Geräteart : Waschmaschine
Defekt : Trommel verschoben
Hersteller : Miele
Gerätetyp : W 204
S - Nummer : 06179680
FD - Nummer : 00 / 73552408
Typenschild Zeile 3 : Type HW06
Kenntnis : Artverwandter Beruf
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Hallo, guten Tag,
nach dem Lesen in diversen Foren, bin ich auf ein hier behandeltes, ähnliches Problem gestoßen: die Trommel ist (im Bottich) in Achsrichtung verschoben, so dass sich die beiden Nirosta-Klappen nur schwer öffnen lassen weil sie schwergängig an der Bottichöffnung kratzen.
Ich kann nicht sagen, ob der Schaden schleichend aufgetreten ist oder plötzlich, weil eine andere Person (Whg. war vermietet) die Maschine benutzt hat und angeblich von nichts weiß.
Die Maschine läuft auch jetzt noch ganz normal, keine fremden Geräusche, kein Schlagen, auch nicht beim Schleudern mit 1200 U/min.
Seit meiner Rückkehr und Wiederinbetriebnahme habe ich 6 Waschgänge laufen lassen, bisher ohne Probleme.
Aber da ich vermute, dass sich der derzeitige anormale Zustand in ein großes Problem auswachsen wird, habe ich mir die Sache näher angesehen, habe die Seitenwand an der Antriebsseite abgebaut, das Riemenrad entsperrt, den Riemen abgenommen und dann das Antriebsrad abgezogen.
Die Trommel zeigt auch dann kein Spiel, wenn man sie manuell dreht und hin- und herbewegt, weder Motor- noch Trommellager machen unübliche Geräusche und laufen rund. Alles sieht recht gut aus.
Was mir jedoch auffiel: der Zahnkranz der Achse, auf den das Riemenrad gesteckt wird, ist etwa 1,5 mm nach innen versetzt (s.Foto), wenn das Riemenrad eingebaut ist. Das Riemenrad wird durch eine Senkkopf-Torx-Schraube mit dicker Unterlegscheibe gesichert. Ich glaube nicht, dass es werksmäßig so sein soll, sondern meine, dass das Riemenrad bündig mit dem Ende der Achse abschließen müsste. Aber Meinen ist nicht Wissen.
Bei dem anderen, hier im Forum behandelten gleichartigem Symptom, wurde ein gebrochenes Trommelkreuz vermutet, aber ich weiß nicht, was daraus geworden ist und kann mir vorstellen, dass man durch Rütteln und Drehen der Trommel irgendetwas merken müsste, was auf einen Bruch hinweist. Das ist bei mir nicht der Fall.
Nun endlich meine konkreten Fragen:
Wie ich es verstanden habe, ist die am Ende gezähnte Achse (für das Antriebsriemenrad) direkt mit dem Trommelkreuz verbunden und treibt die Trommel an. Ist das so richtig?
Könnte es sein, dass daran etwas zu reparieren ist, z.B., ist ein weiteres Lager im Trommelkreuz vorhanden, welches gewandert sein könnte?
Oder muss in jedem Fall die Trommel getauscht werden?
Ich denke, einen Reparaturversuch in dem Wissen, dass ich in jedem Fall eine neue Trommel kaufen muss, würde ich unterlassen.
Dann würde ich lieber weiter waschen, bis mir etwas "um die Ohren fliegt" und dann verschrotten.
Es würde mich freuen, einen handfesten Rat oder Tipp zu bekommen und vielleicht lässt mich jemand an eventuell ähnlichen Erfahrungen teilhaben.
Vielen Dank und alles Gute für ein störungsfreies Neues Jahr 2020!
Gilbert