Mit Akku 8kW Ofen antreiben / Foodtruck

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Mit Akku 8kW Ofen antreiben / Foodtruck
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BID = 1046554

Dreisat1

Gerade angekommen


Beiträge: 13
 

  


Hey,

wir haben ja die Diesel Problematik in Deutschland, daher habe ich die theoretische Frage, ob man zum Beispiel mit einem I3 BMW Akku, ein 8kW Ofen betreiben kann (Mal den Preis & Gewicht Aussen vor gelassen). Es handelt sich hierbei um ein Foodtruck. Den Akku gibt es unteranderem bei Torqeedo mit den Werten:
Nennspannung: 360 V Kapazität: 30.5 kWh Gewicht: 256 kg Maße: 1660 x 964 x 174 mm

Der Ofen hat 400 Volt 400 V ~ 3PH + N + PE, möglich wäre auch 230V Einpahsig.

Vorallem stellt sich mir die Frage, wie bekommt ich den Ofen an den Akku angeschlossen. Wahrscheinlich bedarf es einer Regeltechnik, welche Dinge brauch man für sowass?

Dann stellt sich mir die Frage, ob man die 30kWh voll ausnutzen kann, so dass man 3,75 Stunden den Ofen laufen lassen könnte? Oder wie muss man sich das vorstellen?

Natürlich würde ich so ein System nie alleine aufbauen, sondern vom Fachmann. Aber mich würde Interessieren, ob dass möglich ist.

Ich wäre sehr dankbar um Antworten.

Viele Grüße

BID = 1046559

Goetz

Schreibmaschine

Beiträge: 1588
Wohnort: Dresden
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Offtopic :
Für fahrbare Küchen hat man bis vor kurzem (Propan-) Gasgeräte verwendet, aber warum nicht auch fortschrittlich und schadstoffrei mit Batterie?!


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Goetz am 14 Dez 2018 14:57 ]








BID = 1046560

Dreisat1

Gerade angekommen


Beiträge: 13

Ja, ist halt die Frage, ob sowass umsetzbar ist?

BID = 1046561

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16988

So dann mal etwas zum Nachdenken: Die Heizkreise sind für 230V ausgelegt. Gehen wir davon aus das es normale Heizwiderstände sind könnten die auch mit 230V DC versorgt werden. Dem widerspricht da aber die Spannungsangabe des Akkus. Bleibt ein weiterer Weg. Aus der DC -Spannung mittels Solarwechselrichter eine Drehstromversorgung mit 3*400V machen. Das hat aber weitere Fallstricke (Schieflast) und Wandlerverluste. Grob gesagt dürfte es billiger werden da einen Herd mit Propangas zu verwenden.

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Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 1046562

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 32539
Wohnort: Recklinghausen

Möglich ja, sinnvoll und simpel, nein.

Die komplette Kapazität kannst du zwar nutzen, aber Akkus von Hybrid und Elektrofahrzeugen werden nicht komplett ge- oder entladen, um die Lebensdauer zu erhöhen.
Das nächste Problem ist die zu hohe Spannung, der Ofen ist ja auf 230V ausgelegt, nicht auf 360.
Auch beim Anschluss an 400V liegen die Heizelemente zwischen L und N, bekommen also 3 x 230V.
Das nächste Problem, ein Akku liefert Gleichspannung, du brauchst Wechselspannung.
Die Heizungen laufen zwar auch an Gleichspannung, aber die Lebensdauer verkürzt sich und die Steuerung läuft nicht und Schaltelemente brennen dir ab.

Und dann brauchst du noch die Ladeelektronik.

Umweltfreundlich sind die Teile, genau wie Elektroautos, eh nur nur auf dem Papier, schließlich kommt unser Strom größtenteils aus Braunkohle. Diese Emissionen werden nur nicht eingerechnet.

Propan ist da also der deutlich bessere Energieträger.

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-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mr.Ed am 14 Dez 2018 15:26 ]

BID = 1046564

Dreisat1

Gerade angekommen


Beiträge: 13

Danke für die Antworten!

Ob das Preislich sinnvoll ist, lass ich mal aussen vor.

Es gibt doch solche Hausenergiesysteme mit Akku von Tesla. Dort gibt es aber schon "Schaltungen" die am Ende normalen "Steckdosen" Strom liefern? Was der mit den kurzen armen ansprach.

Gibt es kein Gerät, was diese Schieflasten usw umgehen kann?

BID = 1046571

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 11598
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Gibt es kein Gerät, was diese Schieflasten usw umgehen kann?
Nein. Entweder es gibt eine Schieflast (also eine ungleichmäßige Lastverteilung auf die Außenleiter), oder eben nicht.

Wenn es auch einphasig geht, wäre dies das Mittel der Wahl.

Sind bei 8kW allerdings 35A. Da braucht es schon einen ordentlichen Umrichter



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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1046572

Dreisat1

Gerade angekommen


Beiträge: 13

Den Ofen gibt es auch als Einpahsige Variante.

Wie kommt ihr denn von 400 Volt auf 230?

BID = 1046573

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16988

Was denkst du wie unsere 230V zwischen einem Außenleiter und dem Neutralleiter entstehen und wo die 400 V zwischen 2 Außenleitern herkommen?

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BID = 1046574

Dreisat1

Gerade angekommen


Beiträge: 13

Phasenverschiebung wahrscheinlich.

Mit 230V würde es dann qohl gehen, wäre dann aber wohl deutlich langsamer der Ofen als mit 400V oder?




BID = 1046576

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 11598
Wohnort: Cottbus

Nein, da die Heizwicklungen auch beim "400V" Ofen nur mit 230V betrieben werden (wie schon gesagt wurde).



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BID = 1046577

Dreisat1

Gerade angekommen


Beiträge: 13

Danke schön.

Ihr habt ja auch Recht, dass es nicht unbedingt der Umwelt dient, kompliziert ist usw. Allerdings wird das politisch wohl die erzwungene Zukunft.

Meine Überlegung ist, da wir auch Frühstückswagen bewegen, wenn man sich schon Elektrofahrzeuge anschaffen muss, diese direkt auch als Energiequelle für den Ofen zu nutzen.

Alles andere macht ja irgendwie kein Sinn, wenn hinten ein Gassystem drinsteht. Es ist auch noch nicht abzusehen, welche Beschränkungen hier noch kommen werden.

Ist vielleicht etwas kurz gedacht, aber würde wohl Sinn machen, wenn man die Energie nutzen kann. Man muss halt auch in die Zukunft planen.

Wirkliche Ansprechpartner gibt es leider nicht für solche Vorhaben.

Sorry für bissi offtopic, wollte nur die Situation erklären.


BID = 1046580

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 32539
Wohnort: Recklinghausen

Erzwungen wird das nur hier, weil die deutsche Industrie keine brauchbaren Lösungen bauen kann. Bessere und umweltfreundlichere Lösungen sind längst auf dem Markt, Brennstoffzellen mit Wasserstoff betrieben, in Minuten aufgetankt und nutzbar wie ein Verbrenner.
Im Falle eines Hondas auch gleich mit einem Wandler der immerhin 9kW bei 100/200V (japanisches Netz) zur Verfügung stellen kann.
https://world.honda.com/powerproduc.....9000/
Nur bekommen deutsche Hersteller nichteinmal nutzbare Hybridfahrzeuge hin.

Aber noch zwingt dich niemand dazu, dir ein Elektrofahrzeug anzuschaffen oder unterwegs elektrisch zu kochen. Es gibt keinerlei Beschränkungen was den Einsatz von Propanbetriebenen Küchengeräten angeht.

Beim Einsatz von Hybrid- oder Elektrofahrzeugen als Zugfahrzeug solltest du auch genau auf die Zuglast achten. Die meisten dürfen nicht viel ziehen.
Bei einem Küchenanhänger wird das, wenn überhaupt möglich, fast zwangsläufig auf einen RAV4 Hybrid AWD rauslaufen. Der darf immerhin 1650kg ziehen, für das nun neu erscheinende Modell habe ich noch nichts gefunden.
Der erwähnte BMW darf übrigens 0kg ziehen.



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BID = 1046581

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 12514
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
Mr.Ed hat am 15 Dez 2018 00:22 geschrieben :


Der erwähnte BMW darf übrigens 0kg ziehen.



Offtopic :

Hör mich doch auf mit BMW...
Es ist noch nicht so lange her,da haben die die geilsten Reihensechser auf Gottes Erdboden gebaut.
Da konntest bei laufendem Motor auf dem Ventildeckel Kartenhäuser bauen.
Und was versuchen sie heut unters Volk zu bringen?
Ich freu mich schon auf den Tag,wo nur noch E-Autos erlaubt sind,und jeder Laternenparker Abends seine Kabeltrommel in der Siedlung ausrollt...



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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 1046583

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 32539
Wohnort: Recklinghausen


Offtopic :
Deswegen habe ich mich ja für den erwähnten Hybrid entschieden, ausgereifte Technik vom Marktführer. Tanken und fahren, kein stundenlanges laden, kein suchen von freien und funktionierenden Ladesäulen.

Nur den Allradantrieb und die Anhängerkupplung habe ich mir gespart. Berge haben wir hier im Ruhrgebiet nicht und Winter fällt meistens auch aus. Die Anhängerkupplung vom Corolla habe ich meistens für andere gebraucht, die können sich auch was mieten wenn Sofas, Steine oder Gartenabfälle transportiert werden müßen. Das Geld habe ich lieber ins Soundpaket und Navi gesteckt.


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