Da hast du ja ein recht altes Schätzchen erstanden. Ich vermute daß das langsam schon Sammlerwert, aber leider kaum noch Gebrauchswert hat.
Vom Aussehen her glaube ich kaum, daß er mehr als 3MHz (Ich fürchte sogar weniger als 1MHz) Bandbreite hat.
Zu deinen Fragen:
Wenn du einen ordentlichen Tastkopf hast, dann möchte ich abraten den BNC-Stecker abzuschneiden, sondern würde lieber ein Übergangsstück basteln.
Zitat :
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| Funktion der Buchsen 12 - 15 und des Schalters Nr. 3 aufklären. |
Zur Buchse12 kann ich nichts sagen, die sieht aus, als ob sie nachträglich eingebaut wurde.
An Buchse15 kannst du ein externes Synchronsignal anlegen (Stellung "ext" von Regler3), und an Buchse14 in Stellung "ext" des Schalter7 anstelle der Zeitbasis eine Spannung für die X-Ablenkung.
Diese Funktionen sind in modernen Scopes ganz ähnlich vorhanden.
Der Regler3 entspricht am ehesten dem "Trigger-Level" moderner Geräte.
Allerdings hatten diese alten Geräte keine richtige Triggerung, sondern einen freilaufenden Sägezahngenerator, dessen Rücklaufzeitpunkt durch den Synchronimpuls etwas vorverlegt werden konnte.
Deshalb ist die Zeitbasis auch nicht in µs/cm sondern in kHz angegeben.
Mit dem Regler3 kann man den Signalpegel einstellen, der diesen Synchronisierimpuls auslöst.
Es ist gut möglich, daß das Gerät keine Gleichspannungen darstellen kann, sonder nur über Wechselspannungsgekoppelte Verstärker verfügt.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 1 Mai 2004 13:06 ]