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Welchen Widerstand muß ich ändern? Suche nach: widerstand (25837) |
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BID = 793018
Monkey-Chris Stammposter
   
Beiträge: 373 Wohnort: Hannover
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Hallo zusammen,
die Fachleute hier werden die Frage sicher mit Leichtigkeit beantworten können. Ich habe diesen LED-Flasherbaustein in meinem Fundus ausgegraben. Ich benötige für eine Modellbauanwendung einen kleinen LED-Strobo, den ich gerne mit dem Baustein realisieren würde. Ich möchte also die Blinkfrequenz so klein machen, dass eine Art Stroboeffekt entsteht. Ich (annähernd Laie) kann aber nicht erkennen, welchen Wierstand ich dafür ändern muß und auf welchen Wert. Über eine kleine Hilfestellung wäre ich dankbar!
Grüße
Chris |
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BID = 793021
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | möchte also die Blinkfrequenz so klein machen, dass eine Art Stroboeffekt entsteht. | Am einfachsten erreichst du das mit anderen Werten für C2.
Kleinere Werte erhöhen die Blinkfrequenz, größere erniedrigen sie. |
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BID = 793022
Aussie Gerade angekommen Beiträge: 7 Wohnort: NRW
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Hi
R2 = Dauer von LED an
R1 = Dauer von LED aus
Grosser Widerstand = lange Dauer
Kleiner Widerstand = kleine Dauer
Am einfachsten aendere R1 in 1K + Pot 1M und R2 in 1K + Pot 10K.
So kannst du Dauer von LED an und LED aus einstellen wie gewillt.
Dann Widerstand von Pot + R messen und passenden festen Widerstand einbauen.
Testen ist besser als Zeiten nach Formel rechnen.
Cheers
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BID = 793024
Monkey-Chris Stammposter
   
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Ah ok. Dachte, ich verändere den Wert des Widerstandes vor dem Elko - auf den Elko selber bin ich nicht gekommen.
Was denkst du ist ein realistischer Wert? 1µF oder noch kleiner? Muß es ein Elko sein oder geht das auch mit einem Keramikkondensator? Du siehst, ich kenn mich nicht wirklich aus...
EDIT: Da hat ja schon wieder jemand geantwortet. Prima, dann werde ich das mit den r's machen wie beschrieben. Danke!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Monkey-Chris am 21 Okt 2011 14:01 ]
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BID = 793027
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Ein Keramikkondensator ist auch geeignet.
Allerdings ist deren Kapazität meist kleiner als die von Elkos, und dann würde der Blitzer schneller - und nicht langsamer, wie du es möchtest.
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BID = 793030
Offroad GTI Urgestein
     
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Hallo Chris,
Keramikkondensatoren kannst du auch verwenden.
Für die Blinkfrequenz gibt es Formeln (Astable Operation) im Datenblatt. Diese habe ich mir mal angeschaut, und die Werte der Widerstände eingesetzt, die jetzt original in der Schaltung sind (680k, 10k).
Ergebnis: C[µF]=2,057/f , wobei f in Hz einzusetzen ist.
Bei 1µF kommst du also auf eine Frequenz von 2,05Hz
MfG Mathias
_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Offroad GTI am 21 Okt 2011 14:09 ]
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BID = 793038
Monkey-Chris Stammposter
   
Beiträge: 373 Wohnort: Hannover
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Zitat :
perl hat am 21 Okt 2011 14:00 geschrieben :
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Ein Keramikkondensator ist auch geeignet.
Allerdings ist deren Kapazität meist kleiner als die von Elkos, und dann würde der Blitzer schneller - und nicht langsamer, wie du es möchtest.
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Ich hatte mich etwas unglücklich ausgedrückt. Die Blinkfrequenz soll natürlich höher sein, als bislang - also schneller blinken.
@ Mathias
Danke dir! 2 Hertz sind schon nicht schlecht - Vielleicht wirken ca. 4-5 Hertz noch realistischer. Ich werde das auch mal testen. Als nächst kleineren Wert so 0,8µF !? Dann sollte ich schon in den Bereich kommen, oder?
Grüße
Chris
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BID = 793039
Offroad GTI Urgestein
     
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Da hast du irgendetwas falsch eingesetzt.
Bei 4,5Hz kommt man auf 0,457µF.
Der nächst Normwert wäre dann 470nF - und das passt ja ganz gut.
_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.
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BID = 793041
Monkey-Chris Stammposter
   
Beiträge: 373 Wohnort: Hannover
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Zitat :
Offroad GTI hat am 21 Okt 2011 14:34 geschrieben :
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Da hast du irgendetwas falsch eingesetzt.
Bei 4,5Hz kommt man auf 0,457µF.
Der nächst Normwert wäre dann 470nF - und das passt ja ganz gut.
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Eingesetzt hab ich nichts - ich hatte ja keine Formel. Das war nur eine Vermutung.
Dann werde ich mal einen 470nF Kondensator besorgen. Merci!
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BID = 793048
Offroad GTI Urgestein
     
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Zitat :
| | ich hatte ja keine Formel. |
Doch, hattest du
Siehe:
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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.
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BID = 793065
Monkey-Chris Stammposter
   
Beiträge: 373 Wohnort: Hannover
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Ach das war die Formel? Meine Talente liegen definitiv woanders.
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BID = 793068
Offroad GTI Urgestein
     
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Jo, das war sie, gut zu erkennen am "="Zeichen
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BID = 793070
Monkey-Chris Stammposter
   
Beiträge: 373 Wohnort: Hannover
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Ach das war die Formel? Meine Talente liegen definitiv woanders.
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BID = 793504
Monkey-Chris Stammposter
   
Beiträge: 373 Wohnort: Hannover
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Hoppla! Wieso hab ich denn zweimal das Gleiche gepostet? Das war ein Versehen...
So, also mit zwei 100nF Kondensatoren hab ich schon die stroboskopartige Blinkfrequenz, die ich erreichen wollte. Nur hat da jetzt die Helligkeit drunter gelitten. Kann ich da etwas ändern, um wieder annähernd die Helligkeitswerte zu erreichen? Oder reicht die Zeit womöglich nicht, den anderen Elko zu 'laden'?
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BID = 793517
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Nur hat da jetzt die Helligkeit drunter gelitten |
Das scheint nur so.
Wenn du den Kondensator änderst, bleibt das Verhältnis von Dunkel zur Hellzeit unverändert, aber bei einer höheren Frequenz wird die Dauer des Lichtblitzes deshalb auch kürzer.
Die Leuchtdauer zu erhöhen ist nicht besonders empfehlenswert, weil dadurch die Bewegungsunschärfe vergrößert wird.
Also bleibt es nur den Strom durch die LED zu erhöhen, damit hellere Blitze entstehen.
Dazu muss man R5 verringern, und ich empfehle sehr auch R3 auf z.B. 470 Ohm zu verringern.
Der Transistor T1 kann bis zu Strömen von 1A beibehalten werden, aber wahrscheinlich hält das die mitgelieferte LED nicht aus.
Da sollte man also z.B. eine blaue 1W-LED verwenden, die gut 300mA aushält.
Der Impulsstrom I durch die LED errechnet sich in bekannter Weise aus der Betriebsspannung Ub, der LED-Flussspannung Uf und R5 nach dem Ohmschen Gesetz zu etwa I = (Ub -Uf -1)/R5
Für 12V und eine rote LED mit Uf=1,7V würden sich also mit dem 39 Ohm Widerstand etwa 240mA ergeben.
Alte schlechte LEDs halten das aus, aber für die modernen superhellen 20mA LEDs ist das definitiv zu viel.
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