Schütz 24/7/52 Dauerbetriebgeeignet?

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Autor
Schütz 24/7/52 Dauerbetriebgeeignet?
Suche nach: schütz (1664)

    










BID = 1085112

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1001
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Hi Leute, ich bin grad wieder an der Planung.

Frage, sind Last-/Schütze für 24/7/52 Dauerbetrieb geeignet?
Die Idee war einige Steckdosen im Haus über ein Schütz laufen zu lassen, das im Falle eines Stromausfalls abfällt, und somit diese Steckdosen automatisch aus nem Off-Grid-PV-Speicher versorgt. Somit könnten z.B. Tief-/Kühlgeräte weiter versorgt werden. Und wenn der Hausstrom wieder da ist, schaltet das System automatich wieder um. So die Idee.

MFG Andy

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MFG Andy

BID = 1085113

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  


Zitat :
Frage, sind Last-/Schütze für 24/7/52 Dauerbetrieb geeignet?
Üblicher Weise schon.

Ob deine Idee so auch zulässig ist, weiss ich nicht.

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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



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Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !








BID = 1085114

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1001
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Na dann kann sich ja ggf. noch jmd. von der Strippenziehenden Fraktion äußern, ob sowas (ggf. mit Hinweiß "Zweite Einspeisung") möglich wäre.

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MFG Andy

BID = 1085117

winnman

Schreibmaschine



Beiträge: 1500
Wohnort: Salzburg

Mit Schütz So direkt Umschalten ist nicht zulässig!

Mit 2 Schützen, die mechanisch gegeneinander verriegelt sind schon.
Mechanische Verriegelungen gibt es von allen mir bekannten Herstellern.

Für die Ansteuerung sind dann noch Zeitglieder notwendig.

Alternativ gibt es fertige Umschaltkombinationen für genau solche Fälle.

BID = 1085119

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17238

Eine Umschaltung darf nur über Aus erfolgen. Und wenn du das Automatisch mit Vorrangschaltung machen willst brauchst 4 Schütze. Die beiden Einspeiseschütze müssen beide abgefallen sein damit die Versorgungsschütze gegenseitig verriegelt umschalten können zusätzlich müssen die Einspeiseschütze gegenseitig verriegelt sein . Zu keinem Zeitpunkt darf es eine Verbindung der beiden Einspeisung geben und es muss auch der N mit umgeschaltet werden . Da du eine Steuerspannung brauchst die unabhängig vom speisenden Netz ist brauchst du auch einen Akku um die Steuerspannung bereit zu stellen .

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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 1085122

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1001
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@ Winman, hast du da mal ne Link zu solch einer Umschaltkombi, oder nen Begriff, nach den ich Googlen könnte?

Hab son Teil grad mal in der Bucht gefunden.
https://www.ebay.de/itm/153882270392
Meintest du sowas?
Mit Schützen und Eigenbau wäre ich wahrscheinlich nicht viel günstiger.
Mir fällt nur auf, das das ja doch ne recht großer Trümmer ist. die Hoffnung war, das dieser übers Zählerfeld in die Hausverteilung passt, aber ich denke, der Drops ist gelutscht.

Ich überlege grad, warum ich vier Schütze brauche?
4Polig öffnen, 4Polig schließen... OK... Leuchtet ein.


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MFG Andy

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Corradodriver am 27 Jul 2021 19:31 ]

BID = 1085123

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 11984
Wohnort: Cottbus

PV ist ja schön und gut.
Aber wie oft fällt bei euch der Strom aus, dass sich so eine Investition in eine Netzumschaltung "lohnt"?



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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1085124

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1001
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2020 waren es 5x.... 2x davon über 6h. Dieses Jahr schon 2x...

Übrigens.... Berliner Randgebiet. Internet könn wa nich, warum sollte es mit Strom besser gehn?

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MFG Andy

BID = 1085125

Murray

Inventar



Beiträge: 4086

Warum läßt du die Geräte nicht am PV-Speicher und schaltest nur im Winter mit I-0-II Schalter auf Netz?

BID = 1085126

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1001
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Weil ich damals nicht aufgepasst habe, bei der Neuinstallation einiger Gebäudeteile. Sprich, ich hab für die Tief-/Kühlgeräte keine extra Leitung verlegt. Da hängen Waschmaschine, Geschirrspüler und Kleingedöns mit dran. Alles Verbraucher, die man nicht aus nem Akku betreiben würde. Deshalb quasi die "Netzvorrangschaltung". Und nachträglich wieder die halbe Küche raus reißen um nen Kabel zu legen, würde den Rahmen sprengen.

Die Überlegung war, parallel zum Netz noch nen Einspeise-WR (Pseudo-Nulleinspeisung) zu nutzen, um den Akku nicht nur für den E-Fall vorzuhalten, sondern um auch den Eigenverbrauchsanteil der PV-Anlage weiter zu steigern, und damit die Grundlast des Hauses zu bedienen. Kann man natürlich nur soweit machen, das für den V-Fall noch genügend Strom vorhanden ist.

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MFG Andy

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Corradodriver am 27 Jul 2021 20:27 ]

BID = 1085130

Murray

Inventar



Beiträge: 4086

In der Küche hatte ich schon immer neben der Ringleitung wo der Kühlschrank dran hing noch eine Leitung für Kaffeemaschine und Wasserkocher. Herd nochmal extra, da hing aber Geschirrspüler mit dran. Spüler + Röhre ging nicht.
Jetzt hab ich neue Küche und für Geschirrspüler extra Leitung gelegt. Kaum war ich fertig dachte ich für Herd an PV kann man dann 2polig einen stärkeren N gebrauchen also alles noch mal auf gemacht und noch eine 4mm² Einzelader rein gezogen und dabei noch eine extra Leitung für den Kühlschrank. Das müßte erstmal reichen.
Wobei jetzt außer Herd alles über PV läuft + neue BWWP.

BID = 1085133

Corradodriver

Schreibmaschine



Beiträge: 1001
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Jaja,... Hinterher ist man immer schlauer. Ich bin schon froh, das ich für beide Seiten (Arbeitsbereiche Links und Rechts) je 2,5mm² bis zur Hausverteilung gelegt habe, und nicht unterm Fußboden durchgeschleift hab.
Hat sich nämlich raus gestellt, das Waschmaschine, Geschirrspüler und Wasserkocher nen B16 LS zum heizen bringen. So konnte ich wenigstens auf zwei Kreise aufteilen.
E-Herd ist zwar vorbereitet, aber derzeit nutz ich Gas. Da reicht der PV-Strom zum zünden.

Ne, Ziel ist es, die Kühlung aufrecht zu erhalten, immer mit dem Hintergedanken, die Großverbraucher nicht nutzen zu können.

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MFG Andy

BID = 1085136

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17238

nein du brauchst da keine Öffner abgesehen von Hilfskontakten . Aber du brauchst pro da 2 Schütze für das Netz und 2 Schütze für das Ersatznetz . Denn es darf nie passieren das es eine Verbindung zwischen den beiden Netzen gibt und das kann Passieren wen ein Schützkontakt verklebt !
Ich habe das mal hier auf die Spitze getrieben und bewusst 2 Schütze als Ausschütz je Netz gewählt .








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BID = 1085140

Corradodriver

Schreibmaschine



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Zitat :
Denn es darf nie passieren das es eine Verbindung zwischen den beiden Netzen gibt und das kann Passieren wen ein Schützkontakt verklebt !


Was würde passieren? Wenn durch Zufall eine/die Phase UND der Neutralleiter verkleben würden, würde der RCD vom Wechselrichter ansprechen und die Verbindung kappen?!?! Würde nur EIN Kontakt verkleben, gäbs wahrscheinlich gar keine Auswirkungen. Gäbs kein RCD, würde der WR in Rauch aufgeben... (Das war glaube die Geschichte mit dem explodierten Kraftwerk wegen der falschen Phasenlage im Umschaltmoment im anderen Beitrag...)

Ich frage mich, warum man HIER nicht solchen Sicherungsaufwand betreibt?
https://de.elv.com/h-tronic-mpc-100.....39407

Grundsätzlich klingt das Teil ja interessant, und würde für mich völlig ausreichen, da ich (noch) keinen Kraftstromanschluss besitze und nur Einphasig arbeite. Mehr als die 2,7kW zieht meine Tiefbrunnenpumpe als Anlaufstrom nicht. Den Wechselrichter hätte ich auch nicht unbedingt größer dimensioniert,...
Mein Problem ist nur, das der Summenstrom der angeschlossenen Geräte bei Netzbezug die 2,7kW teils deutlich übersteigt. ERGO: Für mich nicht nutzbar.
Anderseits wird auch der Tag kommen, wo bei mir auch Kraftstrom liegt, und dann nochmal umbauen ist auch doof.

Ich hab mir jetzt mal deine Schaltbilder angesehn. Das obere ist jetzt nur die elektrische Verriegelung, richtig? Da läuft nur nen Steuerstrom, dementsprechend auszuführen mit kleinen Relais. Parallel zu jedem Relais wird je ein Lastschütz geschaltet, das die Phasen nach dem zweiten Schaltbild schaltet...
Wenn ich sehe, was das fürn Aufwand ist, dann brauch ich ja nen weiteren Schaltschrank inkl. ner Kupfermiene, um das alles aufzubauen und unterzubringen.
Und selbst, wenn ich das erstmal nur einphasig aufbauen würde, nimmts ja fast den selben Platz weg. Ne, ich denke, ich muss da nach ner anderen Lösung anstatt der Schützumschaltung suchen.

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MFG Andy

BID = 1085141

Murray

Inventar



Beiträge: 4086

In den industriell gefertigten Netzumschaltboxen ist in der Regel sogar nur ein Schütz drin, genauso was fertig geliefert in Wohnmobilen etc. drin ist. Dazu noch 1-2 Hilfsrelais. Und das bekommt den TÜV-Aufkleber als kann es schlecht falsch sein.
Ich habe da 2 Schütze welche über ein Relais verriegelt sind. Für das Relais sollte man ein Zeitglied nehmen da sonst bei fast leeren Akkus durch die Umschalthysterese es zu vielen Umschaltungen kommt etc.

Meinen einzigen Drehstromverbraucher, eine Kreissäge, habe ich schon 15 Jahre nicht mehr benutzt. Dafür habe ich eine einphasige besorgt, die läuft ohne Probleme am WR. Das alles 3phasig als Ersatzstrom zu konzipieren ist unwirtschaftlich für privat.


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