33 Okm besteht) ist demnach nicht hilfreich in der Schaltung. Ich werde ihn wie auf anderen Foren vorgeschlagen, durch ein 1 Meg Poti ersetzen, dann kann ich es auf 100 kOhm einstellen und die Schaltung sollte erstmal soweit stimmen von den Teilen, hatte ich in der Form auch schon. Ich muss jetzt los, aber werde ich später probieren.


Mein Multimeter ist das Metex M-4650CR (Ur-Alt von meinem Vater :D)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  9 Aug 2018 11:31 ]

BID = 1041818

perl

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Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ich werde ihn wie auf anderen Foren vorgeschlagen,
Wenn du in mehreren Foren postest, dnn gib in allen bekannt, wo deine Anfrage noch läuft, sonst machst du dich höchst unbeliebt und wirst evtl. sogar gesperrt!

Wir haben keine Lust alles doppelt und dreifach zu erklären, und es ist auch unfair gegenüber Usern, deren Anfragen deshalb verzögert bearbeitet werden.




Zitat :

Mein Multimeter ist das Metex M-4650CR (Ur-Alt von meinem Vater :D)
Ein recht brauchbares und genaues Instrument. Ich habe auch eines.
Allein der Durcgangspiepser reagiert zu langsam um nützlich zu sein.
Schön ist aber die optisch isolierte RS-232-Schnittstelle, mittels derer man Meßreihen protokollieren kann. Dafür gibt es ein Verbindunskabel, dessen Spezialstecker in die 5 kleinen Löchlein am rechten Rand passt.

Diese Uhr hat jedenfalls eine Prüffunktion für pnp- und npn-Transistoren. (Aber keine JFET, keine MOSFET, keine IGBT).
Zum Prüfen steckt man den kleinen Transistor unter Beachtung de E-C-B-Zuordnung in die kleine runde Fassung, die sich unterhalb der Beschriftung "ACV" befindet und stellt den Wahlschalter auf "hFE".
Im Display wird dann die Stromverstärkung des Transistors angezeigt.

Bei solchen Allerweltstype, wie du sie hast, funktioniert das ganz gut. Typisch sind Werte zwischen vielleicht 50 und einigen hundert.

Lediglich bei einigen Leistungstransistoren, die niederohmige Widerstände parallel zur B-E-Strecke integriert haben, ist die Anzege 0.

Zerstörte Transistoren zeigen je nach Art des Defekts 0 oder "OL" an.

"OL" könnte man evtl. auch bei guten Darlingtontransistoren bekommen, aber ich habe das noch nicht beobachtet, da ich diesen Transistortester fast nie benutze. Meist reicht mir die Diodentestfunktion um zwischen "tot" und "noch gut" zu unterscheiden.

BID = 1041822

Maxxxel

Gerade angekommen


Beiträge: 7

Nicht ich habe in anderen Foren gepostet! Dieses Problem haben ein paar Leute, die das nachbauen wollen.

Also habe die Transistoren überprüft:

2N3906: 120
2N3904: 125

Demnach sollten die OK sein.

Ich stelle mal das Potentiometer auf exakt 1 kOhm und verlöte alles neu und werde es testen.

Gut wäre es zu wissen ob es an bestimmten Punkten bestimmte Werte erreichen muss, mit dem Multimeter könnte ich dass dann nachprüfen..


EDIT: Ok alles neu verschaltet.
LED ist schwach an und zieht den Magnet permanent an. Die LED dürfte ja egtl nur an gehen wenn ein Strom fließt.

Laut Beschreibung: Wenn der Magnet über die Spule schwingt entsteht ein Strom. Dieser Strom fließt durch die Spule und dreht sich auf der Hälfte um. Diese geladene Spule zieht den Magnet an. Der rückläufige Strom durch das nähern wird dann dazu verwendet die Stromzufuhr zur Spule zu beenden, sodass der Magnet wieder weiter schwingt mit wenig mehr Energie als davor.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  9 Aug 2018 18:34 ]

BID = 1041825

Maxxxel

Gerade angekommen


Beiträge: 7

Habe dazu passend folgenden englischen Text gefunden:


Zitat :

This circuit was described in Junkbots, Bugbots and Bots on Wheels published by Mcgraw Hill/Osborne. If you are using a 3 volt battery then you must insert a resistor in series with the battery. The authors suggest 5K to 10 K ohm. Try using 10K pot and when you get it running you can either leave the pot in place or substitute a fixed resistor. If the led appears to be permanently on then the circuit is probably oscillating, but the frequency is too high for the eye to see. Usually because of the missing resistor. 30 Gauge magnet wire wound on a plastic sewing machine bobbin works great for the coil. Wind on enough to fill the bobbin. I’ve build a few solar/battery pendulums using this and other circuits. Once you insert the resistor the rest of the circuit isn’t too picky, it will work.


Quelle: http://www.accomplished.org/2010/06/02/solar-pendulum/ (Letztes Kommentar ganz unten)

Hab es mal mit nur einer Batterie getestet. Funktioniert. Allerdings zu schwach die Reaktion, daher brauche ich die zweite Batterie.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  9 Aug 2018 18:52 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maxxxel am  9 Aug 2018 19:04 ]

BID = 1041836

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ich stelle mal das Potentiometer auf exakt 1 kOhm und verlöte alles neu
Das ist immer noch um den Faktor 100 zu niedrig!
Warum glaubst du dem Autor nicht, wenn er da 100k haben möchte?

Insbesondere der linke Widerstand soll den 2N3904 nur ein ganz kleines bischen leitend machen, damit der sofort reagieren kann, wenn von rechts eine durch den vorbeihuschenden Magnet entstehende Induktionsspannung hinzukommt.
Damit sollte auch die Polarität der Spule klar sein: sie muß den Magneten abstossen, und dem vorbeihuschenden Pendel zusagen noch einen Tritt versetzen anstatt zu versuchen das Pendel über der Spule anzuhalten.

Wenn du die LED richtig gepolt hast, so blitzt sie in dem Moment auf, wenn der Spulenstrom abgeschaltet wird!

Wie ich schon erwähnte, denke ich, dass deine Spule deutlich zu wenig Windungen hat. Es ist daher möglich, dass du diesen Abschaltblitz nicht siehst und ausserdem die vom Magneten induzierte Spannung zu gering ist um die Schaltung zu triggern.

Da die LED bei dir kontinuierlich leuchtet, ist sie entweder falschrum gepolt, leuchtet also wenn in der Spule Strom fliesst, oder die Geschichte vollführt eine hochfrequente Schwingung auf Grund der massiven Fehldimensionierung.

P.S.:
Zitat :
Ich meinte natürlich 100 kOhm, wie man anhand der Farben erkennen kann
Ich kann auf dem Foto überhaupt keine Farbringe erkennen, und auch sonst ist es kein Fehler, wenn du mit dem Ohmmeter überprüfst, ob ein Widerstand den Wert hat, von dem du glaubst, dass er ihn hat.



[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  9 Aug 2018 23:58 ]

BID = 1041851

Maxxxel

Gerade angekommen


Beiträge: 7

Sorry, sollte 100k heißen...

Nun, bei 1.5V funktioniert ja alles, also sollte die SChaltung so wie ich sie jetzt habe stimmen, genau nach Plan.

Ich werde mir nächste Woche nochmal einen 100k Ohm Widerstand kaufen und das Poti damit ersetzen. Dieses schalte ich dann mit den Batterien in Reihe und gehe von 5k aufwärst bis es passt.

Hoffentlich wirds

Habe auch gelesen, dass die LED nur optisch aussieht als würde sie permanent leuchten, sie könnte aber auch so hochfrequent blinken, dass man es nicht wahrnimmt.

Danke für die vielen Tipps.

BID = 1041856

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
werde mir nächste Woche nochmal einen 100k Ohm Widerstand kaufen und das Poti damit ersetzen. Dieses schalte ich dann mit den Batterien in Reihe und gehe von 5k aufwärst bis es passt.
Wir reden offenbar von verschiedenen Schaltungen.



Zitat :
Habe auch gelesen, dass die LED nur optisch aussieht als würde sie permanent leuchten, sie könnte aber auch so hochfrequent blinken, dass man es nicht wahrnimmt.
Ja, das hatte ich doch auch schon geshrieben:
Zitat :
Da die LED bei dir kontinuierlich leuchtet, ist sie entweder falschrum gepolt, leuchtet also wenn in der Spule Strom fliesst, oder die Geschichte vollführt eine hochfrequente Schwingung auf Grund der massiven Fehldimensionierung.



Warum hast du da eigentlich die Zenerdiode eingebaut, war nichts anderes da?
Das kann man machen, aber es ist zumindest ungewöhnlich und wegen der relativ hohen Kapazitäten nicht generell zu empfehlen.


BID = 1041866

Maxxxel

Gerade angekommen


Beiträge: 7

Bezüglich der Zener-Diode, weil man nunmal eine Diode brauch laut Schaltplan und in diverse anderen Foren und DIY-Projekten heißt es immer: Irgendeine Diode/Zener-Diode. Also habe ich irgendeinen Zener-Diode gekauft.


Nun Laut Schaltplan gehören ja zwei 100k Ohm Widerstände in die normale SChaltung. Ich habe nur einen und habe den anderen durch ein 1Meg Poti ersetzt. Wie ich jetzt aber gelesen habe sollte ich bei 3V Spannung einen 5k -10k Widerstand mit der Batterie in Reihe schalten. Daher möchte ich jetzt einen 100k Ohm Widerstand kaufen und das Poti ersetzen. Das Poti nehme ich dann für die Batterie und probiere aus ab wann es passt.


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