Hewlett Drucker Tintenstrahl Laser  Packard LJ 1100

Reparaturtipps zum Fehler: schwaches Druckbild

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Autor
Drucker Hewlett Packard LJ 1100 --- schwaches Druckbild
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Problem gelöst    







BID = 930154

rhophi

Stammposter



Beiträge: 288
Wohnort: Wetzlar
Zur Homepage von rhophi
 

  


Geräteart : Drucker
Defekt : schwaches Druckbild
Hersteller : Hewlett Packard
Gerätetyp : LJ 1100
Kenntnis : artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter, Oszilloskop
______________________

Hallo liebe Forengemeinde,

mal wieder habe ich ein Problem. Unser alter Laserdrucker LJ 1100 mit gerade einmal 63000 Seiten auf dem Zähler machte im Laufe der Zeit immer schlechtere Ausdrucke. An der Tonerkassette kann das nicht liegen, da der LJ 1100 ein "Brüdercehn" hat, das mit dem probeweise dort eingesetzten Tonerkassette stets einwandfreie Ausdrucke liefert.
Im "Lieblingskaufhaus" (die e-Bucht) konnten wir jetzt einen weiteren LJ 1100 (leider ohne Kopiervorsatz, aber dan kann man ja problemlos umsetzen) erwerben mit knapp 25000 Seiten und sogar 4MB Speichererweiterung. Abgesehen davon, daß da ein refurbished-Toner drin war, der so fürchsterlich Krach gemacht hat, daß wir den nach Ausdruck der testseite sofort entfernt haben ist der ok und liefert mit dem Toner aus dem alten Gerät richtig satte Ausdrucke.
Nun wollen wir das alte Schätzchen nicht gleich wegwerfen (ist für Notfälle in den Keller geandert), wissen aber auch nicht, wie man dem wieder zu einem satten Druckbild verhelfen kann. Da die Tonerkassette in anderen Geräten einwandfrei funktioniert, kann es wohl kaum an den Konstaktstellen für die Hochspannung liegen - die im Drucker wurden slbstverständlich auch zu reinigen versucht, aber da war nichts zu Reinigen und auch keine Veränderung feststellbar. Wir vermuten daher, daß es entweder an der Hochspannungseinheit selbst liegt oder der Laser "fertig" ist (eigentlich beides unwahrscheinlich angesichts der recht geringen Seitenzahl). Der Ausdurck ist nicht streifig oder verschmiert sondern einfach nur schwach.
Hat jemand eine Idee, wie man dem mit "Bordmitteln" einfach zu Leibe rücken kann oder ist es aufgrund des geringen Zeitwerts doch sinnvoll, das Gerät der geregelten Altgeräteentsorgung zuzuführen (die alten Geräte haben halt meist doch eine solidere Mechanik als der neue Kram, weswegen wir den noch als Resrvegerät einlagern wollten) ?!!

Vielen Dank im voraus.

Gruß Roland

BID = 930157

Tom-Driver

Inventar



Beiträge: 8792
Wohnort: Berlin-Spandau
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Nach vorsichtiger Einschätzung bei gleichzeitigem Wahrsein Deiner Worte würde ich in der Tat auf den Laser tippen; hier aber eher auf Staub in der Optik.

Bei älteren Geräten, die u.U. gar einige Zeit in staubigen Lagerräumen verbrachten, ist so etwas häufiger anzutreffen.
Es kommt dann natürlich auf Deine Kenntnisse und Fähigkeiten an (die ja hier niemand kennen kann), ob Du es Dir zutraust, die Lasereinheit auszubauen und die Komponenten zu reinigen.
Meist sind es der letzte Umlenkspiegel, die Kollimationslinse und das Polygon (der Drehspiegel), auf denen der maßgebliche Staub als milchig-trüber Nebel festsitzt.
Für den Hausgebrauch könnten weiche Wattestäbchen und Isopropanol bereits völlig ausreichen, um eine akzeptable Druckqualität wiederherzustellen.
Peinlich saubere Arbeit ist hierbei natürlich unabdingbar!

Ich konnte (selbstverständlich im Privatbereich) einige Drucker so vor dem Verschrotten retten!

Gruß,
TOM.

_________________
[x] <= Hier Nagel einschlagen für neuen Monitor!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Tom-Driver am 30 Jun 2014 21:27 ]

BID = 930173

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9126
Wohnort: Alpenrepublik

1.) Lasereinheit ausbauen
2.) Transferroller ordentlich mit Pressluft reinigen jedoch nicht anfassen
3.) Lasereinheit zerlegen und Scannermotor ausbauen.
Achtung!
Die Spiegel am Polygon sind aufgedampft! Daher nicht reiben oder sonst
etwas "abrasives" machen sonst geht die Oberfläche flöten.
Hände SEHR gründlich waschen und sofort mit nachstehenden loslegen.
Ich verwende etwas viel feineres als Wattestäbchen -> meinen Zeigefinger
den ich zuvor ordentlich in Fensterreiniger getunkt habe. Den Motor
hältst Du mit der aufgesetzten Spiegeleinheit nach unten, so dass die
Flüssigkeit abtropfen kann. Dann mit Pressluft ordentlich trocknen.
Es erfordert allerdings etwas Übung um ein "Fabriksergebnis" zu erzielen.
4.) Laserdiode sofern nicht eingeklebt ausbauen.
5.) Den Rest (ohne jeglicher Elektronik)so wie er ist, mit
Spülmittelwasser waschen. (Ich verwende hierfür Industriereiniger)
Ordentlich nachspülen
6.) Mit Pressluft alles abtrocknen. (Auch hier erfordert es Übung um alle
optischen Teile perfekt hinzubekommen - aber es geht!)
7.) Alles zusammenbauen - Testen - Fertig.


_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

BID = 930194

simi7

Gesprächig



Beiträge: 125
Wohnort: 03149 Forst

Hallo,
die vorstehenden Tipps halte ich nicht für zielführend.
Da der Fragesteller schrieb, dass das Druckbild gleichmäßig schwach ist, kommt wohl nur die Hochspannung infrage.
Wenn Staub die Ursache wäre, würde sich das Druckbild in einzelnen Bereichen verschlechtern, z.B. an den Rändern oder in der Mitte.
Staub setzt sich nie gleichmäßig ab.

Gibts bei dem Gerät einen "Tonersparmodus" ?

Gruß
Bernd

BID = 930198

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9126
Wohnort: Alpenrepublik

@simi7:
Du hast natürlich recht und darfst es besser machen.

@rhophi:
Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du vom funktionierenden Drucker die Lasereinheit zum Testen rübertauschem.

_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am  1 Jul 2014  9:43 ]

BID = 930623

rhophi

Stammposter



Beiträge: 288
Wohnort: Wetzlar
Zur Homepage von rhophi

Hallo,

zunächst einmal vielen Dank für Eure Antworten. Jetzt am Wochenende habe ich endlich mal Zeit gefunden mich um den Drucker zu kümmern. Wie befürchtet - die Reinigung hat keinerlei veränderung ergeben. Das war auch nicht zu erwarten, da ich keine großen Ablagerungen gefunden habe. Es scheibt also wie befürchtet die Hochspannung zu sein - aus wirtschaftlichen Gründen ist das wohl ein Fall für die Tonne (bzw. als Ersatzteilspender für die beiden noch im Betrieb befindlichen Brüderchen).

Ein schönes Wochenende noch wünscht

Roland (aka rhophi)


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