Pulsweitenmodulation ( PWM ) mit ca. ca. 1 bis 2 Hz

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Autor
Pulsweitenmodulation ( PWM ) mit ca. ca. 1 bis 2 Hz
Suche nach: pwm (3612)

    







BID = 1045792

Grimm

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Beiträge: 493
Wohnort: Bayern
 

  



Hallo Jungs,

ich suche einen Schaltplan für eine Pulsweitenmodulation ( PWM )
Nur die Frequenz soll sich im Bereich von ca. 1 bis 2 Hz und PWM 0 bis 100%.

Habe da einige Schaltpläne mit dem guten alte LM324*, nur ist da so eine geringe Frequenz möglich die auch Langzeitstabil ist ?

Die Frequenz sollte sich über Jahren nicht großartig verändern.

*
http://www.pcsilencioso.com/cpemma/graphics/324pwm_c.gif
http://www.pcsilencioso.com/cpemma/pwm.html

PS
Hat jemand eine China Platine "im Kopf" die das kann ?


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Grimm am 23 Nov 2018  8:01 ]

BID = 1045794

Offroad GTI

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Beiträge: 12700
Wohnort: Cottbus

 

  

Ein Mikrocontroller (ATTiny85 o.ä.) würde den Schaltungsaufwand etwas eindämmen...


Zitat :
Die Frequenz sollte sich über Jahren nicht großartig verändern.
Soll heißen?

Zitat :
ca. 1 bis 2 Hz
Ist ja schon mal eine beträchtliche Spanne



_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Offroad GTI am 23 Nov 2018  9:01 ]

BID = 1045800

Otiffany

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Beiträge: 13751
Wohnort: 37081 Göttingen

Google mal unter NE555.

Gruß
Peter

_________________
Ich ignoriere Beiträge, die ohne Anwendung der deutschen Rechtschreibung verfaßt werden!

BID = 1045803

Grimm

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Beiträge: 493
Wohnort: Bayern

NE555 als PWM von 0 bis 100% ?


Hallo Otiffany,
ist beim 555 nicht so 5% bis 95% angesagt bei PWM?

Gruß

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Grimm am 23 Nov 2018 16:22 ]

BID = 1045808

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Habe da einige Schaltpläne mit dem guten alte LM324*, nur ist da so eine geringe Frequenz möglich die auch Langzeitstabil ist ?
Warum denn nicht?
Verwende keine Elkos oder keramische Kondensatoren sondern Folienkondensatoren in den zeitbestimmenden Schaltungsteilen und möglichst nur 1%-ige Widerstände. Potis sind auch Schwachstellen. Wenn man nicht ohne auskommt möglichst nicht Kohleschicht sondern Cermet nehmen.

Die verlinkte Schaltung solltest du allerdings mal im Simulator bei niedrigen Betriebsspannungen testen, denn es ist denkbar, dass sie sich unterhalb einer bestimmten Spannung anders verhält.
Das betrifft nicht nur den MOSFET, der natürlich ausreichend stark angesteuert werden muss.

Ausserdem solltest du erkennen, dass bei dieser Schaltung das Tastverhältnis durch das Verhältnis Ub/Ui vorgegeben ist.
Das kann erwünscht sein, weil dann bei sinkender Betriebsspanung und fixer Eingangsspannung die Ausgangsleistung automatisch steigt, muss aber nicht.

BID = 1045833

Grimm

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Beiträge: 493
Wohnort: Bayern

Hallo perl,

der MOSFET kommt bei meiner Anwendung nicht zum Einsatz, sondern nur ein Optokoppler der von dem LM324 angesteuert wird.
Deshalb auch der LM324, da kann man auch mal 20mA rausholen.

http://www.pcsilencioso.com/cpemma/graphics/324pwm_c.gif

Mit dem Simulator (LTspice) hab ich bei C1 2,2μF eingegeben und bei R1 202kΩ, da kommen ca. 1Hz.

Ich hatte da immer einen Elkos im Kopf für C1 nur die altern ja.
Das bereits 2,2μF ausreichen hat mich etwas verwundert und die gibt es ja auch als Folienkondensator.

Potis sollen eigentlich keine zum Einsatz kommen.
An R1 gibt es 3 bis 4 Widerstände die man mit Jumper stecken kann um die Frequenz zu verändern.

VR1 (100kΩ) möchte ich das Digital-Potentiometer X9C104 verwenden, da das Signal zur PWM Veränderung „INC“ sehr kurz ist nur so 2 bis 3 μs.

https://www.intersil.com/content/da.....3.pdf

Ob das Digital-Potentiometer X9C104, 10 oder auch 20 Jahre durchhält wenn mehrmals in der Sekunde (im Extremfall) der Widerstand verändert wird kann ich auch nicht sagen.

Gruß


BID = 1045850

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12700
Wohnort: Cottbus


Zitat :
VR1 (100kΩ) möchte ich das Digital-Potentiometer X9C104 verwenden, da das Signal zur PWM Veränderung „INC“ sehr kurz ist nur so 2 bis 3 μs.
Gibt es noch weitere, ähnlich spezielle Anforderungen?


Zitat :
wenn mehrmals in der Sekunde (im Extremfall) der Widerstand verändert wird
Bei 1Hz Grundfrequenz mehrmals in der Sekunde die Pulsweite ändern. Wie genau soll das aussehen?

Wäre wohl nicht schlecht, das Vorhaben als Ganzes zu beschreiben.



_________________
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BID = 1045860

Grimm

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Beiträge: 493
Wohnort: Bayern


Hallo Offroad GTI,

da möchte ich nur den Stromüberschuss von einer PV-Anlage in einen Heizstab verbrennen.

Entweder mit einer Pulspaketsteuerung, deshalb 1 bis 2 Hz.

Oder
Der klassische Phasenanschnitt.

Oder
Mit 4 Heizstäben (Verhältnis 1,2,4,8) , so das man dann 16 Abstufungen hat.


Deshalb, so genau muss das nicht sein, nur verändern sollte sich das nicht im laufe der Jahre.
Erst mal etwas herum Probieren wie das am besten geht, dann entscheiden.

BID = 1045863

BDX85

Stammposter



Beiträge: 467
Wohnort: Darmstadt

Hallo,

würde mich da nicht lange mit Kondensatoren als Zeitglied rumärgern.

Würde das mit dem 4017(eventuell noch einer nachgeschaltet) realisieren.
Der könnte zB über die Netzfrequenz getriggert werden, oder falls autonom und ohne Netzfrequenz betriebssicher einfach so eine Schaltung aus so einer billigen Quarzuhr nehmen(liefert 1Hz)...beides natürlich mit entsprechender Signalanpassung.

Der gewünschte Ausgang des 4017 kann per Steckbrücke auf Optokoppöer(eventuell mit Triac-Ausgang) gelegt werden...danach der Leiatungsschalter..


BID = 1045872

winnman

Schreibmaschine



Beiträge: 1623
Wohnort: Salzburg

Ich würde da eine Siemens LOGO mit Transistorausgängen einsetzen.

BID = 1045916

Ltof

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Beiträge: 9307
Wohnort: Hommingberg

Irgendwie erkenne ich die Notwendigkeit einer Langzeitstabilität der Frequenz nicht. Etwas misst die Energiebilanz und sagt, dass was über ist. Es wird die Last langsam hochgeschaltet, bis ein Gleichgewicht herrscht. Oder eben zurückgeschaltet, wenn die Ernte zurückgeht. Das ist ein geschlossener Regelkreis und Langzeitdrift geht nicht in die Bilanz ein.

Ist das eine Inselanlage mit Akku? Netzeinspeisung?

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 1045925

Grimm

Stammposter



Beiträge: 493
Wohnort: Bayern

Hallo Ltof

Die PV ist mit Netzeinspeisung.
Ich möchte aber nicht mehr den PV-Strom an das Netz abgeben.
************************************************************
Langzeitstabilität der Pulspaketsteuerung ist eigentlich erforderlich, so meine Einschätzung.

Gruß

BID = 1045931

Ltof

Inventar



Beiträge: 9307
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
Grimm hat am 26 Nov 2018 13:49 geschrieben :

... so meine Einschätzung. ...

Also egal.

Wie wird denn die Stellgröße erzeugt, wovon ist die abhängig? Wird im Einspeisewechselrichter (?) Energie zwischengespeichert und wenn ja, wieviel?

_________________
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BID = 1045959

Grimm

Stammposter



Beiträge: 493
Wohnort: Bayern

Hallo Ltof,


Zitat :
„Wird im Einspeisewechselrichter (?) Energie zwischengespeichert und wenn ja, wieviel?“

NEIN
#############################

Zitat :
„Wie wird denn die Stellgröße erzeugt, wovon ist die abhängig?“

Was meinst du mit „Stellgröße“ ?

Es wird doch nur der PV-Stromüberschuss von einer PV-Anlage in einen Heizstab vernichtet.
Stromüberschuss ist das was noch übrig ist an Watt, kW vom Eigenverbrauch an den Steckdosen und eigentlich auch nach EEG in das Netz übergeben werden könnte.
Die Netzeinspeisung soll aber weitgehend vermieden werden.

BID = 1045960

Ltof

Inventar



Beiträge: 9307
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
Grimm hat am 27 Nov 2018 08:05 geschrieben :

NEIN

Also hat der Wechselrichter keine Kondensatoren im Zwischenkreis? Sicher?

Zur Stellgröße:
https://de.wikipedia.org/wiki/Regelkreis

Woher weißt Du, dass die (PWM-)Last die Anlage ins Gleichgewicht bringt und weder eingespeist, noch etwas aus dem Netz gezogen wird?

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