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BID = 36634
inst Gelegenheitsposter
 
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Beiträge: 64 Wohnort: Salzburg
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Hallo Leute!
Ich habe folgende Aufgabenstellung bei meinem Projekt:
Ich soll in einer Schaltung feststellen ob Wechselstrom fließt oder nicht.
Der Strom liegt zwischen 0,6A und 7A. Mit einem Messshunt bekomme ich daraus einen Spg.- Abfall von ca 6mVAC bis 70mVAC (kann mir jemand sagen wo ich solche Messshunts herbekommen die 7A packen?? ca. 10mOhm)
Aus der von mir gesuchten Schaltung sollen nun 12VDC herauskommen wenn Strom durch den Messshunt fließt bzw. 0V herauskommen wenn kein Strom fließt.
Ich dachte hier an einen Komparator jedoch brauche ich dafür einen OPV den ich
1. unsymmetrisch Versorgen kann (Vcc=12V und Vss=0V), der
2. sehr geringe Offset- Spannungen aufweißt (2mV am Eingang sollten einwandfrei erkannt werden) und
3. sollte ihm die negative Halbwelle der Wechselspannung am Eingang nicht (zer)stören.
Also das ist sicher eine komplexe Aufgabe und ich ersuche die Fachleute hier um einen kurzen Kommentar dazu...
Falls jemandem eine ganz andere (bessere) Messmethode einfällt wär ich auch nicht abgeneigt!!
MFG |nst
[ Diese Nachricht wurde geändert von: |nst am 29 Okt 2003 18:11 ] |
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BID = 36636
perl Ehrenmitglied
       
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Zitat :
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Falls jemandem eine ganz andere (bessere) Messmethode einfällt wär ich auch nicht abgeneigt!!
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Ein Stromwandler wär evtl. günstiger, da Du damit eine höhere Ausgangsspannung erzielen kannst und außerdem die Potentialtrennung frei Haus mitgeliefert bekommst.
Als Komparator eigenen sich Komparatoren meist besser als OpAmps.
Ansonsten mit nem OpAmp einen idealen Gleichrichter bauen.
Es muß ja nicht ein einziger OpAmp alles machen, schließlich gibts ja bis zu vier Stück in einem Gehäuse.
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BID = 36639
inst Gelegenheitsposter
 
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Beiträge: 64 Wohnort: Salzburg
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Erst mal danke für die schnelle Antwort!!!
Ja also es sieht so aus, dass das ganze eine billige Lösung sein sollte!!! (Serienproduktion) Potentialtrennung ist mir nicht so wichtig ... besser gesagt sie ist nicht nötig.
Könntest du mir einen konkreten Komparator IC nennen der meinen Anforderungen entspricht bzw. einen der meinen Anforderungen möglicherweise entspricht (ob ich ihn dann verwenden kann, kann ich selber noch nachsehen aber ich bräuchte mal einen Anhaltspunkt)
MFG |nst
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BID = 36961
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Hallo, ja die Serienfertigung bringt da noch andere Aspekte mit rein. Also den Shunt als Mäander auf die Platine mit drucken. Resultierender Wert egal. Unsymetrische Betriebsspannung auch egal, wozu gibt es Kondensatoren.
Ein vierfach OP ( LM 324 o.ä. ) reicht hin.
Der erste verstärkt die kleine Wechselspg. Der zweite ist als Vollwellengleichrichter geschaltet. Der dritte ist als Komperator mit Hysterese geschaltet. Und der vierte sitzt faul rum.
Zusätzlich zu den Grundlagenschaltungen noch die Spikes aus der Netzfrequenz mit Tiefpässen fischen.
mfG Andreas.
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Wie der alte Meister schon wußte: Der Fehler liegt meist zwischen Plus und Minus. :-)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, schließ ich Plus an Minus an.
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BID = 37024
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Hi!
Also da muss ich jetzt nochmal nachfragen... Wie soll ich meinen OPV symmentrisch (mit Kondensatoren) versorgen???
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BID = 37046
alpha-ranger Schreibmaschine
    
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Ganz einfach: Der OP erhält keine symetrische Betriebsspannung gegenüber GND. Plus der versorgung sind die 12 Volt, und Minus der versorgung ist GND. Da ich ihn nur als Wechselspannungsverstärker benutzen möchte , erzeuge ich mir Ub halbe , also 6 Volt aus einem Spannungsteiler ( R1 = R2 ). Somit arbeitet er wieder statisch als symetrisch gespeist. Mit einem Kondensator sollst Du nur das Eingangssignal, das ja symetrisch zu GND auftritt, von dem Eingang des OP entkoppeln.
Aber eigentlich GRUNDLAGEN ! Und die müßte man schon beherschen, auch wenn es selbst Ingenieuren und Meistern schwerfällt.
mfG Andreas.
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Wie der alte Meister schon wußte: Der Fehler liegt meist zwischen Plus und Minus. :-)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, schließ ich Plus an Minus an.
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