Hallo!
Kurz gesagt, würde es mich reizen, gewisse Probleme von mehreren Rechnern lösen zu lassen, mir stünden dafür mehrere Rechner (Laptops und Desktop-Rechner) zur Verfügung.
Mit der Theorie für verteiltes Rechnen habe ich mich natürlich befasst und vieles über z.B. MPI gelesen.
Schön und gut, problematisch ist aber, dass ich ja nur bei eigens entwickelter Software das parallele Rechnen auf mehreren Systemen implementieren kann. Bei existierender Software kann ich kaum die Algorithmen ändern und z.B. auf MPI portieren.
Für mich sieht es also so aus, als würde es keine Lösung geben.
Eines der Programme, wo ich mir das wünschen würde, wäre ffmpeg, welches immerhin mit mehreren Threads Berechnungen durchführt, also schon parallel arbeitet, nur auf einer oder, in meinem Fall zwei, lokalen CPUs.
Gibt es eventuell für solche Programme die Möglichkeit, ein ich sag mal "virtuelles Betriebssystem" aufzusetzen, welches aber auf mehreren separaten Rechnern läuft?
Würde ich mich nun irgendwo einloggen und würde Rechenleistung abrufen, sollte mir dann in etwa die gebündelte Rechenleistung aller Rechner (abzüglich Overhead für Synchronisierung, etc.) zur Verfügung stehen.
Das geht nur unter der Voraussetzung, dass das Programm selbst die zu berechnenden Daten auf mehrere Prozessoren aufteilen kann, wie ffmpeg z.B. Meine Hoffnung wäre, dass in diesem virt. System dann z.B. vier CPUs erkannt würden, die dann auch benutzt werden können.
Es muss aber alles durch das Betriebssystem transparent erledigt werden. Eigene Programme könnte man dann über Threads parallelisieren (klingt fast zu gut, um wahr werden zu können

).
Ich habe dann zwar noch den Overhead durch das Übertragen und Synchroniseren der Daten (das, was MPI praktisch erledigen würde, wenn man es nutzte), denke aber, dass dies auch ohne superschnelle Extranetzwerke geht.
Jemand eine Idee?
Klasse wäre natürlich eine Linuxbasierte Lösung...

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Plan 9 etc. z.B. ist ja schon in etwa das, was ich suche.
Vielen Dank für eine ggfs. interessante Diskussion, auf diesem Gebiet bin ich Neuling (bei Linux hingegen denke ich nicht mehr).
Auf dem Gebiet der Datenspeicherung gibt es ja z.B. LVM, welches, platt gesagt, viele Datenträger(-partitionen) zu einer großen, virtuellen Partition fügt. Man arbeitet mit dieser virtuellen Partition aber wie mit jeder „richtigen“, kann also Dateisysteme erzeugen, usw.
Nutzt man Dateisysteme, die man auch im Nachhinein vergrößern/verkleiner kann, wie z.B. ext3 oder -4, dann kann man durch Hinzufügen neuer Platten die Gesamtgröße skalieren.
Sowas suche ich praktisch für die Rechenleistung

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: DonComi am 15 Okt 2012 1:26 ]