Hallo zusammen,
ich brüte gerade an einem stabilisierten Labornetzgerät, dabei bin ich mir nicht sicher, ob ich echtes PWM verwende.
Es wäre auf jeden fall sehr nett, wenn ihr euch das zugegebenermaßen etwas wirre Layout mal anschauen könntet und eure Meinungen dazugebt und Verbesserungsvorschläge gebt, auch über Bauteildimensionierung oder mich bei gravierenden Mägeln zurechtweist.
An das Gerät stelle ich keine alzu hohen anforderungen was restwelligkeit,... angeht, ist wahrscheinlich eher als ein Lernprozess meinerseits anzusiedeln...will das Gerät aber dennoch bauen. Der Ausgang sollte bis ungefähr 30V 3A gehen, wobei es noch keine konkrete Anwendung gibt.
Als Quelle dient ein Trafo, welcher 2x 28V(~39Vss), 2x 22V(~31Vss) und 1x 9V liefert.
Da ich mit LtSpice gearbeitet habe, sind einige Bauteile nicht ganz korrekt:
- R5+R6 sind ein 10K Drehpoti zur Spannungseinstellung in der Frontplatte
- R13 ist ein 10k Drehpoti zur Strombegrenzung in der Frontplatte
- R12 ist ein Trimmpoti zur Begrenzung des Maximalstromes
die folgenden Vorschläge kommen daher, da ich diese Bauteile noch rumliegen hab
-A2> NAND ist ein MC14911 CMOS (Quad-Nand)
-A1> D-FF ist ein SN74LS74AN TTL (Dual-D-FF)
- OPs sind MC1458N oder TL081
- anstatt dem 555 hab ich nen 7555(der meines Wissens gleich ist)
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So funktioniert das Gerät in meinem Kopf:
U1 (OP) vergleicht meine Referenzspannung mit der realen Ausgangsspannung (über Spannungsteiler). Ist Ausgangsspannung größer als Referenz, dann ist der Ausgang auf 0 und umgekehrt. Der Ausgang geht auf NAND.
U2 (OP) vergleicht die Spannung am Shunt mit Stromreferenzspannung. Ist der reale Strom größer als Referenz geht der Ausgang auf 0 (bzw. -U) . Auch auf NAND.
Das Nand ist am D-Eingang des D-FF.
Am Clock ist der 7555 mit ca.100kHz.
Ich wollte eigentlich ein UND anstatt des NAND verwenden, aber das D-FF kann den "Lasttransistor" Q2 nie direkt ansteuern. Daher NAND und dann wieder über Invertierung über den Treiber Q1.
R16 ist eine Beispiellast
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Nun auch noch ein paar fragen:
-Verstehen sich das NAND und das D-FF wegen TTL vs. CMOS?
-Funktioniert die Strombegrenzung (sind ja immer Stromimpulse, welche ich versuche durch D5, C9(1n?) und R1(100k?) zum Mittelwert des Stromes zu bringen)?
- Abgesehen davon, dass die Ausgangsspannung bei sehr kleinen Spannungen und großen Strömen sehr zerhackt aussähe. Wie erreiche ich eine sehr kleine Ausgangsspannung, da der Poti (R5+R6) ja nie gegen 0Ohm geht sondern immer einen Restwiderstand(~100Ohm) hat?
Nicht sooo wichtig:
Könnte mir auch jemand den TL494 etwas näher beschreiben (soll laut einigen Aussagen ja sowas ähnliches machen, wie ich es gern hätte)? Aus dem Datenblatt werde ich einfach nicht richtig schlau wie die internen Komponenten angeschlossen werden und was sie dann machen...
Auf Rapidshare.com ist das *.log File
http://rapidshare.com/files/93963519/Final.log.html
die *.asc und *.plt sind im Anhang.
Besten Dank an alle, die sich die Mühe machen!!!
Gruß Max