MARANTEC Comfort 515 Hallsensoren, Motorplatine prüfen

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MARANTEC Comfort 515 Hallsensoren, Motorplatine prüfen

    










BID = 1040603

STeddy

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Beiträge: 70
 

  


Hallo zusammen,
beim Drehtorantrieb einer Bekannten öffnet sich nur ein Flügel.
Der Marantec Service meinte der Motor im zweiten Antrieb wäre wohl beim Regen abgesoffen und defekt.
Man wollten den Antrieb komplett tauschen, was sehr teuer ist.

Die Dame hat abgelehnt, den Antrieb behalten und daraufhin das Gehäuse aufgeschraubt und den Motor rausgenommen Alles trocken und glänzend.

Kennt sich jemand damit aus ? Ich habe mal im Internet gesucht und nach ET Nummern und Bildern gesucht.

Die Motoranschlußplatine (86754: zwei Elko's und zwei Relais GL5LE-1 6VDC) sieht angeblich o.k. aus. (keine Korrosion, keine aufgeblähten ELKO's, keine Brandspuren)

Es gehen zwei Anschlußleitungen von der Torsteuerung in die Motorplatine rein und zwei raus an den Motor. Am anderen Platinen-Ende sitzen zwei dreipolige Stecker weiß/grün/braun (Versorgung +, Masse -, Signal ?) die zu Hallsensoren ? (85930 und 85877) führen. Die Sensoren dienen wohl der Fahrwegsbegrenzung der Drehspindel.

Wie kann ich aus der Ferne Platine und Motor testen lassen oder schnell den Fehler finden wenn ich mal vor Ort bin ?


A) Als erstes Spannung messen die von der Torantriebssteuerung in der Garage an die Platine geht(gehen soll) ? Laufen die mit Netzspannung oder 12 V ? Ist die Marantec Steuerung intelligent und merkt, daß da außer einem Multimeter nichts mehr dran hängt ?

B) 220 V oder 12 V direkt an den Motor anlegen ?

C) Kann man die Hallsensorstecker zum Test einfach abziehen oder geht der Antrieb dann garnicht ? Dann könnte sie mir den Motor mit der Platine zum Testen geben.

D) Netzspannung oder 12 V (Autobatterie) an die Anschlußleitungen der Platine legen und sehen ob sich der Motor dreht ?

E) Auf Verdacht erstmal die beiden Elko's und die beiden Relais ersetzen ?

Gruesse STeddy



_________________

BID = 1040604

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Als ertes würde ich mal schauen, ob es da durchgebrannte Gerätesicherungen gibt.
Ein Laie könnte aber schon damit überfordert sein, falls das Glasrohr mit Sand gefüllt ist.

 

  








BID = 1040605

STeddy

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Beiträge: 70

Hallo Perl, das wäre zu einfach.

-in der Bedienungsanleitung aus dem Internet ist von einer Schmelzsicherung nichts zu finden
-der zweite Torflügel würde dann vermutlich auch nicht gehen
-das hätte der Servicetechniker wohl auch geprüft (hoffe ich)

Sind die beiden Relais Unterbrecher, die den Motorstrom abschalten wenn der Hallsensor eine Signalspannung abgibt ? Dann könnte man die beiden einfach abziehen. Vielleicht hängt aber ein Relais "offen", dann müßte man die beiden Relais durchmessen und miteinander vergleichen....

Gruesse STeddy

BID = 1040607

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7474
Wohnort: Alpenrepublik

DoPo.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am  8 Jul 2018 17:32 ]

BID = 1040608

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7474
Wohnort: Alpenrepublik


Zitat :
Ich fasse zusammen:
Der Service meinte der Motor wäre wohl beim Regen abgesoffen und defekt.
...aufgeschraubt und den Motor rausgenommen Alles trocken und glänzend.
Man wollte den Antrieb komplett tauschen.

Eine Schmelzsicherung....
- hätte der Servicetechniker wohl auch geprüft


Ein Schelm der Böses denkt.

_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am  8 Jul 2018 17:32 ]

BID = 1040609

123abc

Schreibmaschine



Beiträge: 2038
Wohnort: Hamburg

Vor Ort würde ich erstmal die beiden Motoren untereinander austauschen um sicher zu sein das es am Motor liegt.

BID = 1040611

STeddy

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Beiträge: 70


Ich verstehe nicht warum man selbst bei einem defekten Motor die ganze Antriebseinheit austauschen soll. Solange die Zahnstange bzw. Schneckenwelle noch ok ist muß sich eine Reparatur lohnen.

Werde wohl nächstes WE mal hinfahren und

1. die Spannung messen/vergleichen die an beiden Motoren ankommt.
2. den "kaputten" Motor mal direkt an Spannung testen.
3. die beiden Hallsensoren vertauschen.
4. die beiden Relais messen.

Ich hoffe die hat sich gemerkt wie die Hallsensoren mit den Kabeln wieder ins Gehäuse gehen...

Gruesse

STeddy

BID = 1040767

STeddy

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Beiträge: 70

Update: Habe gerade den Motor mit Getriebe und Platine bekommen.

Der Motor glänzt wie neu. Der Anker sieht gut aus, die Kohlen und Läufer auch. Er dreht leicht.
Hab ihn erstmal direkt ans Labornetzteil gehängt und er dreht bei 12V Gleichstrom sowohl mit als auch ohne Getriebe.

Auch an der Platine läuft er (ohne Hallsensoren).

Wenn ich die beiden (eingelöteten) Relais mit ihren je 5 Pins vergleiche sind beide gleich. Ich habe nur zwischen dem mittigen Pin 1 und Pin 4 Durchgang und messe zwischen Pin 2 und 5 jeweils 90 Ohm.
Das erscheint nach Omron G5LE-1 Datenblatt korrekt.

Die ELKO's sehen gut aus.
Kann natürlich was von dem Vogelfutter (SMD Zehnerdiode o.ä.) defekt sein.

Werde jetzt mal die Bekannte bitten den Motor über die Platine an eine kleine 12V Batterie zu hängen und dann die Hallsensoren einzustecken um zu sehen ob er dann abschaltet.

Außerdem muß ich wohl unbedingt die Versorgungsspannung die von der Steuerung kommt messen....

Vielleicht hat nebruxas ja recht und es ist beim Antrieb alles o.k.

Gruesse STeddy


BID = 1040829

STeddy

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Beiträge: 70

Der Motor selbst dreht an 12 V Gleichstrom je nach Polung in beide Richtungen. Anscheinend ist aber ein Bauteil auf der Motorsteuer-Platine (ca. 50 € !)defekt ?

Ich habe die Motorsteuerplatine jetzt nämlich an einen alten 12 V Eisenbahnfahrregler gehängt. In eine Richtung verträgt der Motor weiterhin 12 V und dreht normal.

In in die andere Richtung dreht er nur bei wenig Spannung normal, stoppt aber bei mehr Volt/"Vollgas". Das Relais rappelt dann. Ob das Relais defekt ist oder ein SMD Bauteil bei höherer Eingangsspannung durchschlägt ?

Auf der Platine (85722 Rev. 1.1 Ersatzteilnummer 86754 ?) sind zwei 100 µF Elko's , die beiden Omron G5LE-1 Relais, einige SMD Kondensatoren und "103" Widerstände, ein S250 Brückengleichreichter TO269-AA, zwei 039 U3D Gleichrichterdioden, ein L5 08ZK59H SOT-89 Spannungsregler, eine Menge S72 N-Mosfet SOT-23 Transistoren und eine A4 W60 Diode SOT 23.

Die (ausgelöteten) Relais sind gleich, die Elko's haben ihre 100 µF, die beiden U3D Dioden blockieren in die eine Richtung und haben in die andere Richtung 0,7 Volt. Den Rest kann ich nicht messen.

Hat jemand eine Idee was so spannungsabhängig Ärger macht ?
Kann man die MOSFET's messen ?



BID = 1041018

STeddy

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Beiträge: 70

So, in eine Richtung (Tor schließen) dreht der Motor bei 12 V 0,7 A. In die andere Richtung (Tor öffnen)dreht der Motor nur bis 7,4 V 0,57 A und stoppt danach. Wenn man die Spannung runter regelt rappelt es im Relais und bei 6V 0,5A dreht der Motor wieder.

Nachdem ich ohne Erfolg die großen Dioden, Relais, Elko's ausgelötet geprüft und vertauscht hatte und auch der Motor selbst funktioniert blieb nur noch der SMD Kram über:

Ich habe dann mal einen der vier S72 MOSFET's abgelötet der im eingebauten Zustand auffällig war.
Ohne den MOSFET ändert sich nichts am Fehler.

Nachdem ich ihn gegen einen 2N7002 (Aufdruck 702 i) für 3,5 cent ausgetauscht hatte dreht der Motor (ohne angesteckte Hallsensoren) wieder in beide Richtungen bei 12 V !

Ob die MOSFET's eine Gegenspannung zur Versorgungsspannung aufbauen ? Wenn dann ein MOSFET fehlt oder defekt ist diese Spannung zu niedrig und hält den Relaiskontakt nur bei niedriger Versorgungsspannung bis 7,4 Volt geschlossen ?


Mal sehen was passiert wenn die Hall Sensoren drann hängen....


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