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LAP Medion MD42200 --- Geht nicht richtig an Suche nach Medion |
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BID = 773323
Mr.Ed Moderator
      
Beiträge: 36336 Wohnort: Recklinghausen
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Spätestens nach deinen Messungen und Reparaturversuchen hat das Mainboard mehr als einen Fehler. Da keine Unterlagen zur Verfügung stehen und das Gerät fast 7 Jahre alt ist (Aldi-Notebook Oktober 2004) -->
Ein überholtes Board ist für 50 Euro bei ebay zu bekommen, inkl. Einbau kostet es 100.
Das normale vorgehen wäre die Kontrolle der Spannungen anhand eines Schaltbilds gewesen. Alternativ etwas Reverse-Engineering anhand von Datenblättern.
Zu so einer Mainboardreparatur gehört aber eine Menge an Wissen und viel teures Spezialwerkzeug.
Das kurzschließen von Bauteilen führt seltenst zum Erfolg, viel häufiger aber zum Händler oder in ein Krankenhaus. Ebenso sinnlos ist das rumstochern in der Schaltung ohne irgendwelche Unterlagen.
Die Strommessungen, mit denen du das Gerät zerstört hast, waren z.B. völlig sinnlos. Falsch ausgeführt waren sie fatal. Lese dir die Anleitung vom Meßgerät nochmal durch.
Wenn du deine Strommessung so an einer Autobatterie durchgeführt hättest, hättest du nun, je nach Qualität des Meßgerätes, u.U. zwei Meßleitungen in den Händen eingebrannt.
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-=MR.ED=-
Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen. |
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BID = 773335
ElektroNicki Inventar
     
Beiträge: 6424 Wohnort: Ugobangowangohousen
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dp
[ Diese Nachricht wurde geändert von: ElektroNicki am 30 Jun 2011 15:21 ] |
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BID = 773336
ElektroNicki Inventar
     
Beiträge: 6424 Wohnort: Ugobangowangohousen
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bin mal gespannt, wann der erste sich nen GHz-Schleppi auf Lochraster selbst bauen will
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BID = 773356
wulf Schreibmaschine
    
Beiträge: 2246 Wohnort: Bozen
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An einem defekten Mainboard macht man sich in aller Regel überhaupt nicht mehr zu schaffen (außer in eine spezalisierten Werkstatt).
Grüße
Simon
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Simon
IW3BWH
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BID = 773374
Kleinspannung Urgestein
     
Beiträge: 13393 Wohnort: Tal der Ahnungslosen
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Zitat :
KG21 hat am 30 Jun 2011 09:51 geschrieben :
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Ich möcht doch auch was dazulernen.
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Dann lern als erstes mal wie man ein Meßgerät bedient und vor allem wie man Strom und Spannung damit mißt
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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)
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BID = 773376
der mit den kurzen Armen Urgestein
     
Beiträge: 17437
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Fehlersuche setzt Wissen und Erfahrungen voraus und beides fehlt dir.
Ohne Unterlagen lassen sogar alte Hasen die Pfoten davon. Warum wohl ?
Servicewerkstätten haben die Unterlagen und auch die entsprechende Ausbildung sowie auch die notwendige Technik. Klar das es die Firmen auch Geld kostet und das die diese Kosten an die Kunden weiter geben.
Und noch etwas die wichtigsten Messgeräte sind immer noch Auge, Ohr und Nase.
Gruß Bernd
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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!
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BID = 773584
Jewgeni Stammposter
   
Beiträge: 308 Wohnort: Wolkenstein
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Zitat :
| | Und noch etwas die wichtigsten Messgeräte sind immer noch Auge, Ohr und Nase. |
Zitat :
| | Das fiepen kommt entweder von den Bauelementen L19,L20 oder L21 |
Das Messgerät Ohr ist ja schon mal zum Einsatz gekommen, nur hat es leider den Meßwert nicht richtig vestanden.
 Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.
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Nichts ist so wie es scheint
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BID = 774385
Tom-Driver Inventar
     
Beiträge: 8786 Wohnort: Berlin-Spandau
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Bei den bisher gezeigten Fachkenntnissen des Themenstarters würde mich nun auch brennend interessieren, wie er denn das:
Zitat :
KG21 hat am 29 Jun 2011 20:41 geschrieben :
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Habe das Gerät dann zerlegt, ein Reflow an der Grafikkarte durchgeführt, aber kein Erfolg.
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vollbracht haben könnte ...
(doch nicht etwa gemäß "GamerTipps.de": 5 min. in den 230°C heißen Backofen legen?  )
Gruß,
TOM.
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[x] <= Hier Nagel einschlagen für neuen Monitor!
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BID = 774516
KG21 Gerade angekommen
Beiträge: 11 Wohnort: Groitzsch
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Zitat :
Tom-Driver hat am 6 Jul 2011 17:25 geschrieben :
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Bei den bisher gezeigten Fachkenntnissen des Themenstarters würde mich nun auch brennend interessieren, wie er denn das:
Zitat :
KG21 hat am 29 Jun 2011 20:41 geschrieben :
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Habe das Gerät dann zerlegt, ein Reflow an der Grafikkarte durchgeführt, aber kein Erfolg.
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vollbracht haben könnte ...
(doch nicht etwa gemäß "GamerTipps.de": 5 min. in den 230°C heißen Backofen legen? )
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nee Backofen mach ich nicht. Leider hab ich keine BGA Rework station. Deswegen hab ich mir was anderes einfallen lassen. Ich habe ein vorgefertigtes Aluminiumblech mit Abstandsbolzen und darauf kann ich dann das Mainboard festschrauben. Das Aluminiumblech mit aufgeschraubten Mainboard leg ich dann auf eine alte DDR-Elektroherdplatte ;). Vorher hab ich aber noch NoClean Flussmittel unter die GPU gespritzt und eintrocknen lassen. Dann erhitze ich das Aluminiumblech und auch das Mainboard von unten. Wenn mein DMM eine Temperatur von ungefähr 110°C neben dem Grafikchip auf der Oberseite des Mainboards anzeigt, nehme ich dann meinen Heißluftfön und erhitze die GPU bis auf ungefähr 230°C. Manchmal reicht auch schon so um die 190°C. Ich halte die GPU dann solange bei einer bestimmten Temperatur bis es anfängt zu riechen. Jetzt würden einige wieder sagen da fackelt der was anderes ab oder Chip. Aber bisher hab ich damit keine Probleme gehabt. Dann das Mainbaord langsam mit dem Heißluftfön abkühlen lassen, also immer die Temperatur niedriger stellen und zum Schluss das Mainboard komplett abkühlen lassen, bis es wieder Zimmertemperatur hat. Natürlich vorher auch die Herdplatte ausschalten.
Dann schraube ich das Mainboard wieder ab und baue den Lappi wieder zusammen. Ich nehme aber nicht mehr die vom Hersteller genutzten Wärmepads, sondern nehme zugeschnittene Kupferblättchen. Meistens zwei für die GPU und eins für den CPU und mache eine Art Sandwich mit Wärmeleitpaste. Bis jetzte habe ich so 6 Laptops wieder hell kriegen können. Im Augenblick schreibe ich von einem "reparierten" Laptop, der seit Januar ohne Probleme läuft und die Temperaturen auch nicht so hoch sind bei Last.
Aber ich hätte es mir eigentlich auch denken können, dass diese Methode bei dem Medion nciht geht. Da er eine ATI GPU hat und meistens ja die NVIDIA GPUs betroffen sind.
Ich habe in der letzten Zeit ein Sample Schematics von einem Medion Laptop gefunden und habe die ganzen MAX ICs und deren Datenblätter durchgeschaut und die Spannungen durchgemessen. War alles wie es sein sollte. Dann hab ich in einem amerikanischen Forum noch ein paar Tipps bekommen und habe schließlich wahrscheinlich einen defekten MOSFET. Ich habe dann von dem MOSFET ein Drain Bein und ein Source Bein aus dem Schaltkreis herausgenommen und angehoben und mit meinem DMM im Diodenbetrieb getestet. Es kamen die Werte 408 und 178 raus. Je nachdem wie ich die Messfühler dranhalte. Einer aus dem amerikanischen Forum meinte, dass ein MOSFET in einer Richtung einmal ein Unendlich zeigen müsse. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist er möglicherweise defekt. Ich habe dann die umliegenden Keramikkondensatoren auch herausgelötet und getestet aber die waren in Ordnung. Mein DMM hat gezeigt, dass der Widerstand der Keramikkondensatoren steigt bis ins Unendliche. Müssten ja dann ok sein.
Nun weiß ich halt noch nicht, ob der MOSFET nun kaputt ist oder nicht. Getestet habe ich das Mainboard nicht, nachdem ich ein Drain und ein Source Bein herausgenommen habe aus der Schaltung. Kann ich denn den angeblich defekten MOSFET aus der Schaltung herauslöten und das Netzteil dann ranstecken zum testen, oder muss ich warten bis ich einen neuen MOSFET und draufgelötet habe?
So jetzt hab ich aber viel zu viel geschrieben. Wäre nett, wenn einer noch nen Tipp für mich hätte. Danke
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BID = 774616
ElektroNicki Inventar
     
Beiträge: 6424 Wohnort: Ugobangowangohousen
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Löte den MOSFET mal aus und miss dann mal nach, du weißt ja nicht, was da sonst noch dranhängt.
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BID = 774677
KG21 Gerade angekommen
Beiträge: 11 Wohnort: Groitzsch
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Zitat :
ElektroNicki hat am 7 Jul 2011 22:46 geschrieben :
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Löte den MOSFET mal aus und miss dann mal nach, du weißt ja nicht, was da sonst noch dranhängt.
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Ich habe den ganzen MOSFET ausgelötet und getestet. In einer Richtung wird Unendlich angezeigt und in der anderen 536. Leider ist mir beim auslöten der erste pin abhanden gekommen. Er ist nicht abgebrochen, sondern aus seiner Verankerung im Chip gerutscht. Da brauch ich sowieso nun einen neuen MOSFET.
Kann es sein, dass dieser getestete MOSFET nicht defekt war und das Problem doch woanders liegt?
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BID = 774685
Mr.Ed Moderator
      
Beiträge: 36336 Wohnort: Recklinghausen
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Erst
Zitat :
| | Ich habe dann von dem MOSFET ein Drain Bein und ein Source Bein aus dem Schaltkreis herausgenommen und angehoben und mit meinem DMM im Diodenbetrieb getestet. Es kamen die Werte 408 und 178 raus. |
Und dann
Zitat :
| Ich habe den ganzen MOSFET ausgelötet und getestet. In einer Richtung wird Unendlich angezeigt und in der anderen 536.
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Entscheide dich doch mal, was nun angezeigt wurde. Zu Meßwerten gehört übrigens auch eine Einheit.
Zitat :
| | Er ist nicht abgebrochen, sondern aus seiner Verankerung im Chip gerutscht. |
Also abgebrochen.
Schmeiß das Mainboard weg und kaufe dir ein neues. Nach deinen falschen Messungen, dem rumbraten am Transistor und vorher am Grafikchip ist das Ding definitiv Schrott!
Zitat :
| | Ich habe in der letzten Zeit ein Sample Schematics von einem Medion Laptop gefunden |
Leider baut Medion die Dinger aber nicht selber sondern lässt die fertigen, und das nicht immer beim gleichen Hersteller.
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-=MR.ED=-
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Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.
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