Hallo.
Zitat :
|
| llegal ist das wohl nicht, nachdem es die Fa. Grundig in der damaligen Form nicht mehr gibt und wohl niemand mehr Urheberrechte für die technischen Unterlagen geltend machen wird. |
Die Grundig Intermedia GmbH i.bes. vertreten durch eine bekannte RA Kanzlei in München teilt wohl diese Ansicht nicht.
Die haben ein anderes Forum im Oktober 2010 noch genau wegen diesem Sachverhalt abgemahnt.
Also vorsicht mit solchen "Einschätzungen".
Zitat :
|
| Ich habe noch ein paar alte Cassetten durchgesehen und bei LP-Aufnahmen kommt, wenn man sie mit LP abspielt, ganz selten doch ein kurzer Tonfetzen - vielleicht alle 30-60 Sekunden ein Sekundenbruchteil Ton. Es scheint also nicht so, als ob der Ton stummgeschaltet ist. |
Messen an pins 25 und 26 vom Tonmodul welcher Pin im LP LOW wird!
Oder auf dem Tonmodul testweise D1136 bzw D1137 einseitig hochnehmen und sehen bei welcher das Problem verschwindet.
Dann weiss man welcher Zweig mutet und sucht entwder im DTF oder Chroma Modul weiter.
Das Muten ist auch keinesfalls ein "harter" Prozess. Wie im SM zum Tonmdul 27504-013.18 in Pkt 4 Abb 2 beschrieben ist, wird die Lautstärke nach Ende der Mute-Phase nur langsam wieder hochgeregelt. Ob da also statt einem Dauer-Mute nicht etwa ständig schnell hin und her geschaltet wird, kannst du also ohne Oszilloskop gar nicht feststellen.
Zitat :
|
| Daher könnte auch das IC 11220 auf der Servo-DTF-Platte einen Hau haben und bei LP ein Stumm-Signal an den Ton liefern |
Da ist dann wohl IC1120 gemeint. Aber der ist nur ein LS7407 Puffer. Wenn das Mute aus dem DTF kommt, kommt das eher vom 8051er µC IC1130. Und spätetens wenn der aus unerklärlichen Gründen fehlerhafte Pegel rauswirft ist Königsberg verloren und die komplette Abschaltung der Stummschaltung durch entfernen der Dioden auf dem Tonmodul die einzig praktikable Lösung bei dem Briefbeschwerer.
Ich tippe daher - im Sinne einer Kompletten Wiederherstellung des Patienten - auf das Chromamodul und die Umgebung vom TDA3700 als den großen Mutator.
mfG