Hallo, und Danke für die Antworten! Hab mir eure Ratschläge mal zu Herzen genommen und hoffe, ihr helft mir auch weiterhin ;). Sorry, dass es so lange gedauert hat!
Zitat :
winnman hat am 26 Aug 2013 19:17 geschrieben :
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Und dann wäre noch Interessant wie du die 50Hz halten willst, wenn du die Drehzahl des Motors herunter nimmst?
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Zuerst nehme ich mich der 12 Volt Gleichspannung an. Später kommt noch eine 220 Volt Wechselspannung dazu.
Aufgeteilt habe ich die Aufgabe in folgende Teile:
Anforderungen:
I Motor soll zwischen Dreieck und Sternschaltung Schalten können
II Drehzahl/Frequenz-Entkopplung
III Konstante 12 V Gleichspannung mit Verpolschutz mit P-Kanal MOSFET
IV Konstante 220 V Wechselspannung (erst wenn 12 Volt - Versorgung funktioniert)
V Überspannungsschutz
VI Lastabwurf soll berücksichtigt werden (Load Dump)
VII Regelung mit AVR
Teil I :
Aufgabe:
- Start und Sparlauf mit Sternschaltung
- Hohe Leistungen mit Dreieckschaltung
- Anhand verschiedener Algorythmen ein Umschalten im Betrieb realisieren.
Probleme:
- Spannungsspitzen beim öffnen des Kreises durch Umschalter
- Beim Umschalten auf Dreieck ist plötzlich die Spannung um den Faktor 1,73 kleiner und der Strom schießt in die Höhe, da die Ausgangsleistung gleich bleibt.
Lösungsansatz:
- Aus dem Motor ragen schon die 6 Phasen raus, an denen ich Stern und Dreicke wechseln kann.
- Schaltungs-Überspannungsschutz mit Varistoren und einem Hochleistungswiderstand, der die Spannungsspitzen „vernichten“ soll.
- Beim Umschalten auf Dreieck muss wohl noch während dem Sternbetrieb der Motor hochgejagt werden, um dann direkt beim Umschalten auf Dreieck die benötigte Spannung zu haben.
Überlegung:
Ich müsste sozusagen im Sternbetrieb auf ca. 20 V hochfahren. Mit dem Tiefsetzsteller würde ich allerdings die Spannung weiter konstant auf 12 Volt halten. Dadurch würde sich der Strom erhöhen. Wenn ich dann auf Dreieck umschalte, habe ich wieder genau 12 Volt, dafür jetzt aber einen 1,73-fachen Strom, der sich kontinuierlich gesteigert hat. Beim Umschalten von Dreieck auf Stern bräuchte ich folglich einen Hochsetzsteller?! Sind meine Überlegungen hierzu richtig, oder muss ich dazu den Strom irgendwie regeln?
Teil II und III werden mit unten angehängter Schaltung gelöst:
Jeder der 3 frequenzvariablen Ausgangswechselspannungen wird mit einem
Synchrongleichrichter gleichgerichtet. Die 3 Spannungen werden parallel geschaltet und durch einen
Gleichspannungszwischenkreis (Drossel und Kondensator) geglättet. Diese Spannung (max. ca. 30 V) wird nun über einen
Tiefsetzsteller auf genau 12 Volt gebracht. Zuerst habe ich an einen Festspannungsregler wie den LM7812 gedacht. Problem ist, dass ich bei diesem Motor erst einmal von max. 33V und 55 A ausgehe, falls dieser durchdreht. Wenn ich das auf den LM7812 gebe, ist der kaputt, da der nicht mit so hohen Strömen arbeiten kann (verkraftet ca. 1 A). Ein geeignetes Fertigbauteil habe ich als „Laie“ jetzt auch nicht gefunden.
Dabei ist evtl. ein kleiner Spannungspuffer am Ausgang des Gleichspannungszwischenkreises vorgesehen. Falls dieser angebrochen wird, hat die Regelung immer noch etwas Zeit, den Motor hochzujagen, bis wieder eine kleine Spannungs-Reserve am Ausgang vom Zwischenkreis vorhanden ist.
Teil IV:
Parallel zum Tiefsetzsteller wird ein Wechselrichter geschaltet.
U-WR / Pul-WR / Dreipunkt-WR ? ...
Das„Exxtraprojekt“ kommt aber erst drann, wenn ich mit dem 12V-Teil fertig bin.
Teil V:
Varistoren an allen Schaltern sowie Ausgang. Suppressordioden am Eingang des Microcontrollers (AVR-IC als Ansteuerung für den Schalter des Tiefsetzstellers).
Problem:
Hier weiß ich noch nicht genau, wie ich die 12 V Referenzspannung erstellen soll. Evtl. wäre hier eine gute (?) Lösung die Schaltung mit dem LM 3812.
http://www.hobby-bastelecke.de/bilder/schaltungen/netzteil12v.gif
Teil VI:
Wird der Verbraucher ausgesteckt, soll dies direkt am Ausgang durch einen Strom vom Überspannungsschutz an die Regelung gemeldet werden, die den Motor sofort drosselt, solange Strom über den Überspannungsschutz fließt.
Habe ich nun 2 Verbraucher ( z.B. einen am Wechselstrom ) und stöpsel den Größeren ab, kann ich den Motor nicht unkontrolliert drosseln. Die kurz auftretende Überspannung soll den kleinen Verbraucher nicht umbringen, jedoch soll der Motor auch nicht unkontrolliert gedrosselt werden, sondern die 12 Volt am kleinen Verbraucher konstant halten. Die überschüssige Energie soll kurz in Widerständen verbraten werden, aber ich hab keine Ahnung, wie ich die Dimensionieren muss. Würde ich den Strom in die Maschine zurückführen, würde die Durchdrehen und ich könnte garnicht so schnell herunterregeln, wie diese Hochschnellen würde?!
Durch den in Teil V beschriebenen Varistor, der parallel zum Ausgang geschaltet ist, könnte ich beim Lastabwurf ein Widerstand in Serie schalten, wie im Bild beschrieben.
https://www.dropbox.com/s/x0n43q8zm.....1.jpg
So, habe ich etwas übersehen oder habt ihr Vorschläge für mich, wie ich was besser lösen könnte / wie man es richtig macht?
Danke schon im Vorraus für jede Mühe! Ich weiß, wie viel Arbeit das ist und weiß das zu schätzen!
Grüße
Stefan