Eine Frage zu einem "Master / Slave" Trafo

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Autor
Eine Frage zu einem "Master / Slave" Trafo
Suche nach: trafo (15577)

    







BID = 1106830

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN
 

  


Moin Experten, und ein gesundes neues noch.
Manch einer kennt vielleicht noch die UHF Konverter die man früher
benutzte um ZDF und DDR II zu gucken.UHF Konverter II aus dem VEB Elektrotechnik Eisenach hieß das Teil.
Da wurde ja die Leitung zum TV durchgeschliffen und so wurde die Schaltung automatisch mit Spannung versorgt wenn der TV eingeschaltet wurde.
Genau so etwas schwebt mir auch vor, um ein 5V LED Stripe zu betreiben wenn der
TV an ist. Nur müssen es ca. 500 mA werden.
Fertig wird es sowas wohl nicht geben.
Meine erste Idee war einen Printtrafo zu nehmen und die 230V durch die Sekundärwicklung zu schleifen. Aber dann wird mir die Sekundärspannung ja zu hoch.
Einen Trafo mit zwei getrennten 6V Wicklungen zu nehmen und eine als Primär und die andere als Sekündär zu nehmen geht ja auch nicht weil die Wicklungen dann nicht genügend gegeinander isoliert sind.
Hat jemand eine Idee.

Den USB Port am TV zu nehmen ist am einfachsten.
Nur geht, warum auch immer, der USB Port am TV manchmal an obwohl der TV im Standby ist.
Extra eine Master / Slave Steckdose wollte ich vermeiden wenn es geht.




_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1106840

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36051
Wohnort: Recklinghausen

 

  

Eigentlich gute Idee, nur war das damals ein Massenhaft gebautes Industriegerät, da konnten also entsprechende Trafos angefertigt werden. Der Fernseher mußte mindestens 140W brauchen, gerne auch das doppelte. Heute sind es eher 30W. 200W brauchen Plasmafernseher, selbst Röhrenfernseher sind da genügsamer. Versorgt wurden lediglich 2 Transistoren für den Konverter. Lt. plan maximal 3,25mA.
Und selbst da mußte die Spannung stabilisiert werden.

Du mußt nun also 500mA erzeugen, aus weniger Leistung... Da sehe ich keine guten Chancen. Da wird die 20€ Master Slave Steckdose günstiger sein.


_________________
-=MR.ED=-

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BID = 1106850

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN

Um zu sehen ob ich bei mir im Spitzboden nicht das Lich angelassen habe, habe ich
in einer UP Dose im Flur eine LED im Blinddeckel eingebaut.
Dahinter war ein Ferritkern von einem Netzfilter eines PC Netzteil.
Mit 5-6 Wdg die 230V durchgeschliffen, Und dann per Hand 100 + x Wdg. aufgewickelt
für die LED.
Aber für 500 mA wird das Teil recht gross werden und sehr viel Experimente erfordern.

_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1106856

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
um ein 5V LED Stripe zu betreiben wenn der
TV an ist. Nur müssen es ca. 500 mA werden.
Dann nimm doch ein USB-Ladegerät zur Versorgung der LED und die USB-Spannung vom Fernseher als Schaltspannung.

BID = 1106859

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN

Dann kann ich den LED Stripe mit seinem USB Stecker auch gleich in einem USB Port vom TV stecken.
An meinem alten Panasonic TV habe ich es auch so gemacht.
Mein neuer TV, auch Panasonic, hat aber eben das Phänomen das der USB Port im Standby unkontrolliert wieder angeht.
Mal drei Tage nicht. Und dann ist die Stube hell weil mitten in der Nacht die
USB Ports wieder an sind.


_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1106863

Murray

Inventar



Beiträge: 4706

Da zieht wohl EPG Updates in der Nacht

BID = 1106867

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5234

Es gibt auch fertige USB-Master-Slave-Steckdosenleisten.

Ansonsten, wer suchen mag das kann man auch selber mit einem Opto-Triac (SSR) aufbauen. Hab mindestens einen meiner Eigenbauten hier geteilt.

Wegen USB: Evtl. werden einige auch versorgt wenn der TV nicht an ist?

BID = 1106869

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN

Diese USB Master-Slave Geschichte nutzt mir ja auch nichts.
Ob die LED`s direkt am TV angeschlossen angehen oder Die USB Master-Slavedose.

Eigenbau mit drei Dioden und Optotriac kenn ich, habe auch einige von gebaut.

Und es sind alle USB Ports am TV die sich einschalten.

Mein Subwoofer wird per Master-Slave vom AV Receiver eingeschaltet.
Und da TV, AV-Receiver und Vu+ eh zusammen an sind werde ich einfach ein USB Netzteil mit an diese Slavedose hängen.
Danke für Eure Tipps.

Aber rein aus Neugier werde ich mal mit Teilen aus meinem Fundus experimentieren
ob so etwas aufzubauen geht.
Und kleiner wie ein Schuhkarton bleibt

_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1106908

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :

Eigenbau mit drei Dioden und Optotriac kenn ich, habe auch einige von gebaut.
Das ist vermutlich das einfachste und wirtschaftlichste.


Zitat :
Mit 5-6 Wdg die 230V durchgeschliffen, Und dann per Hand 100 + x Wdg. aufgewickelt
für die LED.
Vor allem funktioniert ein derartig aufgebauter Stromwandler nicht, wenn mehr Strom rauskommen soll, als der TV braucht.
Es ist aber nicht verboten einen entsprechenden Trafo mit ausreichender Isolation selbst zu wickeln. Bei den geringen Spannungen halten sich die Windungszahlen ja noch in Grenzen.

Alternativ nimmt man eben zwei Netztrafos aus der Bastelkiste, einen für 6V und einen für 24V und koppelt sie über die 230V Wicklungen.
Nachteilig ist, dass der 24V Trafo relativ gross sein muss, weil die 24V Wicklung ja für den vollen Primärstrom, also wenigstens 1A, dimensioniert sein muss.

Nachteilig ist auch der miserable Wirkungsgrad einer solchen Anordnung, denn der primäre Spannungsabfall ist ja stets 24V, also gut 10%, und überschüssiger Sekundärstrom muss verheizt werden.
Um das zu vermeiden, könnten Spezialisten den Kern des 1.Trafos in Sättigung betreiben, oder die Sekundärwicklung kurzschliessen, sobald die Gleichspannung am Siebelko hoch genug ist.....

Viele Bastel- und Forschungsmöglichkeiten also.

P.S.:
Wenn man anstelle des 2.Trafos ein USB-Lader nimmt, wird die Sache einfacher: Man richtet die Spannung, die aus dem 24V-Trafo kommt, gleich + siebelko, und füttert damit den USB-Lader.
Der Spannungswandler darin kümmert sich unter allen Bedingungen mit gutem Wirkungsgrad um die korrekte 5V-Ausgangsspannung.
Zwischen Brückengleichrichter und Siebelko kommt noch eine Trenndiode, die es erlaubt den Brückengleichrichter mit einem billigen SCR kurzzuschliessen, sobald am Siebelko z.B. 300V erreicht werden.






[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 10 Jan 2023 21:48 ]

BID = 1106911

Onra

Schreibmaschine



Beiträge: 2475

Ein paar Windungen um einen Reedkontakt als Sensor ist zu einfach?

Onra

BID = 1106912

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ein paar Windungen um einen Reedkontakt als Sensor ist zu einfach?
Der rappelt dann mit 100Hz. Ausserdem braucht man iirc um 30 Amperewindungen.
Für 100mA sind das dann doch etwas mehr als nur ein paar Windungen - und der Draht muss ausreichend dick für 1A sein.

Ich habe aber oben noch ein P.S. geschrieben.

BID = 1106933

winnman

Schreibmaschine



Beiträge: 1620
Wohnort: Salzburg

vor die Windungen vom Reed Relais schaltet man da einen Brückengleichrichter und hinter dem kommt noch ein Elko parallel zu dessen Ausgang.

Dann zappelt da nichts mehr.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: winnman am 11 Jan 2023 16:23 ]

BID = 1106952

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN

So, ich habe mal heute etwas mit vorhandenem Material experimentiert. (siehe Bilder)
Ein Versuch mit div. Printtrafos von ca. 5 Watt Leistung bringt nichts.
Einzig ein Trafo von 2 Kg hat etwas brauchbares geliefert.
Aber hier blieben dann auch 16 V von 230 am Trafo hängen.

Mein Fazit:
Für UHF Konverter die 10 - 15 mA brauchen mag es funktionieren.
Aber für 500 mA ist es eine Schnapsidee.





_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1106953

Murray

Inventar



Beiträge: 4706

Hatte auch mal mit Strommesswandlern aus alten USVs experimentiert.
Wollte da Optokoppler anschliessen um halt bei Stromfluss was zu schalten.
Pustekuchen - da kamen immer nur paar mV raus bei ca. 100W bis hin zu 100 mV bei "mehr" Stromfluss

BID = 1106962

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
da kamen immer nur paar mV raus bei ca. 100W bis hin zu 100 mV bei "mehr" Stromfluss
Wieviel Spannung aus einem Stromwandler rauskommt, ist eine Frage des Bürdenwiderstandes.
Die in Schaltnetzteilen zu findenden Stromwandler sind meist aber für die Schaltfrequenz ausgelegt, die größenordnungsmäßig 1000 Mal höher ist, als die 50Hz Netzfrequenz.
Deren Induktivität ist also für einen sinnvollen Betrieb an 50 Hz viiiel zu gering bzw. führt zu massiven systematischen Meßfehlern.


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