Bosch Mikrowelle  TF944EAQP

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: wiederholte Totalausfälle

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Autor
Mikrowelle Bosch TF944EAQP --- wiederholte Totalausfälle
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BID = 1091134

ecay

Gerade angekommen


Beiträge: 1
 

  


Geräteart : Microwelle
Defekt : wiederholte Totalausfälle
Hersteller : Bosch
Gerätetyp : TF944EAQP
S - Nummer : CMA585GS0/01
FD - Nummer : 0008/ 4341
Kenntnis : keine Kenntnis der Materie
______________________

Die sich ständig wiederholenden Defekte an unseren Mikrowellen (Einbaugeräte, aktuell Bosch) machen uns und inzwischen 2 Elektriker(!) ratlos.

Gerät 1 gab nach 3 Jahren plötzlich den Geist auf, Elektrik defekt
Gerät 2 (Neugerät) gab nach 3 Monaten den Geist auf, Magnetron leicht angeschmolzen(?)
Gerät 3 (Neugerät-Ersatz) gab nach 2 Monaten den Geist auf, Elektrik defekt
Gerät 3 Reparatur, Ersatz des Elektronikmoduls, gab nach 2 Tagen den Geist auf, Elektrik wieder defekt

Es besteht zwar weiterhin eine Garantie, aber so langsam befürchte ich, dass uns Bosch das nicht mehr abnimmt. Zudem, haben wir auch keine Lust auf monatliche Mechanikerbesuche.

Nach dem Defekt von Gerät 1 haben wir den Verteilerkasten komplett ersetzen lassen. Die Leitungen wurden überprüft, es gibt keine Überspannung. Wirklich alles ist in allerbester Ordnung...

Die Mikrowelle ist mit einer Steckdose verbunden. Eine weitere Steckdose wird vom selben Segment versorgt. An der anderen Steckdose hängt ein Wasserkocher – und tatsächlich ist auch schon die Sicherung herausgeflogen, wenn beide Geräte gleichzeitig liefen. Und es könnte hinkommen, dass dieser Wasserkocher vor etwa 3 Jahren einen alten ersetzte.

Im letzten Defektfall gestand meine Frau, dass sie zwar den Wasserkocher abgestellt habe, bevor sie die Mikrowelle laufen liess, es aber doch eine Überschneidung von etwa 1 Sekunde gab.

Meine Fragen als absoluter Laie:
... ich wills' nur ungerne drauf ankommen lassen, einen neuen Wasserkocher zu kaufen, die Mikrowelle zu ersetzen und einen neuen Defekt provozieren. Kommt der Wasserkocher als Übeltäter überhaupt in Betracht?
... wäre es technisch und baulich aufwendig, die beiden Steckdosen versorgungsmässig voneinander zu trennen?
... kann man eine Steckdose bzw. die Mikrowelle separat vor Überspannungen schützen (falls das das Problem sein sollte)?
... kann es sein, dass eine Baureihe von Bosch ein generelles Problem hat? Sie meinten, wenn nun dieses wieder kaputt geht, wird es durch ein anderes Modell ersetzt. Fürchte mich nur davor, dass auch das gleich wieder aussteigt?

Bin dankbar für jeden Input

BID = 1091136

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 35087
Wohnort: Recklinghausen

 

  


Zitat :
tatsächlich ist auch schon die Sicherung herausgeflogen, wenn beide Geräte gleichzeitig liefen.

Das ist logisch, die Mikrowelle ist mit 3600W = 16A angegeben. Jedes Gerät mehr, erst recht ein Wasserkocher mit ordentlich Leistung, überlastet die mit 16A abgesicherter Leitung.


Zitat :

Kommt der Wasserkocher als Übeltäter überhaupt in Betracht?

Eher Nein.


Zitat :
wäre es technisch und baulich aufwendig, die beiden Steckdosen versorgungsmässig voneinander zu trennen?

Technisch nicht, bautechnisch WAF nahe Null. Wahrscheinlich Wände aufstemmen, Extra Leitung ziehen, usw.


_________________
-=MR.ED=-

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Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.






BID = 1091148

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :

Gerät 1 gab nach 3 Jahren plötzlich den Geist auf, Elektrik defekt
Gerät 2 (Neugerät) gab nach 3 Monaten den Geist auf, Magnetron leicht angeschmolzen(?)
Gerät 3 (Neugerät-Ersatz) gab nach 2 Monaten den Geist auf, Elektrik defekt
Gerät 3 Reparatur, Ersatz des Elektronikmoduls, gab nach 2 Tagen den Geist auf, Elektrik wieder defekt


Auf die Diagnose "Elektrik defekt" würde ich nicht viel geben.
Ebenso auf das, was angeblich dem Magnetron widerfahren ist.
Manche reden viel, wenn der Tag lang ist.

Die Häufigkeit der Ausfälle spricht aber schon dafür, dass da etwas im Argen ist.

Ich tippe auf eine zeitweilige Unterbrechung "Wackelkontakt" des N, z.B. durch eine lose Klemme in der Installation.
Dann kann der Mikrowellenherd durch einen anderen Verbraucher, z.B. den Wasserkocher, Überspannung bis zu 400V bekommen, wenn dieser von einem anderen Aussenleiter "Phase" versorgt wird.

Da der Mikrowellenherd selbst ein starker Verbraucher ist, kann diese Überspannung durch den schwebenden Sternpunkt nur in den Momenten entstehen, wenn der Mikrowellenherd nur wenig Leistung aufnimmt.
Das ist im Teillastbereich regelmäßig der Fall, weil die Leistung des Magnetrons nicht kontinuierlich veränderlich ist, sondern es wird An-Aus mit voller Leistung und unterschiedlicher Pausenlänge gearbeitet.

Ein Indiz für diesen Sachverhalt könnte eine im Betrieb mit 50% Leistung stark schwankende Helligkeit der Garraumbeleuchtung sein.
Der Wackelkontakt des N liegt dann aber nicht am Anschluss des Mikrowellenherdes sondern weiter in Richtung Zählerkasten, Fundamenterder.
Beispielsweise könnte sich eine lose Klemmstelle des N in der Installation durch den gemeinsamen Strom von Mikrowellenherd und Wasserkocher so stark erwärmen, dass dort der Stromkreis in Richtung Sicherungskasten unterbrochen wird.

Ganz übel wäre es, wenn Dumpfbacken nicht den L sondern den N "abgesichert" hätten.
Kaum vorstellbar, aber nichts ist unmöglich...


Zitat :
Kommt der Wasserkocher als Übeltäter überhaupt in Betracht?
Nicht als Übeltäter, aber als ein den eigentlichen Fehler zu Tage bringendes Element



_________________
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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  8 Dez 2021  4:11 ]


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