Hallo miteinander!
Ich hoffe, dass ich euch mein Problem anschaulich beschreiben kann, wie es der hier vorgeblendete Text möchte. Ich hoffe wegen der Länge quittieren hier nicht manche das Lesen.
Meine Frau und ich gehen öfters für mehrere Wochen im Jahr auf Trekkingreisen. Nun hat man früher Karte und Kompass genommen und ist damit Jahrzehnte gut gelaufen. Aber der technische Fortschritt hat so einiges zu bieten, unter anderem das GPS. Bisher besaßen wir als GPS-Gerät ein Garmin eTrex H, welcher ausschließlich die Position in Koordinatenform übermittelte. Das Gerät schaltete man dann 3 oder 4 Mal am Tag an und glich es mit der Position ab, an der wir uns (hoffentlich) befinden sollten. In der Regel passte das auch. So hielt ein aus zwei AA-Zellen bestehender Akku auch die ganze Tour.
Nun, die Zeiten sind vorbei: Heute loggt man seine gesamte Tagesroute automatisch über das GPS und hat es daher ständig an. Ebenso zeigen die Geräte heute eine Karte an und haben auch einen eingebauten Kompass. alles wunderbar, nur geht ganz schön auf den Akku. Da machen selbst meine Eneloops mit 2.500 mAh pro Zelle nicht lange mit.
Nun, um zum Punkt zu kommen: Ich habe ein Ladegerät "BC 700" bestellt, das wollte ich schon immer als Ersatz für mein Sanyo Gerät. Dieses kann bis zu 4 Zellen mit 200, 500 oder 700 mA Ladestrom laden. Das Gerät wird wiederum mit einem 3 V Steckernetzteil mit max. 4A Stromabgabe geladen. Jetzt bringt einem ein solches Steckernetzteil in der Norwegischen Wildnis kaum was, trägt man nicht gleich noch ein 230V Stromaggregat mit sich herum. Wäre halt etwas schwer
Jetzt gibt es KEIN Ladegerät auf dem Markt für den Rücksack mit Solarzellen, welches stinknormale NiMH Akkus laden kann. Entweder sind sie zu schwer (also für den Heimgebrauch oder Camper) oder sie haben nur intern verbaute Akkus mit Mini-USB-Anschluss. Das bringt mir aber nichts, denn das GPS kann zwar mit Mini-USB betrieben werden, läd die Akkus dabei jedoch nicht. Ist mir auch lieber, denn Eneloop-xx-Akkus sind schweineteuer und da hab ich doch lieber ein ordentliches Ladegerät dran.
Jetzt könnt ihr euch schon denken was ich will: Ich möchte das Netzteil für die Trekkingtouren durch ein Solarpanel ersetzen, welches mit einem Spannungswandler auf 3V gebracht wird. Ich würde in diesem "Modus" dann natürlich die Akkus nur mit 200 mA pro Zelle laden. Dauert dann zwar ewig, aber da ich 8 Batterien, also umgerechnet rd. 6 Tage+Notfall Versorgung mit nehme, würde das dann für eine Tour reichen.
Meine Voraussetzungen fürs Trekking:
1.) Das Solarpanel muss widerstandsfähig sein und darf nicht brechen.
2.) Die ganze Konstruktion muss so leicht wie möglich sein, jedes Gramm zählt.
3.) Die Konstruktion muss zuverlässig sein.
4.) Es geht nicht um ein paar Euro hin oder her. Viel wichtiger ist, dass es in schlechten Umgebungsbedingungen (auf dem Rucksack, ins Gras gelegt,...) gut funktioniert.
Jetzt zu meinem geplanten Aufbau:
Ich würde dieses Solarpanel mit 6V Ausgangsspannung:
http://www.conrad.de/ce/de/product/.....etail
an diesen Spannungswandler anschließen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/.....angss
Und dieses Konstrukt dann an dieses vorgegebene Ladegerät:
http://www.amazon.de/Technoline-BC-.....C+700
1.) Was mir hier auffällt ist, dass es eng im Grenzbereich läuft. Der Spannungswandler muss mindestens mit 3 V mehr betrieben werden, als die Ausgangsspannung. Da wirds eng. Gibts da bessere Spannungswandler um nicht ganz so scharf herum zu kratzen?
2.) Der Spannungswandler "untersetzt" ja von 6V auf 3V. Ist ein Spannungswandler mit einem Getriebe in dem Sinne vergleichbar, dass dieser zwar die Spannung erniedrigt, dafür aber auch den maximalen Strom erhöht? Also, dass ich anstatt den max. 900 mA nun 1,8 Ah nutzen kann (abzüglich Verlust, das ist klar. Aber wie hoch ist der?)
3.) Der Spannungswandler ist geregelt. Muss man dann den Ausgangsstrom nicht noch durch einen Kondensator etwas puffern und konstant halten?
Oder sollte ein Kondensator lieber eher auf die Eingangsseite parallel zum Solarpanel (das würde ich vermuten)? Welche Kapazität sollte dieser haben? Ich hätte diesen hier mit 15.000 uF und bis 25V spannungsfest genommen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/.....etail
Ich hoffe ihr könnt mir hier etwas helfen. Natürlich bin ich aber auch für jeden Alternativvorschlag offen!
Grüße aus dem Süden Deutschlands
Philipp