Erhaltungsladestrom- wie berechnen? Im Unterforum Grundlagen - Beschreibung: Grundlagen und Fragen für Einsteiger in der Elektronik
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Erhaltungsladestrom- wie berechnen? |
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BID = 52895
Tom R. Gesprächig
  
Beiträge: 172
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Hallo,
kann mir jemand einen Hinweis auf die Berechnung des Erhaltungsladestroms für NiMh- und NiCd-Zellen geben?
Ich habe irgendwas um C/20 bis C/50 in Erinnerung, ist das korrekt?
Dann müßte ja auch ein leerer Akku nach ca. 30-70h voll geladen sein.
Schadet dann ein weiteres Laden mit diesem Strom (mehrere Tage oder auch Wochen lang)?
Ich wollte so ein Billig-Stecker-Ladegerät zur Frischhaltung der in meinem High-Tech-Lader voll geladenen Zellen verwenden, und dazu evtl. den Strom etwas anpassen (reduzieren).
Gruß
Tom
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BID = 52993
Bubu83 Schreibmaschine
    
Beiträge: 2824 Wohnort: Allgäu
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Hi Tom,
ich würd sagen, das schadet deinen Akkus mehr als es bringt. Lieber ab und an entladen und wieder laden...
Gruß
Bubu |
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BID = 53017
tixiv Schreibmaschine
    
Beiträge: 1492 Wohnort: Gelsenkirchen
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Ich würde sagen C/100 bis C/50 ist ganz gut zur erhaltungsladung. C/100 reicht zum erhalten, wenn Du den Akku vorher geladen hast.
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BID = 53033
Tom R. Gesprächig
  
Beiträge: 172
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Zitat :
Bubu83 hat am 4 Feb 2004 23:00 geschrieben :
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Hi Tom,
ich würd sagen, das schadet deinen Akkus mehr als es bringt. Lieber ab und an entladen und wieder laden...
Gruß
Bubu
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Hi Bubu,
der Hintergrund ist der, daß eine größere Zahl von (NiMh) Akkus ständig vollgeladen bereitgehalten werden soll (12 bis 16 Zellen) als in das "gute" Ladegerät passen (8 Zellen). Zum Nachladen müßte ich dann Zellen herausnehmen um die älteren nachzuladen. Die herausgenommenen Zellen liegen aber dann auch wieder herum und entladen sich selbst.
Normalerweise wäre das alles kein Problem, aber die Kamera, für die ich die Akkus brauche stellt sehr hohe Anforderungen an die Akkus: AA-Mignon, Strom ca. 1,5A, Abschaltung bereits bei 1,1V pro Zelle (=Konstruktionsfehler!).
Die Erhaltungsladung soll vor allem das Spannungsniveau der frisch geladenen Zellen (ca. 1,4-1,5V) einige Zeit (i.d.R. nur ein paar Tage) erhalten, damit beim unvorhersehbaren Einsatz trotzdem alle Akkusätze etwa gleich (rand-)voll sind. Die Akkusätze werden natürlich reihum verwendet, so daß keiner längere Zeit (z.B. wesentlich mehr als 1-2 Wochen) im Ladegerät verbleiben sollte.
Habe jetzt das Billigladegerät auf 25mA Ladestrom herunter "getunt", das entspricht dann etwa C/70 bis C/90.
Ich hoffe das ist OK, jedenfalls hab ich ein besseres Gefühl dabei als bei den ursprünglichen 70mA.
Danke noch für Eure Tips!
Gruß
Tom 
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BID = 53101
Bubu83 Schreibmaschine
    
Beiträge: 2824 Wohnort: Allgäu
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Dann würd ich lieber ne Zelle mehr benutzen, wenn die Spannung so hoch sein soll.
Gruß
Bubu
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BID = 53132
tixiv Schreibmaschine
    
Beiträge: 1492 Wohnort: Gelsenkirchen
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Und die dann mit Heisklebe auf die Kamera kleben, oder was ???
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BID = 56520
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
Tom R. hat am 5 Feb 2004 09:45 geschrieben :
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Habe jetzt das Billigladegerät auf 25mA Ladestrom herunter "getunt", das entspricht dann etwa C/70 bis C/90.
Ich hoffe das ist OK, jedenfalls hab ich ein besseres Gefühl dabei als bei den ursprünglichen 70mA.
.........
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Ich meine irgendwo gelesen zu haben, daß sich NiMH-Akkus mit etwa 3% pro Tag selbst entladen. Das entspräche also einem Selbstentladestrom von C/(33*24)=C/790.
Einen genaueren Wert kann man aber leicht selbst bestimmen, wenn man die Kapazität z.B. 3 Tage und einen Monat nach der Ladung bestimmt.
Da es nicht unvernünftig ist anzunehmen, daß in einem bestimmten Zeitraum der jeweils gleiche Anteil der noch vorhandenen Ladung abgebaut wird, ergibt sich für den Selbstentladestrom der gleiche, exponentiell fallende, Verlauf wie bei der Entladung eines Kondensators durch einen Widerstand.
Trägt man also den Logarithmus der Kapazität gegen die Zeit auf, so erhält man eine Gerade, die man auf t=0 extrapolieren, und aus der man die Kapazität des vollgeladenen Akkus sowie den Wert des Entladestroms für eine voll geladene Zelle entnehmen kann.
Wenn man noch einige weitere Kapazitätswerte zu anderen Zeiten bestimmt, läßt sich die Gültigkeit der Annahme verifizieren, denn die Meßwerte sollten alle auf der Geraden liegen.
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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 62213
Tom R. Gesprächig
  
Beiträge: 172
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Danke für Deine Antwort, Perl.
Werde ich mal bei Gelegenheit nachvollziehen.
Ich denke, man muß aber ein sehr gutes Ladegerät haben, das nicht standardmäßig überläd (das machen leider die meisten!).
Dazu werde ich mal einen frisch geladenen Akku direkt nach der Ladung nochmal laden, und die Ladungsmenge ermitteln. Eine Überladung ist eigentlich nicht zu verhindern, nur läßt sie sich in bestimmten Grenzen halten. Bei schlechten Ladegeräten sich diese Grenzen entsprechend weit gesetzt.
Diese Überlademenge müßte man natürlich auch bei den Ladungen nach 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat etc. abziehen.
Tom
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