Die "Sat"-Leitung für die Verbindung würde ich nicht nehmen,
mit 75Ohm ist sie schon ein wenig weit weg von den 50Ohm.
Aber um die Antenne auf 50Ohm anzupassen kann man sie
nehmen. Wenn die Antenne einen Fußwiderstand (Speisung) von
ca. 140Ohm hat, kann man mit einer Lamda/4 langen
75-Ohm-Leitung, den Widerstand auf ca. 41Ohm transformieren.
Ich hab es eben schnell mal mit dem Smith-Diagramm
durchgerechnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Smith-Diagramm
Wenn du es mal selber machen willst:
Der Bezugswiderstand ist der Wellenwiderstand der Leitung.
140Ohm / 75Ohm = 1,87
Jetzt schlägst du einen Halbkreis in Richtung zum Generator
(Uhrzeigersinn). Nach Lambda/4 (Halbkreis) kannst du ca.
0,54 ablesen. 0,54 * 75Ohm = 40,5 Ohm
Damit hätten wir einen Reflexionsfaktor von ca. -10dB, 180°
(-0,1) an der Speisenden 50-Ohm-Leitung.
Als Leitung könntest du zum Beispiel A*ircom Plus nehmen.
http://www.ssb.de/products/koax/aircom.html
Wenn es billiger werden soll, geht auch RG213 noch.
Wie weit willst du den kommen?
Antennen vermisst man am Besten mit einem
Netzwerkanalysator. Eine andere Möglichkeit währe, wenn man
in die Speiseleitung noch einen Richtkoppler setzt und die
rücklaufende Welle misst. Wenn man sie dann noch mit der
Hinlaufenden vergleicht, kann man auch den Reflexionsfaktor
bestimmen.
Bei der Leitung den Verkürzungsfaktor (abhängig vom
verwendeten Dielektrikum) nicht vergessen.
Elektromagnetischewellen pflanzen sich in verschiedenen
Medien unterschiedlich schnell fort. (Im Vakuum am
schnellsten.)
MfG
Holger
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George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!
Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: high_speed am 7 Jan 2007 13:25 ]