Hallo zusammen,
diesmal geht es mir um die doch zuweilen verwirrenden Auswirkungen der Überschrift in der Praxis. (was für eine blöde Einleitung)
Maschinen und deren Steuerung werden im Normalfall in der Praxis als PELV ausgeführt.
(es geht mir um Feld, Wald und Wiesen Maschinen im Normalen Umfeld OHNE Ex-Schutz, Chemie-Industrie, Kliniken mit IT-Netz usw.)
Bedeutet also, das die Sekundärseite der Netzteile für die 24V Laststromkreisversorgung geerdet sind.
Der Grund liegt ja wohl in dem erkennen des ersten Fehlers.
Wäre diese Erdung nicht vorhanden müsste eine Isolationsüberwachung eingebaut werden.
Liege ich soweit richtig ? Oder werden hier schon Begrifflichkeiten durcheinander gewürfelt ?
Jetzt befinden sich aber immer mehr Netzteile modernerer Bauart in Umlauf, die bereits eine SELV-Ausgangsspannung zur Verfügung stellen.
Laut Definition dürfen bei SELV jedoch keine Leiter mit Erde verbunden sein.
Spätestens hier gibt es die erste Verunsicherung: Ist es meine Annahme richtig, das ich nicht zwangsläufig einen SELV-Stromkreis haben muss, nur weil ich ein SELV-Netzteil benutze ? Soll heißen, ich Erde die Ausgangsspannung trotzdem und erhalte mit dem SELV-Netzeil ein PELV-Netz ?
Zweite Frage: Wenn ich schon ein SELV-Netzteil habe, warum wird nicht der gesammte 24V Stromkreis in SELV aufgebaut ? Es sollte doch z.B. kein Problem mit externen Sensoren geben die ein Kunststoffgehäuse haben ? In diesem Fall ist doch alles ausreichend gegenüber der Umgebung Isoliert.
Weiterhin gibt es Geräte die bei der Spannungsversorgung 24V-SELV fordern. Wenn die Maschine/Anlage bisher aber nur mit 24-FELV gearbeitet hat bedeutet das, das ein weiteres Netzteil mit SELV eingebaut werden muss um die Forderungen zu erfüllen ?
Gruß
usanick