Das mit dem Fachmann klammern wir jetzt mal aus,
…dann würde ich sagen:
Galvanische Trennung mit geringer Koppelkapazität
Gleichtaktentstörfilter zwischen Treiber und DSP
Entsättigungserkennung
Getrennte Vorwiderstände für das Ein- und Ausschalten zum unabhängigen Einstellen der Flankensteilheit
Unterspannungserkennung (Ausfall der Treiberversorgung)
Abhängig von der Leistung des IGBT ggf. negative Gatespannung für sicheren Aus-Zustand
Verriegelung gegeneinander + Totzeitgenerator (Verhinderung Zwischenkreiskurzschluss).Es sei denn, du hättest einen Stromzwischenkreis oder MultiLevel-Umrichter, aber ich will da mal nicht den Hochleistungsteufel an die Wand malen
Bei weichschaltendem oder resonanten Betrieb: Nullspannungs- oder Nullstromerkennung
Bei zyklischen Schaltbetrieb: Hardware Watchdog-Timer im Treiber
Im DSP: Harmonic Cancellation, ggf. noch ein bischen Spread Spectrum Modulation
Was davon jetzt "notwendig" ist, hängt von der Anwendung (Zuverlässigkeit, Betriebsart, ...) ab.
Wobei ich noch sagen möchte: Wenn Du keinen vernünftigen Zwischenkreis und kein Ausgangsfilter hast, dafür aber eine „perfekte“ induktive und kapazitive Kopplung zwischen den geschalteten Signalen im Leistungsteil und deiner Signalelektronik, dann kann die dich und deine EMV auch die beste Treiberschaltung nicht retten.
Ich würde das Thema als komplexer und facettenreicher ansehen, als es sich aus deiner kurzen Aufgabenstellung ergibt.
Sollst du denn was bauen, oder nur Fragen beantworten??
Gruß
Harald
Literatur:
Power Electronics Converters, Applications and Design
von
Ned Mohan, Tore M. Undeland, und William P. Robbins
kennst Du hoffentlich schon
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*..da waren sie wieder, meine 3 Probleme: 1)keiner 2)versteht 3)mich
* Immer die gültigen Vorschriften beachten und sich keinesfalls auf meine Aussagen verlassen!