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Wie berechnet man ein Poti für einen PC-Lüfter ?? Suche nach: lüfter (6866) |
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BID = 461686
DirkN Gesprächig
Beiträge: 166 Wohnort: Friesland
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Hallo !
Da es einige Lüfter in meinem PC gibt die ich nicht über Software regeln kann, möchte ich ein Poti davorschalten.
Könnte mir bitte jemand bei der Berechnung behilflich sein ?
Die Lüfter laufen ja auf max. 12 V und müßten, um sie vernünftig regeln zu können, somit von 12 - 0 V geregelt werden. Brauche ich für die Auslegung auch die Stromaufnahme des jeweiligen Lüfters ?
Wahrscheinlich würde ich es auch durch Probieren hinbekommen, aber irgendwie möchte ich wissen was ich da tue. Deshalb meine Frage an euch.
Vielen Dank, MfG Dirk
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"Sag mal, du bist doch Radio- und Fernsehmechaniker...." |
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BID = 461687
Racingsascha Schreibmaschine
Beiträge: 2247 Wohnort: Gundelsheim
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Dazu müsste man die Stromaufnahme wissen.
Oder du baust dir ne PWM, kann man mit dem NE555 auf zwei verschiedene Weisen erreichen, warscheinlich brauchst du nichtmal einen Treiber, der NE555 kann 200mA treiben.
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Fnord ist die Quelle aller Nullbits in deinem Computer.
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Fnord schläft nie. |
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BID = 461689
Morgoth Schreibmaschine
Beiträge: 2930 Wohnort: Rockenhausen (Pfalz)
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Hallo,
einfach per Poti zu steuern ist nicht sinnvoll.
Du kannst mit aber dem Poti ne PWM steuern, die dann den Lüfter steuert.
Wenn du direkt mit dem Poti steuerst, fließt durch das Poti der gleiche Strom wie durch den Motor. Dank P=R*I² kommst du da mit einem Standard-Poti und einem vernünftigen Lüfter recht schnell an an die Grenzen dessen, was das Poti aushält ohne blauen Rauch zu emittieren.
Und ja, es ist notwendig die Lüfterdaten zu kennen.
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Es irrt der Mensch solang er strebt
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BID = 461693
DirkN Gesprächig
Beiträge: 166 Wohnort: Friesland
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OK. Also ein Poti wäre also damit überfordert. Und eine PWM ist irgendein IC was diese Leistung wie eine Art Transistor regelt, richtig ?
Und wie wäre es, wenn ich mir sowas hier besorge ? Ist da so eine PWM verbaut?
---> http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;L.....2a72d
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BID = 461695
HeinzVogel Schreibmaschine
Beiträge: 1580 Wohnort: Welt
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Da ist ein Chip drin, der den Krams steuert. Wahrscheinlich mit PWM (Pulsweitenmodulation).
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Nein, Frau Bundeskanzlerin. Dezidiert Nein.
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BID = 461696
Kleinspannung Urgestein
Beiträge: 13359 Wohnort: Tal der Ahnungslosen
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Oder das hier:
Und noch simpler das zweite mit NTC..
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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kleinspannung am 4 Okt 2007 0:39 ]
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BID = 461699
DirkN Gesprächig
Beiträge: 166 Wohnort: Friesland
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Wo ich grad "Pulsweitenregelung" lese....
Ich habe mal gehört das ein Lüfter damit nur bis zu einer gewissen Drehzahl heruntergeregelt werden kann (die meißt noch zu hoch ist), weil
es sich um gepulste 12 V handelt und nicht um eine niedrigere Spannung wie es meiner Überlegung nach theoretisch mit einem Poti möglich wäre...unterhalb dieser Drehzahl bleibt der Motor einfach stehen oder zuckt im Takt des Pulses...
Wie gesagt das habe ich alles nur aufgeschnappt, aber was ist dran an der Behauptung ?
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"Sag mal, du bist doch Radio- und Fernsehmechaniker...."
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BID = 461700
Kleinspannung Urgestein
Beiträge: 13359 Wohnort: Tal der Ahnungslosen
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Zitat :
DirkN hat am 4 Okt 2007 00:54 geschrieben :
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Wie gesagt das habe ich alles nur aufgeschnappt, aber was ist dran an der Behauptung ?
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Nach meinem Wissensstand(der nicht relevant sein muß) ist das kompletter Blödsinn.Sonst hätte man glaub ich auch keine PWM erfunden...
Dadurch das immer die volle Spannung anliegt (nur zeitlich begrenzt) drehen die Motoren eher los und weiter herunter wie mit einer "normalen" Regelung.Zumindest die Kleinmotoren,an denen ich das bisher ausprobiert habe(Modellbahn etc.)Ich lasse mich aber auch gern belehren...
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(Albert Einstein)
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BID = 461718
Unregistered Guest Stammposter
Beiträge: 345
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Ja, mit PWM müßte man weiter runter regeln können.
Wenn du nur die Spannung runterregelst, wird der Lüfter irgendwann ziemlich rumzucken und wenn du weiter runterdrehst geht er aus. Und das wird bei einem 12V Lüfter sicher nicht erst um 0V rum passieren.
Ich würde mal vermuten, daß der Lüfter spätestens bei halber Nennspannung aufgibt.
Bei PWM hast du immer die volle Spannung anliegen.
Wenn die Impules zu langsam werden, wird er aber auch nur noch zucken.
Ein Motor ist kein Heizdraht, den man stufenlos von 0 bis durchglühen regeln kann.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Unregistered Guest am 4 Okt 2007 8:55 ]
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BID = 461736
Morgoth Schreibmaschine
Beiträge: 2930 Wohnort: Rockenhausen (Pfalz)
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Wenn man hinter die PWM nen Tiefpass/Integrierglied hängt, dann kann man auch über die Spannung steuern. Das hat dann aber immer noch den Vorteil, dass nicht die Hälfte der Energie an nem Widerstand verheizt wird.
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Es irrt der Mensch solang er strebt
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BID = 461810
Bartholomew Inventar
Beiträge: 4681
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Und wenn man doch heizen will, hängt man seine 120er Päpste in Serienschaltung an 4 Watt-Drahtpotis, eingebaut ins Frontpanel. Sind zwar relativ teuer, funzt dafür aber quasi _sicher und sehen gut aus, Haptik stimmt auch (läuft hier so). Und wenn ich weder heizen noch lüften will (fetter WaKü-Radiator), dann schalte ich die Lüfter per Ausschalter. Und wenn's dann doch zu heiss wird, greift die Conrad-Temperaturüberwachung, und das Relais brückt ganz fix Potis und Ausschalter, und es fängt tierisch an zu piepen und zu blinken. Das am Rande
Habe mit den Drahtpotis die Erfahrung gemacht, dass die (bei Päpsten) mehr als die einfache Verlustleistung der angeklemmten Lüfter haben sollten, sonst kann man nicht so tief runterregeln, wie man vielleicht möchte.
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