Soundcraft E8 Netzteil defekt

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Soundcraft E8 Netzteil defekt
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BID = 689637

doodle

Gerade angekommen


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Hallo Leute, ich habe ein Soundcraft E8 bei dem geht alle paar Monate das Netzteil kaputt. S-S2006A-05 Hat da jemand von euch schon Erfahrungen drin? Gibt's vielleicht nen Ersatz?

BID = 689645

Bubu83

Schreibmaschine



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Weißt du, was genau kaputt geht in diesem Netzteil?? Ist das immer der gleiche Fehler??

Viele Grüße
Bubu








BID = 689653

admin

Administrator



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Stelle mal ein Bild vom Netzteil hier rein.

Baldur

BID = 689792

doodle

Gerade angekommen


Beiträge: 4
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Hier die Fotos:

Keine Links zu Werbeschleudern - Um die Grafik passend zu verkleinern > paint verwenden! - imageshack.us

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Es handelt sich vermutlich um einen Sperrwandler ohne direkte Regelung (ohne Optokoppler oder Übertrager). Die Impulsbreite wird vermutlich durch den Betriebsstrom bzw. die Ausgangsspannungsbelastung festgelegt. Auf der Unterseite sieht man die typischen Verfärbungen der überbelasteten Bauteile. (Dies ist auf Konstruktionsmängel zurückzuführen. Der Entwickler hatte wohl kaum Ahnung davon.) Um die Impulshöhe primärseitig zu begrenzen ist ua. eine 100V/5W Zenerdiode eingebaut. Die ist nun wieder defekt, damit steigen die Ausgangsspannungen auf +/-40V an.(SOLL: ca. 12-15V) Leider ist in dem Gehäuse kaum Platz vorhanden um beispielsweise ein anderes NT einzubauen.

(Um Transfervolume fürs Forum zu sparen habe ich die Bilder auf imageshack.us hochgeladen und nur verlinkt.)



[ Diese Nachricht wurde geändert von: doodle am 13 Mai 2010 10:23 ]

BID = 689977

Bubu83

Schreibmaschine



Beiträge: 2709
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Wie wäre es, wenn du die Bauteile etwas höher stehen lässt (also nicht direkt auf die Leiterplatte). Vielleicht nutzt das was...


Viele Grüße
Bubu

BID = 689979

perl

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Zitat :
wenn du die Bauteile etwas höher stehen lässt (also nicht direkt auf die Leiterplatte)
Das hat der Hersteller ja schon gemacht. Beachte die Keramikperlen an drei Widerständen.

@doodle:
Zitat :
geht alle paar Monate das Netzteil kaputt.
Wurde repariert oder die Netzteile komplett ausgetauscht?
Vermutlich sterben als erstes die kleinen Elkos, denen so gewaltig eingeheizt wird. Folgefehler sind möglich.

Die Zenerdiode wird über die Anschlüsse gekühlt. Wenn dafür auf der Platine zuwenig Fläche oder Querschnitt vorhanden ist, wird ihr natürlich zu warm.
Du könntest da noch zwei Stückchen Platinenmaterial oder andere Kupferfolie zur besseren Kühlung anlöten. Es sieht allerdings nicht danach aus, als ob es dort für längere Zeit heiß geworden wäre.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 14 Mai 2010  1:02 ]

BID = 690066

Murray

Inventar



Beiträge: 3833

Wenn das immer wieder kaputt geht sollte man vielleicht auch mal nach dem Pult schauen. Schon mal die Stromaufnahme überprüft?

BID = 690207

doodle

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Neuenbürg

Danke für die Infos. Das NT wurde schon komplett getauscht, da es beim letzten mal unreparabel war. Heute habe ich eine neue 100V Diode eingebaut und es unbelastet eingeschaltet. (Mit dem Regeltrafo von 0-55VAC.) Das mag die Schaltung überhaupt nicht, eine der Spannungen war zu hoch und ein 63V Elko hat sich ins Bauteile-Nirwana verabschiedet. Der nexte Versuch fand mit einer Belastung von jeweils ca. 700mA pro Ausgangsspannung statt. Die gemessenen Ausgangsspannungen waren dann bei 230VAC Ue: ca. +/- 15V/0,7A (passt zu den 25V Elkos) und + ca.48V/0,7A (passt ebenfalls zum 63V Elko). Das sind ca. 55W Ausgangsleistung. Bei schätzungsweise einem Wirkungsgrad von 70% wären es dann ca. 80W Gesamtleistung. Das ist wahrscheinlich zu viel, denn dabei wird der kleine Übertrager am Eingang (wahrscheinlich eine Common-Mode-Drossel), ebenso wie der Schalttransistor, recht warm.
Ich werde mal übers WoE ein paar Tests durchführen.

<- cooler Smiley

BID = 690227

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Zitat :
(Mit dem Regeltrafo von 0-55VAC.) Das mag die Schaltung überhaupt nicht,
Verständlich.
Das ist ja ein 230V Netzteil und mit 55V betreibst du es weit ausserhalb der Spezifikation.
Das kann dazu führen das verschiedene Bauteile, am ehesten noch der Schalttransistor, überlastet werden, weil sie sich bemühen dennoch die richtige Spannung bereitzustellen.
In deinem Fall scheint ja sogar die Regelschleife ausgefallen zu sein, sodaß es zu Überspannung am Ausgang kommt.

Es gibt genügend Netzteile, bei denen Schutzschaltungen dafür sorgen, dass sie in einem solchen Fall von Brownout garnicht erst anlaufen bzw. zwangsweise abschalten.

P.S.:
Hast du die beiden kleinen gargekochten Elkos erneuert, wie ich dir riet?

P.P.S.:
Zitat :
Das sind ca. 55W Ausgangsleistung.
Du verlangst viel zu viel, das ist kein Perpetum Mobile.
In den Spezifikationen des E8 steht, dass es eine Leistungsaufnahme von 14,5W hat.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 15 Mai 2010 13:15 ]

BID = 690284

admin

Administrator



Beiträge: 4945
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+-15V - 17V und 48V sind ok.

ALLE Elkos auser dem grossen Siebelko tauschen.
Unbedingt 105 Grad Typen verwenden.

Baldur

BID = 690337

doodle

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Neuenbürg

Gestern habe ich noch die beiden kleinen Elkos überprüft (Prim.Hilfsspannung?). Und tatsächlich, einer war definitiv defekt. Nach dem Tausch funktioniert das kleine NT auch im Leerlauf einwandfrei.
Vielen Dank für die Hilfe.
Normalerweise tausche ich im Reparaturfall auch immer alle Elkos (Netzelko nach Bedarf) - Recapping. Die trocknen im Laufe der Jahre bzw. je nach Betriebseinsatz/Temperatur auch schneller aus.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: doodle am 16 Mai 2010  9:26 ]


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