Autor |
|
|
|
BID = 922483
lupus52 Neu hier
Beiträge: 36
|
|
Hallo zusammen,
ich habe ein kleines Problem. Wie warscheinlich alle Fragesteller
Zur Ladeerhaltung einiger alter Laptops und Handies habe ich diese an einer Steckdosenleiste. Dieser wiederum steckt in einer mechanischen Steckerschaltuhr. Einmal pro Tag für 15 Minuten wird die Leiste damit aktiviert. Leider verbruzelt im Lauf der Zeit der Mikroschalter in der Schaltuhr und bleibt kleben. Nach der nun dritten geschrotteten Steckerschaltuhr möchte ich das anders lösen. Elektronisch per Leistungs SSR im Nulldurchgang zu schalten wäre ja zu simpel <g> Eigentlich würde ich gerne das ganze Problem per Wochenschaltuhr lösen. Nur möchte ich nicht alle 2 Monate wegen klebendem Kontakt eine Neue kaufen müssen.
Wie kann ich das Kontakteverschweissen einfach und sicher verhindern? Geschaltet werden u.a. 2 integrierte Schaltnetzteile in den alten Laptops und 2 Steckerwarzen für Handies. Eigentlich würde ich gerne auch weitere Ladestationen dranhängen. Z.B. Akkuschrauber oder ähnliche Verbraucher
Die gesamte Leistungsaufnahme ist nicht der Rede wert. Der Einschaltstromimpuls allerdings scheint ab und zu extrem zu sein. Eventuell auch ein Abrissfunke? Beim manuellen Einstecken der Lappi-Netzteile in eine Steckdose funkt es auch oft. Das scheint eine Krankheit zu sein. Meine beiden nicht hier betriebenen ASUS-Netbooks lassen es auch fast jedesmal beim Einstecken funken.
An den Netzteilen will und kann ich nichts ändern. Die sind teilweise auch verschweisst.
In den Schaltuhren wäre Platz für ein paar kleine Teile. Nur was in welcher Dimension? Hat da jemand Erfahrung für konkrete Elemente?
Ich würde auch eine bezahlbare (Steckdosen)-Schaltuhr mit elektronischer Schaltung (SSR) nehmen. Habe bloß noch keine gefunden.
|
|
BID = 922484
Otiffany Urgestein
Beiträge: 13763 Wohnort: 37081 Göttingen
|
|
BID = 922493
BlackLight Inventar
Beiträge: 5320
|
Zitat : lupus52 hat am 2 Apr 2014 10:20 geschrieben :
| In den Schaltuhren wäre Platz für ein paar kleine Teile. Nur was in welcher Dimension? Hat da jemand Erfahrung für konkrete Elemente? |
Wie Otiffany vorgeschlagen hat einen Triac einbauen?
Das Festkleben kommt von den hohen Ladeströmen der Primärelkos der Schaltnetzteile. Ein weiterer Kondensator bringt da nichts.
Gegen den Einschaltstrom helfen Heißleiter/NTC, Drosseln oder z.B. eine Glühlampe - jeweils in Reihe.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: BlackLight am 2 Apr 2014 14:17 ]
|
BID = 922543
der mit den kurzen Armen Urgestein
Beiträge: 17434
|
Und warum verwendest du nicht ein 25 A Schütz zum Schalten der Last. Über die Schaltuhr wird dann nur das Schütz geschaltet, und Dieses trennt auch allpolig. Ein Elektriker Deiner Wahl kann dir den ganzen Spass auch mit ordentlichen Steckdosen und ordentlichem Material auch in ein Abfallstück Brüstungskanal oder ein anderes geeignetes Gehäuse einbauen.
_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!
|
BID = 922566
Otiffany Urgestein
Beiträge: 13763 Wohnort: 37081 Göttingen
|
Ich denke, daß ein Kondensator über dem Kontakt schon helfen würde.
Schließlich wird hier Wechselspannung geschaltet. Über diesen Kondensator würde gewährleistet, daß die Kondensatoren in den Ladegeräten schon beim Einschalten etwas Ladung haben und keinen Kurzschluß mehr verursachen.
Das würde natürlich bedeuten, daß auf Dauer etwas mehr Strom verbraucht wird. Den Wert des Kondensators müßte man ausprobieren. Ich würde so zwischen 10-100nF schätzen bei entsprechender Spannungsfestigkeit.
Gruß
Peter
|
BID = 924382
BlackLight Inventar
Beiträge: 5320
|
Zitat : Otiffany hat am 2 Apr 2014 21:01 geschrieben :
| Über diesen Kondensator würde gewährleistet, daß die Kondensatoren in den Ladegeräten schon beim Einschalten etwas Ladung haben und keinen Kurzschluß mehr verursachen. [...] 100nF schätzen bei entsprechender Spannungsfestigkeit. |
Sehe ich anders. Was soll das bringen? die Primärelkos auf ein paar V aufladen? Beim Aufladen auf 300V wirken die immer noch wie ein Kurzschluss.
Die gespeicherte Energie nimmt wie U² zu. Bei 32 V "Endspannung" fehlen den Elkos immer noch 99% der Energie. Ergo werden die Kontakte immer noch festkleben.
Rechnung:
100 nF macht rund 32 kOhm bei 50 Hz, das sind ein "Kurzschlussstrom" von ~7 mA bzw. "Kurzschlussleistung" von 1,7 W. Je nach Netzfilter läd das die Primärelkos gar nicht auf.
Wenn sie etwas geladen werden, springen die Weitbereichsnetzteile irgendwann an und nucken den Primärelko wieder leer. Oder wo ist mein Denkfehler?
|
BID = 924414
Jerry Schriftsteller
Beiträge: 828 Wohnort: Gera
|
Ich würde statt dem Kondensator einfach so etwas schlachten und parallel zum Schaltkontakt der Uhr klemmen. Jeder, der schon einmal eine E-Sparlampe oder LED-Leuchtmittel an einem Schalter mit Kontrolllampe betrieben hat, weiß, das der Primärelko ausreichend geladen wird.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jerry am 24 Apr 2014 19:20 ]
|