Miele Backofen H373BP-KAT; BEC 6006 Reparaturtipps und Ersatzteile zum Fehler: Stromlos nach F15, nun 12:00 Im Unterforum Herd und Backofen - Beschreibung: Reparaturtipps für Elektroherde, Backofen, Grill, Fritteusen, Herdplatten, Glaskeramik, Kochfelder
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Backofen Miele H373BP-KAT; BEC 6006 --- Stromlos nach F15, nun 12:00 Suche nach Backofen Miele BEC 6006 |
Fehler gefunden
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BID = 842614
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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Geräteart : Backofen
Defekt : Stromlos nach F15, nun 12:00
Hersteller : Miele
Gerätetyp : H373BP-KAT; BEC 6006
S - Nummer : 00/ 27783593
FD - Nummer : ?
Typenschild Zeile 1 : AC 220V 50 Hz max. 3,3 kW
Typenschild Zeile 2 : AC 230V 50 Hz max. 3,6 kW
Typenschild Zeile 3 : AC 240V 50 Hz max. 3,9 kW
Kenntnis : Minimale Kenntnisse (Ohmsches Gesetz)
Messgeräte : Multimeter, Phasenprüfer, Duspol
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Liebes Forum,
ich hoffe auf einen Tip von Euch Sachverständigen.
Das Gerät müsste etwa 2003/04 gekauft sein.
Software-revision kann ich derzeit nicht auslesen, und kenne sie auch nicht.
Soviel zum Gerät.
Tja, ich hab mich selbst in die Nesseln gesetzt
Bisher war alles wunderbar, wir haben auch schon mehrfach pyrolysiert.
Gestern dann die Fehlbedienung:
Pyrolyse gewählt (ist nötig) und bestätigt.
Danach (zu früh!) probiert ob auch die Tür zu ist (Kinderbesuch!).
Sie war noch nicht verriegelt, Fehler F15.
So weit war eigentlich alles noch gut.
Und dann hab ich (weil ich mich nicht mehr an die Prozedur in der Bedienungsanleitung erinnert habe, einfach mal die Sicherung ausgeschaltet, mit der Idee, eine Art "Reset" herbeizuführen
Nun blinkt es 12:00 und die Uhr läßt sich nicht einstellen.
Hoffentlich hab ich da nicht eine Art "Deadlock" produziert.
Alle Angaben der Bedienungsanleitung (auf "0", dann auf "Beleuchtung" usw.)
für die blinkende Uhrzeit und den F15 Fehler funktionieren nun nicht mehr.
Da die Beleuchtung (Innenraum und Bedienelemente) aus ist, sehe ich nicht mal sicher, ob meine Schalterstellung stimmt! Am Drehschalter selbst ist nur die "0" beschriftet.
7h stromlos machen, half auch nicht.
Bis jetzt denke ich eigentlich an ein Softwareproblem (oder doch die Elkos?)
und suche nach einem Hardware-Reset.
Kann mir jemand da mit einem Tip helfen, oder muss ich den Werkskundendienst rufen.
Ich bin für jeden Ratschlag herzlich dankbar! |
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BID = 843469
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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Ich wollte noch schnell mitteilen, was draus geworden ist:
Die Platine für die Leistungselektronik wurde ausgetauscht.
Kein sichtbarer Schaden dran.
Das Uhrmodul war in Ordnung.
Teurer Spaß.
Übrignes war es der F13 Fehler - kann ich aber nun nicht mehr korrigieren.
Vielen Dank allen, die dies gelesen haben und helfen wollten! |
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BID = 843483
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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Neueste Entwicklung:
Der Versuch nun wirklich endlich die Pyrolyse durchzuführen bringt nun tatsächlich einen F15 Fehler.
Zwei Mal versucht, zweimal F15 (nach ca.80 Minuten).
Ich denke, nun muß der Sensor wohl auch noch raus :).
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BID = 845622
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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Die Sache ist noch nicht abgeschlossen.
Neueste Entwicklung:
Neuen Serviceauftrag erteilt und durchführen lassen.
Alle Heizkörper sind funktionstüchtig.
Es fand sich kein Fehler. (Zur Erinnerung die Elektronikplatine ist ebenfalls neu)
Es wurde "auf Verdacht" der temperaturabhängige Widerstand (Temperaturfühler PT1, 5 398 965) gegen ein neues Original Miele Erstatzteil ausgewechselt.
Den Erfolg der Maßnahme konnte der Service-Techniker natürlich nicht abwarten. Die Pyrolyse dauert ein paar Stunden.
Die Sache hatte leider keinen Erfolg. Wie schon vorher, brach die Pyrolyse mit der Fehlermeldung F15 nach ca. 90 min ab.
So, liebe Sachverständige -- hat jemand noch eine Idee?
So langsam bin ich doch unzufrieden mit dem Fortschritte in der Sache, nicht zuletzt, weil ich jedesmal circa ein Woche auf einen neuen Service- Termin warten muss.
Im Augenblick würde mich auch interessieren, ob mir jemand die Kennlinie des angesprochenen Temperaturfühlers zukommen lassen kann.
Ein kurzer Funktionstest ergab, dass der Widerstand mit der Temperatur steigt -- ob im richtigen Verhältnis, kann ich aber nicht sagen.
Wenn mein altes Teil nämlich noch okay ist, hebe ich es als Ersatz auf.
Wie immer, bin ich dankbar für alle Infos.
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BID = 845632
IceWeasel Moderator
       Beiträge: 2492
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Hallo Astuur,
willkommen im Forum
Ich kann dir nur viel Erfolg wünschen, ich kenne mich mit den Geräten nicht aus.
Vielleicht ändert sich das mit den "Selbstgesprächen" noch, möglicherweise ist schon jemand an dem Problem dran?
MfG,
Chris
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Wenn's kracht und zischt, war das nüscht!
Ich bin kein Berufsgutmensch - ich bin nur zivilisiert und weiß, mich zu benehmen.
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BID = 845713
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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Danke IceWeasel,
es tut gut, mal ne Reaktion zu sehen, auch wenn mich das inhaltlich nicht viel weiter bringt.
Immerhin sieht man ja, dass es Leute gibt, die das lesen und offensichtlich helfen wollen. Das allein ist ja schon nett.
Vielleicht ist mein Problem aber auch zu ungewöhnlich-
irgendwie zieh ich bei Geräten die die unwahrscheinlichsten Fehler magisch an.
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BID = 847140
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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So, neuer Termin mit den Werkskundendienst.
Neuer Techniker, neues Vorgehen, neue Ideen.
Es gibt offenbar eine Methode, Informationen (ich nehme an, über Betriebszustand oder gespeicherte Fehlermeldungen) optisch, durch die dunkel eingefärbte Glasblende des Bedienfeldes hindurch mit einem Sensor auszulesen.
Ich vermute mal, da ist irgendwo eine LED am Uhrmodul, die man, wie immer nach geheimnisvoller Knöpfchendrückerei (Service Menü), abgreifen kann.
Das wollte aber nicht so richtig klappen (Positionierung!).
Irgendwie kam dann dem Miele Techniker (fähiger Mann mit viel Erfahrung) die rettende Idee:
Die ausgetauschte Leistungselektronik ist für mehrere Typen ausgelegt, und muss, nach dem Einbau auf den richtigen Typ programmiert werden.
Dieser Schritt war offenbar unterblieben, und dann wirds eben nichts mit der Pyrolyse.
Umprogrammiert und gut ist.
Bleibt noch zu erwähnen, dass Miele diesen letzten Akt äußerst kulant behandelt hat.
Was mich trotzdem ärgert, ist mein zweiter Reparaturtermin.
Im Grunde genommen war der Austausch des temperaturabhängigen Widerstands, das Überprüfen der Heizkörper - und überhaupt der ganze Auftritt, nur der Tatsache geschuldet, dass beim Einbau der Platine, die notwendige Programmierung unterblieben ist (oder falsch war).
Auf diesen Kosten, >200€, auch wenn selbst diese schon Kulanzelemente enthielten, bleibe ich natürlich sitzen.
Komplett unverständlich ist mir, warum das Anschlusskabel meines alten Widerstands vom Techniker ohne Not abschnitten wurde.
Wenn man ein Teil probeweise austauscht, um zu verifizieren, ob es daran liegt, dann sollte man mit der Möglichkeit rechnen, dass der Fehler andere Ursachen hat, und man das gebrauchte Teil des Kunden auch weiterhin verwenden kann, und es nicht mutwillig unbrauchbar machen, um Umsatz zu erzeugen.
So seh ich das wenigstens.
Ich lass dieses Thema noch eine Weile offen, obwohl es im Prinzip erledigt ist.
Vielleicht gibt es doch noch einen netten Menschen der mir die Kennlinie dieses Widerstands offenlegt.(Miele Teile Nr im 4. Posting)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Sensor in Ordnung ist.
Dann wird der Stecker wieder angelötet, Silikonschlauch drüber, und dann hab ich wenigstens ein Ersatzteil in Reserve, auch wenn's teuer bezahlt war.
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BID = 847150
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Vielleicht gibt es doch noch einen netten Menschen der mir die Kennlinie dieses Widerstands offenlegt. |
Ich weiß nicht, was Miele einbaut, aber wenn du einen positiven Tk hast, dürfte es sich entweder um einen Silizium-Fühler KTY... handeln, oder um einen Platinfühler.
Die KTY gibt es i.W. in zwei Versionen mit etwa 1kOhm oder 2kOhm bei allerdings unterschiedlichen Referenztemperaturen (z.B. 25°C oder 100°C), während die Platinwiderstände meist glatte Vielfache von 100 Ohm bei 0°C haben z.B. Pt100, PT200, Pt500, Pt1000.
Außer dem Preis ist die maximale Arbeitstemperatur sehr verschieden. Bei den KTY ist bei etwa 300°C oder knapp darüber Schluß, während die Pt-Widerstände deutlich höher betrieben werden können.
Die Abhängigkeit des Widerstands von der Temperatur ist bei beiden aber leidlich linear.
Vielleicht misst du einfach mal den Widerstand bei Zimmertemperatur, also z.B. 22°C und über einem Gefäß mit kräftig kochendem Wasser.
Wenn der Sensor so warm ist, dass daran der Dampf nicht mehr kondensiert, sollte er etwa 100°C haben.
Beim Si-Fühler beträgt das Widerstandsverhältnis R100/R22 etwas über 1,7 , während es bei den Pt-Widerständen nur 1,276 beträgt.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 9 Sep 2012 19:37 ]
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BID = 847203
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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Danke Perl, du "netter Mensch" ...
Das hilft mir doch schon mal enorm!
Dann machen wir das so herum ....
R bei 0°C = 1,032 kOhm Methode "Eisbad"
R bei 20°C = 1,109 kOhm "Raumtemperatur" (22°C hab ich gerade nicht zur Hand)
R bei 100°C = 1,382 kOhm Methode "Dampfbad"
alles jeweils nach >10min Temperaturangleichung (keine Änderung des Widerstands mehr)
Das gibt ein R100/R20 von 1,246...
Wobei sicher weder mein Digitalthermometer noch mein Multimeter so
hochklassig sind, dass ich der letzen Kommastelle trauen würde.
Nach dem, was Du sagst, müsste das auch von der Anwendung her ein
Platin Widerstand sein, denn er soll u.a. das Erreichen der
Pyrolyse-Temperatur (> 500°C) messen.
Für mich sieht das nach einem funktionsfähigen Sensor aus, und
ich werde ihm mir also flicken und aufheben.
Oder siehst Du das anders?
Ich glaube zwar nicht, dass die Bauform hier viel weiterhilft, aber ich
packe mal ein Bild von dem Teil bei.
Ich bedanke mich noch mal ganz herzlich für die Info.
Es hat mir wirklich sehr geholfen!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Astuur am 10 Sep 2012 11:11 ]
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BID = 847230
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| Für mich sieht das nach einem funktionsfähigen Sensor aus, und
ich werde ihm mir also flicken und aufheben.
Oder siehst Du das anders? |
Das würde ich auch machen.
Was du für diesen Pt1000 bezahlt hast, weisst du ja,
http://www.conrad.de/ce/de/product/502150/
http://www.conrad.de/ce/de/product/172430/
und selbst für eine nackte Ausführung muß man einiges auf den Tisch des Hauses legen: http://www.conrad.de/ce/de/product/172041/
Es ist möglich, dass der Widerstandswert deines Sensor nicht so eng toleriert ist, aber da der Temperaturkoeffizient ja eine Materialkonstante ist, könnte es sich lohnen den Widerstand am Eispunkt (Eis-Wasser-Gemisch, entionisiert, rühren) einmal möglichst genau zu bestimmen.
Gerade für die Platinwiderstände ist der genaue R-T-Verlauf sehr gut dokumentiert und leicht zu finden.
P.S.:
Zitat :
| | Das gibt ein R100/R20 von 1,246... |
Laut Tabelle 1,285.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 10 Sep 2012 13:55 ]
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BID = 847305
Astuur Gerade angekommen
Beiträge: 10 Wohnort: Frankfurt
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So, Sensor zusammengelötet und mit Silikonschlauch und Glasgewebe isoliert.
Zitat :
| | Was du für diesen Pt1000 bezahlt hast, weisst du ja, ... |
Ja, weiß ich -- so um die 100€.
Ich könnte jetzt ein Klagelied anstimmen, darüber, wie man als Unwissender oder "Halbgebildeter" über den Tisch gezogen wird, aber die Methode ist so allgegenwärtig, dass wir uns fast schon dran gewöhnt haben.
Im Besitz aller dieser Information, hätte ich vielleicht den unsinnigen Austausch verhindern können.
Das wirft doch ein deutliches Licht darauf, wie hilfreich so ein Forum sein kann.
Zitat :
| | ... könnte es sich lohnen den Widerstand am Eispunkt (Eis-Wasser-Gemisch, entionisiert, rühren) einmal möglichst genau zu bestimmen. |
Werd ich tun. Bis auf das das entmineralisierte Wasser (wer hat schon Eiswürfel aus Aqua dest.  ) hab ich es genau so gemacht.
Vielleicht kann einer der Moderatoren den Titel des Threads nachträglich anpassen, um ihn aussagekräftiger zu machen. Er ist doch ein wenig vom ursprünglichen Thema weg gedriftet. Ich sehe nicht, wie ich selbst das tun könnte.
Ich erkläre das Thema nun für abgeschlossen, und danke allen -- besonders natürlich Perl - für die Unterstützung und die Bereitschaft zu helfen. Danke auch für die Werte zum PT100.
Lasst Euch nicht entmutigen, auch wenn es immer wieder unverschämte Leute gibt, die aus Bequemlichkeit und Mangel an Eigeninitiative massgeschneiderte Lösungen "frei Haus" geliefert haben wollen.
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Liste 1 MIELE |
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Das Thema ist erledigt und geschlossen. Es kann nicht mehr geantwortet werden !
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