Hilfe bei Kondensator

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Hilfe bei Kondensator
Suche nach: kondensator (17263)

    







BID = 128559

Flomix

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Beiträge: 68
Wohnort: NRW
 

  


Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich kenne mich nicht allzu gut mit Kondensatoren aus und wie man die auflädt.

Ich brauche folgendes:
Ein relativ starker Kondensator, den ich mit wenig Strom aufladen kann (2 Mignon-Batterien), und der wenn ich ihn über ein Relais schalte einen dünnen Widerstandsdraht zum durchglühen bringt. Muss doch machbar sein oder?

Also die Sache klingt vielleicht ziemlich unsinnig, ich brauche das für den Modellbau;
Ich habe ein Flugzeug dass Rauchbomben zünden kann; Im Moment habe ich das so geregelt dass ich einen eigenen starken 9-Volt-Akku zum zünden habe (dünner Widerstandsdraht um Zündschnur gewickelt, wenn der durchbrennt geht Zündschnur an...) und das klappt auch prima.

Das PROBLEM jetzt ist, dass ich extra dafür einen schweren viel zu starken Akku mitfliegen muss obwohl ich ja nur sehr wenig Strom brauche, halt nur ein starker Impuls. Wie kann ich das über einen Kondensator machen? Brauche ich da eine Schaltung die die Spannung erhöht, oder kann ich auch mit niedriger Spannung einen Kond. voll aufladen?
Kann ich vielleicht eine ähnliche Schaltung benutzen, die für Blitzröhren verwendet wird, oder funktioniert das ganz anders?

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Platinen-Verbindungstest:
an Starkstrom-buchse anschliessen - jedes Bauteil das wegbrutzelt war richtig verbunden *gg*

BID = 128572

Flomix

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Beiträge: 68
Wohnort: NRW

 

  

Ach ja,

Ihr fragt bestimmt sowas wie "wieviel Strom muss denn durch den Draht fließen?" oder so, ich habe keine Ahnung.

Ich habe einen Hochleistungs-Akku angeschlossen, der killt sicher auch etwas dickere Widerstandsdrähte; Ich würde aber gerne gerade eine minimale Lösung haben;

Weiss jemand vielleicht, bei wieviel mA bzw. V ein dünner Widerstandsdraht durchglüht wenn man ihn kurzschließt?

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BID = 128573

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241

Kondensatoren sind auch nicht gerade leicht, vor allem die großen, die viel Energie speichern können. Und so einen brauchst du, wenn du einen Draht durchbrennen willst.
Wäre es nicht einfacher mit einem kleinen Funken (z.B. mit einem Blitz aus einer Einwegkamera) direkt irgendwas leicht brennbares zu zünden ?

BID = 128574

Flomix

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Beiträge: 68
Wohnort: NRW

Hm ich weiss nicht, wäre sicherlich auch machbar aber was soll ich da als "leicht brennbares" nehmen? Es soll ja auch nichts gefährliches sein, einen Draht zum glühen bringen ist einfach, und wenn der Draht dünn ist müsste doch ein kleiner 10.000 uF Elko reichen? Davon habe ich jede Menge.

Aber mit Funken... klar ich kann was basteln mit einem schönen Butan-Luft-Gemisch aber das ist komplizierter und mein Flugzeug geht dabei auch in die Luft so wie ich mich kenne

Oder an was hast Du gedacht?

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BID = 128575

Flomix

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Beiträge: 68
Wohnort: NRW

ach was meinst Du mit "Kondensatoren sind nicht leicht"? An welche Größe hast Du denn gedacht? Ich glaube nicht, dass es einen Elko gibt, der schwerer ist als ein Akku mit 8 Zellen *gg*

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BID = 128586

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Es geht wohl immer noch um deie Raketen und Rauchsatz-Zünder.
Nimm die vorhandenen NiCd-Akkus, die können das an besten.
Mit Kondensatoren wird das unnötig schwer, oder, wenn man so hohe Spannungen verwendet, daß die ökonomisch arbeiten, wird es lebensgefährlich.
Als Zünddraht eignet sich vielleicht ein kurzes Stückchen der hauchdünnen Drähtchen von Stahlwolle.
Im Gegensatz zu den meisten Widerstandslegierungen läßt sich Eisen ganz gut löten, und verbrennt an der Luft.


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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



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BID = 128596

Flomix

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Beiträge: 68
Wohnort: NRW

Naja das Problem ist, dass ich bei nem Verbrenner-Flieger keine großen Akkus brauche, nur 4 Volt und die reichen nicht mehr zum glühen, habe ich getestet.

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BID = 128606

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Womit hast du getestet ? Widerstandsdraht ?
Nimm mal ein Stückchen Stahlwolle, wie ich schrieb.

Ich habe das gerade ausprobiert:
Ein 5mm langes Drähtchen brennt augenblicklich weißglühend ab, wenn man es an eine einzelne NiCd-Zelle anschließt.

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BID = 128617

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241


Zitat :
Flomix hat am 16 Nov 2004 15:14 geschrieben :

ach was meinst Du mit "Kondensatoren sind nicht leicht"? An welche Größe hast Du denn gedacht? Ich glaube nicht, dass es einen Elko gibt, der schwerer ist als ein Akku mit 8 Zellen *gg*



Das würde ich ich nicht sagen.
Ich habe einen 10mF 350V Elko hier, der ist 30cm hoch und wiegt fast ein kg....
Wenn es kein Elko sein muss, es gibt wassergekühlte Kondensatoren für Blindleistungskompensation, die wiegen 100kg und mehr und haben die Größe einer Waschmaschine. Ich habe einen 570uF 2500V MP Kondensator hier stehen, der ist ca 1m hoch und wiegt 20-25kg.

Und wie zuvor schon geschrieben wurde: Ein Draht hat zuviel Masse die erwärmt werden muss. (OK, bei meinem 570uF 2,5kV Kondensator verdampft auch ein 1mm² Draht...)

Dünne Drähtchen sind viel besser. So wie das z.B. auch in früheren Forblitzen gemacht wurde (Magesiumwolle in Sauerstoff) Da reicht eine 1,5V Batterie und es knallt.

BID = 128635

st0ne

Schriftsteller



Beiträge: 586
Wohnort: Salzburg
Zur Homepage von st0ne

hi,

gibts da nicht mini glühkerzen für den modellbau? vielleicht kann man die ja missbrauchen..., kann man dann auch öfters wiederverwenden...

1,5V Batterie kurzgeschlossen gibt ganz schön viel strom ab, da sollte man eigentlich ein dünnes drähtchen zum glühen bringen können... ansonsten: |



gruß st0ne

BID = 128806

Kaira B

Schreibmaschine



Beiträge: 1570
Wohnort: Dresden

Nicht ganz kostengünstige Variante:
Von geeigneter Glühlampe Glaskolben entfernen...
Zündschnur an Glühwendel...(ankleben)
Benötigt nur Nennspannung der Lampe und ne Sekunde 100mA
im Normalfall behaupte ich mal einfach so.
Verschärfen kann man den Zündeffekt mit Streichholzkuppen...

DAS müßte in Deinem Flieger passen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kaira B am 16 Nov 2004 23:07 ]

BID = 128834

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13750
Wohnort: 37081 Göttingen

Hi,
versuch mal die "Abfallbatterien" aus Sofortbildkameras zu bekommen. Autohäuser, Polizei und größere Firmen verwenden solche Geräte. wenn die Kassette leer ist wird sie mitsamt der darin befindlichen Batterie weggeworfen. Diese Batterie hat 6 Volt ist sehr flach und hat jede Menge Power!
Gruß
Pter

BID = 129045

Ltof

Inventar



Beiträge: 9263
Wohnort: Hommingberg

Mit den Ultracaps von Epcos sollte das gehen. Der kleinste mit 5F wird wohl reichen. Eventuell zwei in Reihe, da diese nur für 2,3V ausgelegt sind. Es könnte auch eine Zelle mit 1,5V reichen. Die Dinger sind winzig, bezahlbar und können, je nach Größe, 2 bis ganz viele Ampere liefern. Schau mal bei Conrad unter dem Suchwort "ultracap".

Gruß,
Ltof

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ltof am 17 Nov 2004 15:54 ]

BID = 129067

Gluecki

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Beiträge: 6
Wohnort: Stade
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Wie schon einmal so halb vorgeschlagen würd ich Wolfram nehmen. Sobald der Stromkreis geschlossen ist wird vermutlich die Wolfram Wendel durchbrennen bzw anfangen zu glühen. Vorteil bei Wolfram ist halt das beim einschalten der Widerstand sehr gering ist und dadurch max Strom fließt.
Einfach Wolfram von Glühlampen nehmen.

Was eventuell auch noch geht ist ein Kondensator der mit einer Kaskade angetrieben wird paar Dioden und Kondenstoren wären nötig.

Statt Mignon Zellen könnte man auch Knopfzellen nehmen. Sie sind kleiner und leichter. Das bedeutet man könnte mehr mitnehmen und Strom haben sie auch genug, bzw. dann hätte man auch gute Spannung je nach Schaltung.

BID = 129077

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13750
Wohnort: 37081 Göttingen

Hi,
wozu eigentlich die Variante mit dem Kondensator?
Ich habe gerade mal eine Batterie aus so einem Polaroid- Pack gewogen. Diese Batterie wiegt gerade mal 20 Gramm;
ein NIMH-Akku wiegt 30 Gramm!
Wenn man erst mal eine Quelle für diese "Abfallbatterien" aufgetan hat, sind sie auch noch umsonst.
Die Variante mit dem Kondensator wird vermutlich schon deshalb nicht funktionieren, weil die Entladung bei hohem Strom viel zu schnell erfolgt und ein Glühen des Drahtwendels nicht erreicht wird. Dafür muß der Strom schon eine gewisse Zeit fließen können.
gruß
Peter


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