Frequenzherabsetzung

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Autor
Frequenzherabsetzung

    







BID = 855073

Ltof

Inventar



Beiträge: 9306
Wohnort: Hommingberg
 

  


Dein selbstgestrickter Empfänger muss besser werden als ein handelsübliches Gerät, ansonsten wäre der Selbstbau technisch sinnfrei.

Hast Du schon mal mit einem Empfänger in dem Frequenzbereich experimentiert?

Ganz gut ist auch ein Hinweis von ElektroNicki: Er wies Dich schon auf SDR hin. Mit einem preiswerten DAB- oder DVB-T-Stick und einer freien Software hast Du einen Empfänger für einen riesigen Frequenzbereich. Damit kann jeder Depp das von Dir genannte Frequenzband beobachten. Bei welcher Frequenz soll ich mal für Dich nachschauen und wo soll ich die Antenne hinhalten?

Ich würde nicht auf die Idee kommen, einen Empfänger für ganz besonders schwache Signal selbst zu bauen. Eher für besonders starke mit denen die üblichen Empfänger überfordert sind. Für besonders schwache Signale würde ich mir höchstens eine sehr gute Richtantenne selbst bauen. Die brauchst Du für Radioastronomie sowieso.

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am 30 Okt 2012  9:04 ]

BID = 855097

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

 

  


Zitat :
Aber auch Jupiter ist ein bekanntes Beispiel für Dezimeterwellen.


Jetzt schlägts Dreizehn!

Die Radiowellen von Jupiter liegen im Dekameter-Bereich!
Jede wiener Hausfrau weiß was "ein Deka" ist.
Man arbeitet bei ca 20 MHz und das ganze wäre
ein geeigneter Einstieg für ein Funkgreenhorn.
Hier:
http://radiojove.gsfc.nasa.gov/help/
findest du alles, bis zum Handgriff erklärt.
Sogar Bauteilsets werden angeboten.
Ah, ich vergaß, du willst ja bei Jugend forscht
reüssieren. Bedenke, daß das nix mit forsch zu tun hat.

_________________
Dimmen ist für die Dummen

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 30 Okt 2012 12:34 ]

BID = 855101

Mega-Ohm

Neu hier



Beiträge: 21

Erst mal zu dem Vorwurf, ich könnte dezi nicht von deka unterscheiden:
ABER AUCH IM DEZIMETERWELLENBEREICH!
Mehrere Quellen bestätigen dies!!!!!!!!

Wenn ich dich mal auf Google "Jupiter Dezimeterwellen" verweise und dir den ersten Link gebe: www.jhk1.de/astro/jupiter.htm
Dort findest du folgendes: "Eingefangene Elektronen in der Nähe des Planeten verursachen die Synchrotronstrahlung im Bereich der Dezimeter-Wellen. Dekameterstrahlung, die nur in bestimmten Gebieten des Planeten beobachtet wird, hat mit der Wechselwirkung zwischen Jupiters Ionosphäre und seinem Mond Io zu tun, dessen Bahn innerhalb eines riesigen Plasmaringes liegt."

Und meine Quellen dazu finden sich nicht nur im Internet, ich habe dazu auch Literatur!

@LTOF: Vielen Dank für den Hinweis mit den Satellitenfernsehen! Ich habe bereits solche Messungen mit einem LNB durchgeführt. Das hat soweit auch prima geklappt, allerdings war ich mit der Anordnung nicht so ganz zufrieden, daher wollte ich das nochmal von einer anderen Seite angehen.

Vielleicht könntet ihr mir auch Seiten empfehlen, auf denen sich Informationen und konkrete Schaltungen finden.

BID = 855104

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Mehrere Quellen bestätigen dies!!!!!!!!


Sind die Ausrufezeichen auch aus diesen Quellen?

Und steht dort, daß der Empfang dieser Synchrotonstrahlung
ein geeignetes Schülerprojekt ist?
Die Nasa hat diese sehr schönen Seiten für
Schülerprojekte, lies die mal durch!
Was dort nicht empfohlen wird, hängt zu hoch für
Anfänger.


_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 855107

Ltof

Inventar



Beiträge: 9306
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
Mega-Ohm hat am 30 Okt 2012 12:57 geschrieben :

@LTOF: Vielen Dank für den Hinweis mit den Satellitenfernsehen! ...

Nicht Sat, sondern SDR. Das ist etwas völlig anderes. Damit habe ich vorhin mal in die Sonne "gehorcht". Da war im Spektrum nichts zu sehen, was irgendwie mit der Ausrichtung der Richtantenne auf die Sonne korrelierte.

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(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am 30 Okt 2012 14:30 ]

BID = 855114

Mega-Ohm

Neu hier



Beiträge: 21

Auf welchen Frequenzen ist SDR denn genau?

Könnte man mit dieser Schaltung nicht mein Misch-Problem lösen?

http://www.powerlink.at/schaltungen.....1.htm

Das würde doch auch mit 406,1-410 MHz funktionieren, oder? Dann mischt man das mit dieser Schaltung runter.
Als Lokal-Oszillator-Frequenz könnte man 400 MHzverwenden. Das ließe sich dann mit dreifacher Verdopplung von 50 MHz synthetisieren.

Welche IC's verwendet man dazu genau für diese Frequenzen?

BID = 855123

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Dein TA 7358 ist für UKW-Rundfunk konstruiert, ich bezweifle die Eignung des IC für deine Anwendung. Und willst du wirklich FM auswerten?
Das wäre allerdings eine ziemlich schlechte Idee.
FM-Empfänger verstärken ja in der ZF so hoch, daß dort schon das Eigenrauschen begrenzt wird.
Das vereitelt jegliche Messung eines geringen Zusatzrauschens.

Meßverstärker für Rauschen müssen sehr linear sein und ihre Aussteuerungsgrenze muß ein Vielfaches der zu messenden Leistung betragen.


BID = 855133

Ltof

Inventar



Beiträge: 9306
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
Mega-Ohm hat am 30 Okt 2012 15:53 geschrieben :

Auf welchen Frequenzen ist SDR denn genau? ...

Link

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(Hanlon’s Razor)

BID = 855143

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Was SDR angeht, muss ich etwas zurückrudern...
Zumindest mein Empfängerich (Noxon-DAB-Stick) ist doch relativ taub, die -260db bekommt man damit nie und nimmer hin, befürchte ich.
Digitale Übertragungsverfahren sind halt etwas robuster, zumindest am Anfang bei fallendem SNR

_________________

BID = 855155

Ltof

Inventar



Beiträge: 9306
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
... die -260db bekommt man damit nie und nimmer hin, befürchte ich. ...

Darum geht's mir auch gar nicht. Es ist nur eine sehr preiswerte Möglichkeit, bei den gewünschten Bändern überhaupt etwas zu empfangen und zu verifizieren, ob ein eigener Empfänger das ausreichend übertrifft.

_________________
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(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am 30 Okt 2012 19:41 ]

BID = 855164

Murray

Inventar



Beiträge: 4745


Zitat :
Mega-Ohm hat am 30 Okt 2012 00:46 geschrieben :
Laut Frequenzbelegungsplan ist dieses nämlich für radioastronomische Messungen reserviert.


Das stimmt so nicht (mehr).
Kannst ja gern nachschauen
http://www.bundesnetzagentur.de/Sha.....nFile

Seite 242

BID = 855187

high_speed

Schreibmaschine



Beiträge: 2073


Zitat :
Ltof hat am 30 Okt 2012 19:39 geschrieben :

... Es ist nur eine sehr preiswerte Möglichkeit, bei den gewünschten Bändern überhaupt etwas zu empfangen und zu verifizieren, ob ein eigener Empfänger das ausreichend übertrifft.


Das mit dem DVB-T-Stick kein auswertbares Signal empfangen wurde, verwundert
mich nicht. Das gewünschte Signal hat nach dem Wikipedia Artikel eine Leistung
im Bereich um -260 dBm. Den zugrunde liegenden Antennengewinn wurde aber nicht
genannt. Damit ist das gewünschte Signal sehr weit im Rauschen der
Empfängerschaltung.
-260 dBm = 10^-26 mW = 0,000000000000000000000000010 mW = 0,000010 yW .
Um ein solch schwaches Signale auszuwerten, muss schon ein erheblicher
Aufwand getrieben werden.

Der Fragesteller sollte sich erst einmal mit dem Rauschen auseinandersetzen,
und überlegen, wie er es in seinem Empfänger minimieren kann.
Mit diesem Projekt kann man eine ganze Dissertation füllen.

Als kleiner Tipp: Die Rauschleistung ist abhängig von der Bandbreite und mit
viel Kühlung bekommt man es auch noch kleiner.

MfG
Holger

_________________
George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!

Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: high_speed am 30 Okt 2012 20:51 ]

BID = 855282

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Das gewünschte Signal hat nach dem Wikipedia Artikel eine Leistung
im Bereich um -260 dBm
Man muß sich ja nicht unbedingt mit den Profis und ihren Millionen schweren Etats anlegen, aber es ist schon ein erheblicher Antennenaufwand nötig, sowie vor allem eine freie Sicht auf das Objekt der Begierde.
Besonders in der Stadt herrschen dafür miserable Bedingungen, da einerseits das Gesichtsfeld durch Bebauung und Bewuchs eingeschränkt ist, und andererseits die vielen Elektrogeräte für einen starken Störnebel sorgen.

Daß es grundsätzlich geht, zeigen solche Beobachtungen: http://de.wikipedia.org/wiki/Amateurradioastronomie
Aber such auch mal ein bischen nach Bildern der Anlage, damit du einen Eindruck bekommst, welcher Aufwand damit verbunden ist.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 31 Okt 2012 12:46 ]


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