Schwinkkreisberechnung

Im Unterforum Alle anderen elektronischen Probleme - Beschreibung: Was sonst nirgendwo hinpasst

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Autor
Schwinkkreisberechnung

    







BID = 73475

kiamur

Gerade angekommen


Beiträge: 6
Wohnort: Wolfsburg
 

  


Hallo!

Also erst mal vorne weg ne Frage:
Das scheint mir ja hier ein sehr praxisorientiertes Forum zu sein. Ich lerne aber gerade Elektrotechnik für mein Studium der Industrieinformatik. Deshalb würde ich gerne mal wissen, ob es verpönt ist hier Fragen zu Übungsaufgaben zu stellen, oder ob das OK ist. Das Problem ist, dass ich bis jetzt kein anderes Elektrotechnikforum gefunden habe, das so stark benutzt wird. (Denn nur wo sich viele Leute tummeln, kann man ja auch auf vernünftige und schnelle Antworten hoffen)
Also, ich hoffe es ist in Ordnung. Ich möchte ja auch gar keine kompletten Lösungen haben, sondern nur etwas Hilfe an den Stellen, wo ich gar nicht mehr weiterkomme.

So, jetzt aber zum Thema:

Ich soll von diesem Schwingkreis




den Widerstand der Schaltung bei Resonanzfrequenz bestimmen. Leider gibt mein Script nur Beispiele her, wo zu dem Kondensator KEIN Widerstand parallel ist. Dann ist der Widerstand bei Resonanz ja nur der reine ohmsche Widerstand. Ist das denn jetzt in diesem Fall genauso, also R1+R2, oder muss ich da anders ran gehen.
Als Resonanzfrequenz habe ich übrigens 890Hz herausbekommen. Wäre nett, wenn mir mal jemand sagen könnte, ob das richtig ist, denn dieser eine Widerstand hat mich ganz schön durcheinander gebracht.

Vielen Dank schon mal
Maik

[ Diese Nachricht wurde geändert von: kiamur am  7 Jun 2004 14:46 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: kiamur am  7 Jun 2004 14:47 ]

BID = 73580

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  


Zitat :
Als Resonanzfrequenz habe ich übrigens 890Hz herausbekommen. Wäre nett, wenn mir mal jemand sagen könnte, ob das richtig ist.........

Kann sein, kann auch nicht sein.

Leider hab ich meine Kristallkugel verlegt, mit der ich sonst fehlende Angaben ermittle.

Um den komplexen Gesamtwiderstand bei jeder Frequenz zu bestimmen, brauchst du nur die komplexen Widerstände der einzelnen Komponenten zu addieren. Den der Parallelschaltung mußt du natürlich über die Addition der Leitwerte ermitteln.

Bei der Resonanzfrequenz ist nur noch reeller Widerstand vorhanden.


_________________
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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 73584

ocin

Gerade angekommen


Beiträge: 6

hallo,

zunächst handelt es sich um das ersatzschaltbild eines technischen kondensators.

1.) zunächst kann man die resonanzfrequenz wie folgt berechnet werden:

f_res = ( (1/(L*C)) - (1/(C*R2)²) ) / (2*pi)

(falls gewünscht, kann auch die herleitung dazu geliefert werden)

ob nun 890Hz rauskommt weiss ich nicht, da du keine werte angegeben hast.

2.) mithilfe der resonanzfrequenz kannst du dann den widerstand im resonazfall berechnen:

R_res = R1 + ( R2 / (1 + (2*pi*f_res*C*R2)²))

ich denke so müsste das funktionieren.
gegenvorschläge können gerne diskutiert werden.

gruß,
ocin

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ocin am  7 Jun 2004 23:09 ]

BID = 73587

ocin

Gerade angekommen


Beiträge: 6

noch ein kleiner nachtrag:

wie perl schon sagte, wird prinzipiell der komplexe widerstand der schaltung berechnet. im resonanzfall wird dabei der imaginärteil zu null. damit lässt sich die resonanzfrequenz berechnen. wenn man diese dann berechnet hat, wird sie in den realteil eingesetzt und damit der widerstand der schaltung im resonanzfall berechnet.

gruß,
ocin

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ocin am  7 Jun 2004 23:18 ]


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