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Was ist mit diesem Anschluss am Potentialausgleich passiert? Suche nach: potentialausgleich (980) |
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BID = 165575
Wärna Gesprächig
   Beiträge: 105
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So sah übrigens die ganze Sache mit dem Fundamenterder aus, BEVOR der Estrich hineinkam (siehe Bild). Sorry für die schlechte Qualität, aber das ist n eingescanntes Bild einer billigen Kleinbildkamera...
(jpg hätte das ganze noch schlechter gemacht, daher als bmp)
Es ist wohl von Anfang an vom Elektriker so geplant gewesen, den Anschluss im Estrich zu machen. Wohl auch deshalb, weil die Anschlussfahne halb mitten im Raum aus dem Boden kommt.
Leider kann man nicht genau erkennen, wie der Anschluss gemacht wurde (das schwarze am Anschluss ist offenbar eine Isolierung...?).
Gruß
Wärna
Das Dateiformat *.bmp ist nicht erlaubt ! Denken Sie bitte an den Traffic ! Deswegen nicht hochgeladen
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BID = 165580
Wärna Gesprächig
   Beiträge: 105
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Mist, lesen sollte man können...
Ich hoffe das tif-Format klappt jetzt: |
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BID = 165615
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Nö, klappt wohl leider noch nicht. Zumindest krieg ich nur Datenmüll...
Bitte nochmal versuchen.
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BID = 165634
didy Schreibmaschine
     Beiträge: 1775
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Vielleicht kanns nur dein Browser nicht, öffne das File mal mit ner Bildbearbeitung, das klappt.
Aber als vernünftiges JPG wär trotzdem besser. Geringe komprimierung beim speichern einstellen, und vielleicht vorher vergrößern bzw. nicht (so stark) verkleinern, dann klappts auch mit der Qualität.
Gruß
Didi
[ Diese Nachricht wurde geändert von: didy am 21 Feb 2005 23:51 ]
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BID = 165822
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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So, mit Zwischenspeichern gehts.
Danke für den Tipp!
Aber das Bild ist leider unbrauchbar...
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BID = 165840
psiefke Schreibmaschine
     Beiträge: 2636
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dann haben alle was davon:
_________________
phil
PS:
Ein Millimeter ist so klein, daß tausend übereinandergestapelt nur einen Meter hoch wären.
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BID = 165849
Teletrabi Schreibmaschine
    
Beiträge: 2317 Wohnort: Auf Anfrage...
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BID = 165851
Wärna Gesprächig
   Beiträge: 105
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So, ich hab´s hier jetzt nochmal versucht - etwas brauchbarer denk ich.
Rot markiert ist die Anschlussfahne des Fundamenterders.
Dieser Zustand ist der, bevor der Estrich hineinkam und den Erder mit Anschlussleitung komplett abgedeckt hat...
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BID = 165890
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Hab mir das Bild nochmal in aller Ruhe angesehen.
Mit etwas Vorstellungsvermögen glaube ich folgendes zu erkennen:
-Anschlußfahne des Erders in Bandstahl, vermutlich verzinkt
-Zuleitung zur PAS als NYM
-am Ende des Kupferleiters ein Kabelschuh, vermutlich aufgepreßt
-Verbindung mittels Bohrung im Bandstahl und Schraube, aber wohl mit nur einer Mutter
-irgendwas Schwarzes im Bereich Kabelschuh/NYM, nicht näher zu identifizieten (Isolierband oder Binde)
Daher klarer Fall:
Diese Verbindung muß zugänglich sein und bleiben. Da dies im Estrich nicht der Fall ist, liegt ME ein Mangel vor.
Es handelt sich hier nicht um einen nur "akademischen" Fehler, sondern solche Verbindungsstellen neigen zu Korrosion.
Daher sollte eine Änderung (z.B. nach einer der von mir bereits beschriebenen Methoden) vorggenommen werden!
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BID = 166388
Wärna Gesprächig
   Beiträge: 105
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Vielen Dank für Eure Meinungen!
Na dann werde ich das wohl bei meinem Bauträger (= mein Vertragspartner) reklamieren (vorher aber nochmal direkt beim Chef der damals ausführenden Elektroinstallateurfirma nachfragen... mal sehen, was er dazu sagt was seine Mitarbeiter damals so verbrochen haben  ).
Um bei evtl. Diskussionen gewappnet zu sein:
Ist Euch überhaupt irgendeine Anschlussmöglichkeit "NYM-Leitung an Fundamenterder" bekannt, die das Versenken dieser Anschlussstelle im Estrich hätte rechtfertigen können?
Schöne Grüße
Wärna
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BID = 166390
Hemapri Schriftsteller
    
Beiträge: 786 Wohnort: Südthüringen
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Zitat :
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Um bei evtl. Diskussionen gewappnet zu sein:
Ist Euch überhaupt irgendeine Anschlussmöglichkeit "NYM-Leitung an Fundamenterder" bekannt, die das Versenken dieser Anschlussstelle im Estrich hätte rechtfertigen können?
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Schau mal hier:
http://www.hea.de/20000_fachinfos/21310_content.htm
Gruß, Hemapri
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BID = 166434
:andi: Inventar
     
Beiträge: 3224 Wohnort: Bayern
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Frage zum Fundament-Banderder:
Kann man vom Anschluss am PA aus messen, ob der Erder "in Ordnung" ist?
wir haben vor 5 Jahren eine neue Haustreppe bekommen, dabei wurde der Teil des Banderders freigelegt, wo er ins Haus eintritt, und festgestellt, dass er in 1m Erdtiefe abgerostet war. Wurde dann mit einer Blechkralle für diesen Zweck wieder zusammengeschlagen, war leider nicht dabei und kannte mich damals auch nicht so aus.
Kann man messen, ob der Ableitwiderstand vom Bandanschluss im Haus niedrig genug ist?
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BID = 166436
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Jein.
Man kann zwar an der Trennstelle den Erdungswiderstand messen, aber ob der dann auf dem Ausbreitungswiderstand der Erders selbst beruht oder einem evtl. Übergangswiderstand an schlechten Verbindungen der Zuleitung, ist so nicht fsetstellbar (außer, es gibt noch weitere Anschlußfahnen, z.B. außen am Haus als Vorrüstung für äußeren Blitzschutz).
Gibt es für diese Reparatur damals eine Rechnung? Welche Teile wurden ggf. noch verbaut (Binde)?
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BID = 166476
Wärna Gesprächig
   Beiträge: 105
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Zitat :
Hemapri hat am 24 Feb 2005 12:20 geschrieben :
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Zitat :
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Um bei evtl. Diskussionen gewappnet zu sein:
Ist Euch überhaupt irgendeine Anschlussmöglichkeit "NYM-Leitung an Fundamenterder" bekannt, die das Versenken dieser Anschlussstelle im Estrich hätte rechtfertigen können?
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Schau mal hier:
http://www.hea.de/20000_fachinfos/21310_content.htm
Gruß, Hemapri
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Hmm... der Link beschreibt lediglich Verbindungen innerhalb der Fundamenterders bzw. mit der Anschlussfahne:
Zitat: "Die Verbindung von Teilen des Fundamenterders miteinander und die Verbindung mit der Anschlussfahne ist mit Hilfe geeigneter Schraub- oder Keilverbinder herzustellen (Bild 4). Möglich ist auch die Verbindung unter Anwendung eines geeigneten Schweißverfahrens."
Tja.... und nun? Schraubverbinder zwischen Fundamenterder und Anschlussfahne sind demnach erlaubt, obwohl diese Stelle normalerweise ja ebenfalls nicht zugänglich ist?
Wieso muss dann die Verbindung Anschlussfahne zur verschraubten Anschlussleitung zugänglich sein?
Sorry, aber das widerspricht sich jetzt irgendwie...
Gruß
Wärna
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Wärna am 24 Feb 2005 16:30 ]
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BID = 166517
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
Generall müssen lösbare Verbindungen stets zugänglich bleiben.
Wenn der Hersteller in bestimmten Fällen gesicherte Schraubverbindungen für unzugängliche Stellen zuläßt, dann ist das eine Ausnahme, für die er aber haftet.
Hier hast Du aber ein doppeltes Problem:
-erstens ist wohl kein derart zugelassenes Verbindungselement verwendet worden
-zweitens hast Du einen sowieso generell hochkritischen Zweielemente-Übergang (der offenbar ohne spezielles Zweielemente-Verbindungsstück hergestellt wurde)
-drittens ist das Foto im Hinblick auf den Feuchtigkeitsschutz leider nicht aussagekräftig genug
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