AN/USM... das ist in der Tat amerikanisches, *militärisches* Gerät. Ich hatte hier vor einigen Wochen mal eine Linkliste gepostet, wo auch eine gute Quelle für entsprechende PDF-Handbücher für solches Gerät bei ist (was eben nicht geheim ist, *müssen* die da drüben öffentlich zugänglich machen!) ...
Irgendein Hinweis auf dem Hersteller? Triad? Tektronix? HP? (zu faul es nachzurecherchieren...)
Und versehentlich wird wohl niemand in den USA was mit 115V betreiben, das machen die doch dummdreisterweise mit voller Absicht.
"knacken"... könnte auch in der Hochspannungsseite sein (JEHOVA! JEHOVA!), da das Ablenkverhalten einer Osziröhre extremst von den Hochspannungen abhängt (wird der Strahl dunkler/unscharf während er "auf Seite" springt?)... was auch der Grund ist, warum so manche für 220V gebaute Oszis an 230V unkalibrierbar (oder muss das unkalibrabel heissen?) sind.
Was beim Lokalisieren des Fehlers helfen könnte: was kann man mit dem externen Horizontalablenkanschluss reissen?
Also: Netzteil, HV-Teil, Horizontalendstufe (die sind meist Gegentakt... eine Röhre durch könnte das beschriebene Symptom bewirken), Zeitbasis... in einem dieser Bereiche ist der Fehler...
Übrigens, WENN es ein Tektronix-Fabrikat ist, zu Geräten aller Baujahre dieses Herstellers gibt es eine famose (englischsprachige) Mailingliste (leicht zu finden auf yahoogroups), wo man einige Leute antrifft die von diesen Geräten extremst viel Ahnung haben, z.T. weil sie daran mitentwickelt haben. Lese ich selbst regelmäßig da ich selber gerne an alten Teks rumschraube.