Lehnert-HS220

Im Unterforum Funktechnik - Beschreibung: Amateurfunk und CB-Funk

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Autor
Lehnert-HS220

    







BID = 55402

sme-bbg

Schriftsteller



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So hallo habe die HS220 wieder ausgegraben und beim entstauben (Innen) fiel mir auf das die für RX und TX andere quarze hat .. wer kann mir das erklären ...
könnte ich diese theoretisch umquarzen ?


BID = 55413

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Weil der Oszillator eines Superhet-Empfängers um die Zwischenfrequenz versetzt arbeiten muß. Deshalb läuft der Emfängerquarz bei fTx+fZF oder fTx-fZF.

Ob Du die Kiste ohne Neuabgleich umquarzen kannst, dürfte von der Größe des Frequenzwechsels abhängen. Vielleicht gibts ein Handbuch wo dazu etwas drinsteht.

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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.

Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 19 Feb 2004 14:53 ]

BID = 56892

sme-bbg

Schriftsteller



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(Weil der Oszillator eines Superhet-Empfängers um die Zwischenfrequenz versetzt arbeiten muß. Deshalb läuft der Emfängerquarz bei fTx+fZF oder fTx-fZF. )

Hast du darüber näher infos ?

BID = 56894

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Zitat :
Hast du darüber näher infos ?

Nöö, das ist Basiswissen.

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BID = 56903

sme-bbg

Schriftsteller



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Zitat :
perl hat am 28 Feb 2004 01:53 geschrieben :


Zitat :
Hast du darüber näher infos ?

Nöö, das ist Basiswissen.



Muß ich das als armer industrieelektroniker wissen ??

BID = 56906

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Zitat :
Muß ich das als armer industrieelektroniker wissen ??

Das weiß ich nun wieder nicht.

Prinzipell wird das in jedem Radio gemacht.
Die Empfangsfrequenz z.B. 87 MHz wird mit einer Oszillatorfrequenz die einen festen Abstand (10,7MHz) davon hat, also z.B. 97,7 MHz. "gemischt".
Schaltungstechnisch eignet sich dafür alles was eine nichtlineare Kennline hat, aber es gibt natürlich spezielle Schaltungen die besonder schön gehen.
Mathematisch ist das eine Multiplikation der beiden Sinusschwingungen.
Dabei entstehen die Summenfrequenz also 87+97,7=184,7 MHz und die Differenzfrequenz also 97,7-87=10,7MHz.

In den allermeisten Fällen wird anschließend nur die Differenzfrequenz die man auch als Zwischenfrequenz (ZF) bezeichnet mit auf diese Frequenz fest abgestimmten Verstärker gewaltig verstärkt.

Man geht diesen Umweg, weil u.a. ein Verstärker für eine feste Frequenz leichter zu realisieren ist, als ein auf jede Empfangsfrequenz abstimmbarer.

Bei einigen hochwertigen Empfängern wird sogar nach der 1.ZF -Verstärkung noch eine weitere Umsetzung auf eine niederigere 2.ZF gemacht. Solche Empfänger bezeichnet man als Doppelsuper.

Es gibt einige bevorzugte Zwischenfrequenzen, die du wahrscheinlich als Differenz in deinen Quarzpaaren wiederfindest:
21,4 MHz für kommerzielle Geräte, 10,7MHz für FM-Radios und komemrzielle Geräte sowie 455kHz für AM-Radios und in Doppelsupern.




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BID = 56980

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36336
Wohnort: Recklinghausen

Der Empfängerquarz dürfte um 455kHz unter der eigentlichen Empangsfrequenz liegen.
Umquarzen könntest du das Gerät, nur wird das nicht viel bringen.
Das Gerät wird auf allen 12 für AM zugelassenen Kanälen bequarzt sein. Auf den anderen Kanälen benutzt niemand AM, ist ja mit den zugelassenen Geräten auch nicht möglich.
Nebenbei sind Quarze für CB-Funkgeräte nur noch schwer zu bekommen, die braucht seit ca. 20 Jahren niemand mehr. Wäre auf viel zu teuer ein 40 oder gar 80 Kanal Gerät mit Quarzen zu bestücken.



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BID = 57467

Yoshi2001

Gesprächig



Beiträge: 164
Wohnort: Leer (Ostfriesland)

Ich selber hatte damals dieses Gerät gehabt.
Man hatte oft damals um Störungsfrei zu Funken die Empfänger und Sendequarze vertauscht.

Ich hatte dazu den Delta Tune Schalter für diesen zweck umverdrahtet.
So konnte ich ohne das Gerät zu öffnen auf die "Geheimkanäle" schalten.

Aber viel mehr ist mit diesem Gerät nicht möglich.

Höchstens noch eine Leistungerhöhung um 1,5Watt.
Dazu hatte ich die Entstufen durch Leistungsfähigere ausgetauscht.

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