Spannungsteiler berechnen

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Autor
Spannungsteiler berechnen
Suche nach: spannungsteiler (2693)

    







BID = 1121138

kai2310

Gerade angekommen


Beiträge: 8
 

  


Hallo Zusammen,

ich steh irgendwie etwas auf dem Schlauch bei einer Berechnung in der Schaltung aus dem Anhang.

Also die Bedingung ist, dass über R6 eine Spannung von 2V abfallen soll.
Mein erster Ansatz war dann das Ganze als zwei Spannungsteiler zu betrachten, ich hab also U4 + U6 mit 12V addiert und das dann als U2 benutzt um den Spannungsteiler aus dem Poti zu berechnen. Bin auch zu einem Ergebnis gekommen, das aber leicht von dem Wert aus einer Simulation abweicht.
Ich vermute mal der Fehler ist, dass es sich bei dem Poti um einen belasteten Spannungsteiler handelt. Da komme ich dann nicht weiter.

Kann mir da jemand weiterhelfen und mir kurz erklären wie das geht?

Dankeschön und liebe Grüße
Kai




BID = 1121139

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12675
Wohnort: Cottbus

 

  


Zitat :
in der Schaltung aus dem Anhang.
Wer hat sich das ausgedacht?
Wenn an MP6 2V anliegen sollen, braucht man doch den ganzen Krempel davor doch nicht (schon gar nicht ein Poti, welches an einer bipolaren Spannung anliegt).
Weshalb nicht einfach ein "normaler" Spannungsteiler?


Zitat :
ich hab also U4 + U6 mit 12V addiert und das dann als U2 benutzt
Jetzt musst du nur noch diese Definition in die Zeichnung eintragen, damit wir wissen, welche du damit meinst


Zitat :
Ich vermute mal der Fehler ist, dass es sich bei dem Poti um einen belasteten Spannungsteiler handelt.
Ja, und zwar sehr, da der Lastwiderstand in der selben Größenordnung liegt.



_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1121141

kai2310

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Schonmal danke für die Antwort.

Soweit ich weiß ist das aus einer alten Prüfung, soll also extra nicht zu einfach sein.

Also mit U4 und U6 meinte ich die Spannungen die über R4 und R6 abfallen.
Den Poti R7 hab ich dann als einen Spannungsteiler aus den Widerständen R1 und R2 angenommen mit den Spannungen U1 und U2.

BID = 1121142

roger34

Neu hier



Beiträge: 29

Wenn über R6 2V anliegt. Kennst du den Strom von R6.
dieser fliesst über R4. Also kennst du auch die Spannung über R4.
Somit auch die Spannung an der Mittelstellung des Potis.

Jetzt noch das Poti in obern und untern Widerstand aufteilen.
beim Unteren widerstand die Widerstände (R4+R6) parallel.
Dann müsste sich irgenwann mal die Potistellung ausrechnen lassen.

BID = 1121145

kai2310

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Die Spannung über R4 ist kein Problem, hab ich über das Verhältnis berechnet. Das sind 9,09V über dem ganzen Zweig R4 + R5 fallen also 11,1V ab.

Das Problem ist, dass Pin 2 vom Poti nicht an GND sondern an -12V anliegt. Somit liegen R4 und R6 nicht parallel zum unteren Widerstand des Poti Spannungsteilers. Das ist der Grund warum ich hier auch nicht mehr weiter gekommen bin.

BID = 1121147

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN



[ Diese Nachricht wurde geändert von: rasender roland am 18 Jan 2024 21:15 ]

BID = 1121148

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN

Was ist denn die eigentliche Frage???
Das der Poti an +/-12 V liegt hat doch den Vorteil das der Strom durch den Poti keine Rolle spielt.
Wenn wir mal von 270° Drehwinkel des Potis ausgehen.
Muss der Poti bei 159,9 oder 10,1° stehen um 11,1V zu erhalten.
Je nachdem wie der Poti angeschlossen ist.

_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1121149

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12675
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Das der Poti an +/-12 V liegt hat doch den Vorteil das der Strom durch den Poti keine Rolle spielt.
Der Spielt schon eine Rolle.

Das ganze ist auch weniger ein klassischer Spannungsteiler, als vielmehr ein allgemeines Widerstandsnetzwerk, welches sich z.B. mittels Superpositionsverfahren lösen lässt.



_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1121150

kai2310

Gerade angekommen


Beiträge: 8


Zitat :
Was ist denn die eigentliche Frage???
Das der Poti an +/-12 V liegt hat doch den Vorteil das der Strom durch den Poti keine Rolle spielt.
Wenn wir mal von 270° Drehwinkel des Potis ausgehen.
Muss der Poti bei 159,9 oder 10,1° stehen um 11,1V zu erhalten.
Je nachdem wie der Poti angeschlossen ist.


Die Frage ist, wie der Poti eingestellt werden muss. Also wie die beiden Widerstandswerte sein müssten wenn man den Poti las Spannungsteiler aus zwei Widerständen betrachtet.

Deine Lösung stimmt leider nicht, die 10,1° entsprechen ca. 376ohm als R1. Das hab ich auch rausbekommen als ich den Poti als unbelasteten Spannungsteiler betrachtet habe. Funktioniert so aber leider nicht.


Zitat :
Der Spielt schon eine Rolle.

Das ganze ist auch weniger ein klassischer Spannungsteiler, als vielmehr ein allgemeines Widerstandsnetzwerk, welches sich z.B. mittels Superpositionsverfahren lösen lässt.


Könntest du mir das bitte einmal vorrechnen?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: kai2310 am 18 Jan 2024 21:55 ]

BID = 1121151

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN

Ja ok, da hast Du wohl Recht.
Ich weiss aber immer noch nicht was jetzt die eigentliche Frage ist.
Wir haben 2,4 mA Strom im Spannungsteiler plus 0,9 mA im oberen Teil.
Sind 3,3 mA. Kann man damit nun die Potistellung ausrechnen?
Oder was will der Fragesteller wissen??

_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1121153

kai2310

Gerade angekommen


Beiträge: 8


Zitat :
Wir haben 2,4 mA Strom im Spannungsteiler plus 0,9 mA im oberen Teil.
Sind 3,3 mA. Kann man damit nun die Potistellung ausrechnen?

Prinzipiell ein guter Ansatz, funktioniert aber auch nur wenn man die beiden Spannungsteiler getrennt betrachtet. Mit den Strömen kommt man wieder auf 375ohm und 9625ohm (äquivalent zu deinen 159,9 oder 10,1°). Da aber der Poti-Spannungsteiler mit dem zweiten Spannungsteiler (R4+R6) belastet wird funktioniert das nicht.

Die Frage ist welchen Wert man am Poti einstellen muss (Also welche Werte die gedachten Widerstände R1 und R2 annehmen müssen) damit die Spannung über R6 exakt 2V beträgt.
Hab nochmal ein Bild zu Verdeutlichung angehängt, da sieht man gut dass die Spannung bei 375ohm zu 9625ohm über R6 nicht exakt 2V ist.



BID = 1121159

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1709
Wohnort: Liessow b SN

272 Ohm oder 7,36° Potistellung.

_________________
mfg
Rasender Roland

[ Diese Nachricht wurde geändert von: rasender roland am 19 Jan 2024  4:50 ]

BID = 1121160

Murray

Inventar



Beiträge: 4710


Zitat :
rasender roland hat am 19 Jan 2024 04:45 geschrieben :

272 Ohm oder 7,36° Potistellung.



passt nicht ...

BID = 1121161

Murray

Inventar



Beiträge: 4710

oben 277 Ohm

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Murray am 19 Jan 2024  7:07 ]

BID = 1121162

kai2310

Gerade angekommen


Beiträge: 8


Zitat :
272 Ohm oder 7,36° Potistellung.


Zitat :
passt nicht ...


Bitte teilt doch eure Lösungswege, sonst kann man das Ganze ja gar nicht nachvollziehen. Es geht mir hier auch hauptsächlich um die theoretische Berechnung.
Hab jetzt mal ein bisschen mit Werten in der Simulation gespielt, demnach müssten es 277ohm für R1 und 9723ohm für R2 sein.
Jetzt fehlt mir leider nur noch der Rechenweg...


Zitat :
oben 277 Ohm

Wie bist du denn darauf gekommen?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: kai2310 am 19 Jan 2024  7:10 ]


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