Hallo,
habe hier wieder einmal ein schönes Stück alte Technik...
Es ist ein Dämmerungsschalter, Montagejahr vermutlich 1974 (Zeitpunkt der Errichtung der Garage, wo er die Vorplatzbeleuchtung schaltete). Möglicher Weise wurde die Platine einmal in den 80er Jahren getauscht (das Unterteil ist schwarz und das Oberteil weiß, kann mich düster erinnern, dass das Oberteil schwarz war, als ich ein kleines Kind war

)
Hersteller ist Fa. Fonovits in Wien (kenne diesen Hersteller auch von Thermostaten und anderen Geräten aus dieser Zeit, muss mal ein bedeutsamer lokaler Betrieb gewesen sein), Typenbezeichnung "DS" (wie einfallsreich).
Das Teil funktioniert noch, habe es durch einen neuzeitlichen Dämmerungsschalter ersetzt, weil ich diesen historischen erhalten möchte (war immerhin über 35 Jahre lang im Freien montiert, dafür noch sehr gut erhalten; Ich mache mir keine Illusionen, dass der neuzeitliche Ersatz auch nur annähernd so lange hält!)
Bild 1: das robuste Äußere, zu sehen ist auch eine Justierschraube (praktisch von außen zugänglich)
Bild 2: innen, das Fenster mit dem Justiermechanismus sowie das Schaltschema und Blick auf das Unterteil
Bild 3: die Platine. Ganz klar ist mir die Funktion nicht (der Schalter ist offenbar ein Bimetall, welches durch eine Heizwendel (grün) beheizt wird, hat wohl eine Dämpfungswirkung bei raschen Helligkeitsschwankungen (?) Welcher Art der Sensor ist (mit schöner Blechabschirmung, im Glasrohr) kann ich auch nicht sagen, Selenzelle oder LDR? Unter dem Sensor ist noch ein kleines Lämpchen angebracht, welches angeht, wenn der Sensor im Dunklen liegt (ist das eine Einstellhilfe, oder hat es sonst einen Zweck? Leuchtet übrigens nur ganz schwach).
Gegen diese "archaischen" Teile wirken das Trimmpoti und der Transistor direkt deplatziert, da zu modern
Schöne Grüße
Aufputzdose