Toshiba Beckhoff CP7201

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: Inverter oder CCFL

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Autor
Sonstige Toshiba Beckhoff CP7201 --- Inverter oder CCFL
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BID = 907599

Murray

Inventar



Beiträge: 4638
 

  


Geräteart : Sonstige
Defekt : Inverter oder CCFL
Hersteller : Toshiba
Gerätetyp : Beckhoff CP7201
Kenntnis : artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter, Gerätetester (VDE 0701/0702), Oszilloskop
______________________

Ein Bekannter hat einen Industrie-PC von Beckhoff angeschleppt.

Da funktioniert die Beleuchtung des Display nicht mehr..
Eingebaut ist eins von Toshiba
LTD121C30S
Inverter DS-205

Beim Einschalten des PC flackert nur immer eine der zwei CCFL kurz auf.
Wenn ich die Anschlüsse der CCFL am Inverter tausche flackert die andere.
Darum denke ich das nicht die CCFL verschlissen sind, das Gerät war angeblich auch nur ein halbes Jahr in Betrieb (keine Garantie).

Die Betriebsspannung von 12,3V steht auch stabil.
Daneben noch 2x 5V wohl zum Einschalten.

Kennt jemand eine Bezugsquelle für den Inverter?
Bzw. kann man da jeden x-beliebigen anschließen der 2 Röhrenanschlüsse hat?


Erklärung von Abkürzungen

BID = 907993

Murray

Inventar



Beiträge: 4638

 

  

Hier mal ein Foto von dem Inverter.

Welche Ausgangsspannung sollte der den haben für ein 12" Display?



Erklärung von Abkürzungen

BID = 908002

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Welche Ausgangsspannung sollte der den haben
Mehr als für dein Meßzeug gut ist.
Der Aufdruck "CAUTION HIGH VOLTAGE" steht da nicht umsonst.
M.W. werden hochfrequente Wechselspannungen um 800V benutzt.

Erklärung von Abkürzungen

BID = 908003

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9043
Wohnort: Alpenrepublik

Besorge Dir einen billigen Testinverter

Dann kannst Du auch die CCFL unabhängig voneinander testen.

Wenn Du für Dein Scope keinen Hochspannungstastkopf hast, dann lass es!
Es besteht die Gefahr, dass Dir der Eingangsverstärker draufgeht.



_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am  4 Dez 2013  1:28 ]

Erklärung von Abkürzungen

BID = 908027

Murray

Inventar



Beiträge: 4638

Die Ausgangsspannung wollte ich ja nur wissen wegen einem Ersatzinverter, also wieviel Spannung der dann haben sollte. Aber ist wohl nicht so kritisch.

Der Testinverter sieht doch schon mal gut aus.

Fürs Scope habe ich nur einen Hochvolttastkopf. Der wird wohl nicht reichen (habe jetzt die Daten nicht im Kopf, IMHO waren da max. 1000V oder so).

Habe aber noch irgendwo ein Hochspannungstastkopf für an altes analoges Multimeter (V640). Damit sollte es doch auch funktionieren.

Erklärung von Abkürzungen

BID = 908039

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9043
Wohnort: Alpenrepublik


Zitat :
Fürs Scope habe ich nur einen Hochvolttastkopf.


Wie Perl schrieb, ist die zu erwartende Spannung recht hoch. Ich würde es der paar Euros für einen externen Inverter den man hin und wieder gebrauchen kann nicht riskieren.

Meinem HV-TK mit 30kV ist das egal....der belastet die Spannungsquelle auch kaum was auch eine Rolle spielt.

Im übrigen habe ich mir in der Bucht gerade zwei dieser Testinverter gekauft, da auch ein Kabelsatz mit verschiedenen Steckern dabei ist. Das ist praktisch.

_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

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BID = 908045

Murray

Inventar



Beiträge: 4638

Na den Hochvolttastkopf nehme ich dafür eh nicht.
Der war teurer als der komplette PC.

Die 800-1000V sind ja sicherlich der Effektivert, oder?

Ist denn die Spannungsmessung überhaupt sonderlich aussagekräftig? Der Inverter läuft ja dabei sozusagen im Leerlauf / ohne Last.

Erklärung von Abkürzungen

BID = 908053

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Habe aber noch irgendwo ein Hochspannungstastkopf für an altes analoges Multimeter (V640). Damit sollte es doch auch funktionieren.
Nein, diese Tastköpfe sind oft nur für Gleichspannung gedacht.
Vielleicht gehen sie auch noch mit 50Hz Wechselspannung, aber bei 50kHz bekommst du sicherlich nur noch Hausnummern.

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BID = 908065

Murray

Inventar



Beiträge: 4638

Mist, den Tastkopf finde ich nicht (den für HF hatte ich gleich).
Am besten mal was anderes suchen

Bei Wechselspannung spielen wohl die Induktivitäten der Widerstände eine zu große Rolle?

Habe grad einen noch älteren ausgeschlachteten Hochspannungstastkopf vor mir. Ist ja eigentlich nur ein Spannungsteiler.
Der vordere Teil besteht aus 4 Widerständen a 250MOhm (einer 65mm lang und 10mm Durchmesser).

Im übrigen - ist das überhaupt zwangsweise Wechselspannung?
Mich irritiert auf "meinem" Inverter diese schwarze Box hinter dem Trafo. Das ist gar nicht typisch wenn ich mit Fotos anderer Inverter anschaue.
Ist das vielleicht eine Spannungsvervielfachung

Erklärung von Abkürzungen

BID = 908066

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Bei Wechselspannung spielen wohl die Induktivitäten der Widerstände eine zu große Rolle?
Das bei sehr hohen Frequenzen, viele MHz und GHz.
Hier sind es aber noch die Kapazitäten.
Selbst ein kurzes Koaxkabel plus Eingangskapazität des Scope ergibt leicht 50pF.
Bei 50kHz ist das ein Blindwiderstand von 64kOhm, also viel weniger als die nominellen 1MOhm des Scope.
Die 3dB Frequenz von 1MOhm||50pF beträgt nur noch 3,2kHz, aber auch die Eigenkapazität der Hochohmwiderstände gegen die Umgebung führt bei 50kHz schon zu deutlichen Verfälschungen.


Zitat :
ist das überhaupt zwangsweise Wechselspannung?
Ja.
Gleichspannungen lassen sich nicht transformieren und die Kondensatoren eines Spannungsvervielfachers führen zusammen mit dem negativen Innenwiderstand der Gasentladung zu Instabilitäten.
Entweder ist hier die Spule vergossen oder das ist ein piezoelektrischer Hochspannungswandler (habe selbst noch keinen zu Gesicht bekommen).


P.S.:
Steht ja sogar auf der Platine: "PZT" für "Piezoelectric Transformer"
Hier siehst du, wie's funktioniert: http://www.ti.com/general/docs/lit/.....YT125

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  4 Dez 2013 18:43 ]

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BID = 908070

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9043
Wohnort: Alpenrepublik

Ja, das ist ein Piezoelement.

Bild

Laut DB liegt die Ausgangsspannung bei 430 johntraVOLTA.
Ohne Last sind es 1,5 kleineVolt.
Der ganze Spaß wombelt bei 52 kHz.


PDF anzeigen



_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!



[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am  4 Dez 2013 18:53 ]

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BID = 908094

Murray

Inventar



Beiträge: 4638

Aha ... wieder was gelernt

@nabruxas Danke fürs Datenblatt

Ui, 1,5kV rms sind ja Spitze-Spitze über 4kV

Dabei wollte ich grad ein Wunschzettel für den Weihnachtsmann fertig machen mit sowas
Agilent - 10076B - Tastkopf, Passiv....., 4kV

Aber da reicht der ja gar nicht

Ob wohl 6kV ausreichend sind?
Also jetzt nicht nur für den Inverter hier sondern allg. für Laptops etc.

Die mit 15 oder 40kV kosten ja gleichmal mehr als das doppelte...


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BID = 908101

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
wollte ich grad ein Wunschzettel für den Weihnachtsmann fertig machen
Kannst du damit Geld verdienen?
Es mag zwar reizvoll sein festzustellen, weshalb die Beleuchtung in einem ältlichen Rechner nicht mehr funktioniert, aber die Reparatur eines solchen Inverters dürfte unwirtschaftlich sein, und wenn die CCFL defekt ist, ist die Messerei am Inverter überhaupt sinnlos.

Über kurz oder lang werden solche Gasentladungslampen wohl durch (O)LEDs verdrängt werden werden und dann brauchst du solch einen HV-Tastkopf vielleicht nie wieder.

Für die allgemeine Elektronikentwicklung gibt es imho lohnendere Artikel um Geld zu versenken: Einen Differenztastkopf oder eine Stromzange z.B.



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BID = 908104

Murray

Inventar



Beiträge: 4638

Du meinst jetzt sicherlich eine Stromzange für den Oszi. Ja wäre auch mal eine Überlegung wert.

Was ist an einem Differenztastkopf so besonders?
Ist das nicht das gleiche als wenn man 2 Tastköpfe nimmt und der Oszi rechnet den Rest daraus ja eh aus?

Naja mein Chef hatte mich auf die CCFL-Problematik kürzlich schon mal angesprochen.
Also bei uns laufen momentan da einige Geräte auf, auch wen mich das bisher nicht sonderlich tangiert hat.
Er meinte was von CCFL-Tester ...
Mal schauen...

HV-Tastkopf - wenn ich da was lese von Zündspannungsmessung - Autos und Oldtimer sind sein 3. Standbein .... mal schauen...

Was weis man heute schon was morgen kommt?
Früher hatten wir mal mit 24GHz zu tun, Meßtechnik angeschafft ... gebraucht weil zu teuer.
Dann war erstmal Ruhe damit.
Dann kam 5 GHz WLAN und dann kam jemand mit 14 GHz Übertragung ...

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BID = 908133

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
und der Oszi rechnet den Rest daraus ja eh aus?
Wenn du 100mV messen willst, die auf einer 100V Spannung aufsitzen, wird das wohl ein frommer Wunsch bleiben.
Außerdem müsstest du dafür einen Kanal opfern.
Vom Frequenzgang und der miserablen Gleichtaktunterdrückung einer derartigen Behelfslösung will ich lieber gar nicht erst reden.

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