Hallo,
vorweg, ich bin totaler Anfänger. Somit möge man mir Anfängerfehler verzeihen. Trotzdem bitte ich, mich daruf hinzuweisen, denn ich lerne gern dazu.
Ich möchte gern einen Tränkenwärmer bauen. Ich halte Enten und es ist doof, wenn man im Winter 3x am Tag die Tränke wieder vom Eis befreien muss, damit die Enten jederzeit Wasser zur Verfügung haben.
Meine Idee ist also, mit einer Heizung das Wasser in der Tränke immer auf einer bestimmten Temperatur zu halten. Dies sollte mit einer Untergrenzen (z.B. 2°C) und einer Obergrenze (z.B. 5°C) einstellbar sein.
Ich habe mir so meine Gedanken gemacht, und mal Bleistift und Papier in die Hand genommen. Ich wäre dankbar, wenn ihr mir sagen könntet, ob das, was ich mir ausgedacht habe, so funktionieren kann. Und mich auf Dinge hinweist, die ich beachten muss.
Ich hab mir bei meiner Zeichnung natürlich etwas gedacht und das möchte ich gern erklären.
Im Ursprungszustand ist der Widerstand an R2 kleiner als an PTC1. Nun sinkt die Temperatur des Wassers soweit ab, dass der Widerstand an PTC1 kleiner wird, wie an R2. Die Basis von T1 wird angesteuert. Das Relais Re1 zieht an, die Heizung geht an.
Gleichzeitig steuert der Emitter von T1 die Basis von T2 an. Solange der Widerstand von PTC2 kleiner ist, als der von R3, wird die Basis von T1 angesteuert und somit gehalten. Steigt nun die Temperatur, wird der Widerstand von PTC2 größer als der von R3. Und dann bricht das Ganze in den Ursprungszustand zusammen, weil die Basis von T1 nicht mehr gehalten wird.
R1 und D1 dienen nur als Statusanzeige. Die LED leuchtet, solange die Heizung (bzw. das Relais) aktiv ist.
Soweit meine Gedankengänge. Sind die prinzipiell richtig?
Was mich an der Schaltung stört, ist, dass ich 2 PTC brauche. Gut, es macht mich nicht arm, aber eleganter wäre es doch, mit einem PTC auszukommen.
Wenn ich irgendwelche Bauteile falsch oder unüblich beschriftet oder gezeichnet hab, dann sagt es mir bitte.
Danke!
Jens