Aus einem 220V Gerät ein 18V Akku Gerät bauen, ist dies möglich?

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Aus einem 220V Gerät ein 18V Akku Gerät bauen, ist dies möglich?
Suche nach: akku (11310)

    







BID = 961479

Mr.Ditschy

Gelegenheitsposter

Beiträge: 68
 

  


Werfe erstmals ein nettes Hallo in die Runde.

Hab mich hier neu angemeldet, da mir ein Projekt "Heißklebepistole-Umbau von 220V auf 18V (Akku)" nicht aus dem Kopf geht und mich dazu auch nicht wirklich auskenne, bitte daher um eure Hilfe.


Also, da ich schon einige 18V Makita Akku-Geräte habe und die Vorteile von Akku-Geräten so praktisch finde, möchte ich gerne auch noch eine 18V Heißklebepistole (so wie vieles andere Geräte sicher auch noch ).

Da diese Akku Heißklebepistole (HKP) von Makita nicht hergestellt wird (nach Anfrage an Makita auch nicht geplant ist), kam ich auf den Gedanken, evtl. eine vorhandene 220V HKP an einen 18V Makita LI-Akku 4,0Ah anzuschließen/umzubauen.
Klar könnte ich nun auch eine 18V HKP z.B. von SnapOn erwerben, da gibt es auch schon einen Makita Akkuadapter, aber preislich liege ich da bei ca. 300€ > dies ist mir zu teuer!
Daher mein Gedanke, dass es sicher günstiger mit einer 220V HKP (ab ca. 10-20€) umsetzbar wäre ... doch dazu benötigt es sicher noch irgendwelche anderen elektrischen Komponenten, diese ich gerne Wissen würde um dieses Projekt zu realisieren? (Wobei das tüfteln/basteln ja auch noch Spaß macht)

18V-Akkus von Makita hab ich genügend da, ein/zwei NoName 220V HKP auch.
Den Zusammenbau würde ich irgendwie aus einen geeigneten evtl. defekten Makita-Gerät (benötige ja den Akku-Schiebeschacht) usw. hinbekommen, doch kommt es dabei auf die Größe der erforderlichen Komponenten an, da diese darin untergebracht werden müssen.


Folgende Daten kenne ich:
Wenn eine 220V HKP ca. 25Watt benötigt (Startströme von bis zu 500W nicht berücksichtigt), so würde dies bei 18V und 4,0Ah Akku, ca. 3 Std. Betriebszeit bedeuten ... weniger würde mir auch locker reichen.

Momentane Auswahl an Bauteilen:
> Akku 18V 4,0Ah
> Heißklebepistole 220V / 25Watt für 11-12mm Sticks?
> oder Heißklebepistole 220V / 35Watt für 11-12mm Sticks, hat solch einen Steckschacht?
> Akkuschiebeschacht von einem Makita-Gerät, Größe kommt aber auf weitere Bauteile an.
> sicher einen Umwandler von 220V auf 18V, direkt wird ja nicht gehen?!
> weitere Bauteile oder Umbauinfos die zu beachten sind?


So, nun ist es doch etwas lange geworden, aber freue mich schon auf Antworten/Diskussionen, welchen Bauteile ich da benötige um das Projekt umzusetzen, ist natürlich auch eine preisliche Frage ... doch evtl. könnte ja auch generell ein 220V-18V Adapter realisiert werden.


Gruß
Ditschy


P.S.:
Ich bin kein Elektriker, so kann es sicher vorkommen, dass ich evtl. mit manchen Aussagen/Angaben nicht gleich etwas anfangen kann und evtl. nochmals nachfragen muss ....


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mr.Ditschy am 20 Mai 2015 14:44 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mr.Ditschy am 20 Mai 2015 15:05 ]

BID = 961480

hajos118

Schreibmaschine



Beiträge: 2453
Wohnort: Untermaiselstein

 

  

Hast Du sicher schon selbst ergooglt...
http://www.wer-weiss-was.de/elektro.....v-die

Fazit: sieht nicht gut aus....

_________________
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrags sind frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten!

BID = 961483

hajos118

Schreibmaschine



Beiträge: 2453
Wohnort: Untermaiselstein

Leider geht edit nicht mehr, aber ich hab' was als Anregung gefunden:
http://www.schaltungen.at/a2broker?.....51261

Vlt. kann einer unserer Profis die Schaltung für 18V anpassen?

_________________
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: hajos118 am 20 Mai 2015 16:10 ]

BID = 961485

Mr.Ditschy

Gelegenheitsposter

Beiträge: 68

Hallo Hajos,

ja, den ersten Link kannte ich ... den zweiten nicht, danke.

Solch einen Spannungswandler 220V auf 18V hatte ich glaub schon mal gesehen, nur sind diese ja zum Teil von den Abmessungen enorm, da frage ich mich, was hat die 18V SnapOn Akku Heißklebepistole anderes drin verbaut (oder steckt dies wirklich alles in dem Teil?)?

Dachte die HKP Heizelemente sind irgendwie alle gleich, haben nur evtl. andere Widerstände oder sonst irgendwtwas anderes drin ... es gibt auch 7,2V oder 12V HKP, was ist da dann innerlich der Unterschied?


_________________
Gruß Ditschy
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BID = 961489

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13750
Wohnort: 37081 Göttingen

In den HKP sind Heizwiderstände, deren Widerstand (ohmsches Gesetz sollte man kennen!) auf die Spannung berechnet sind. Die Drahtstärke dürfte bei solchen Geräten für Niederspannung stärker sein und aus weniger Windungen bestehen als das bei 230V-Geräten der Fall ist.
Ein Umbau dürfte meiner Meinung nach unmöglich sein!

Gruß
Peter

P.S.
Hier käme ein Spannungswandler entsprechender Leistung zum Einsatz; ob das aber sinnvoll ist wage ich zu bezweifeln.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am 20 Mai 2015 17:58 ]

BID = 961501

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12654
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Startströme von bis zu 500W nicht berücksichtigt
Sollte die Anfangsleistung wirklich so viel größer als die Nennleistung sein, ist dies durchaus zu berücksichtigen.
Wechselrichter verfügen i.d.R über eine Überstromerkennung. Wenn beim Starten der Strom überschritten wird schalten sie wieder ab.
Es lohnt sich also vorab ins Datenblatt des jeweiligen Wechselrichters nachzusehen, ob er damit klar kommt.

Davon, so einen Umrichter selbst zu bauen solltest du Abstand nehmen.


Zitat :
was hat die 18V SnapOn Akku Heißklebepistole anderes drin verbaut
Einen Umrichter sicherlich nicht



_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 961502

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17430

Dein Wunsch entspricht in etwa dem eine 230V Glühlampe mit 24 V betreiben zu wollen!

Offtopic :
in der Glühlampe ist auch nur ein Heizdraht drin)

Edit: andersrum wird ein Schuh draus, aus 18 V macht ein Wechselrichter 230V ! Und mit den 230V wird deine Heißklebepistole betrieben!

_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am 20 Mai 2015 19:05 ]

BID = 961508

Rafikus

Inventar

Beiträge: 4088

Soweit ich weiß, sind in den neuen Klebepistolen keramische Heizelemente verbaut, deren Verhalten so ausgesucht ist, dass im gewissen Bereich eine Temperaturregelung sichergestellt wird.
Im kalten Zustand ist der Widerstand tatsächlich sehr hoch, sodass mehrere Hundert Watt aufgenommen werden können. Im heißen Zustand sinkt die Leistungsaufnahme auf wenige Watt und die Temperatur wird konstant gehalten.
Einige Lötkolben haben auch solche Heizelemente.
Bei solchen Geräten findet man oft eine doppelte Leistungsangabe wie 150/12W.
Man kann durchaus versuchen solche Heizelemente an 18V anzuschliessen. Eventuell wird die Aufheizzeit viel länger sein, aber es könnte tatsächlich klappen. Vielleicht zwei von den 18V Akkumulatorbatterien in Reihe schalten? Man wird doch sowieso diese Klebepistole per Kabel an die Akkus anschließen, sonst wäre das Teil zu schwer und unhandlich.

Rafikus


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