Problem NYM + Temperatur

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Problem NYM + Temperatur
Suche nach: nym (2972) temperatur (8261)

    










BID = 115494

xamax

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Beiträge: 23
 

  


Hallo
ich weiß ein ähnliches Thema wurde vor kurzem erst behandelt aber ich habe eine konkrete Frage die da nicht behandelt wurde.
Wir renovieren gerade und die komplette E-Installation und auch die Wasser, Abwasserinstallation wurde erneuert. Jeweils durch Fachbetriebe. Jetzt war letzte Woche der Fliesenleger da und hatt alles gefließt. Als jetzt heute morgen der Wasserinstallateur die Ventile endgültig gesetzt hat der Supergau. In der Küche wurde Kalt und Warmwasser vertauscht. Zum Glück nur in der Küche. Also unser Klo spülen wir noch nicht mit Warmwasser
Das eigentliche Problem ist aber das mein Elektriker ca. 20-25cm entlang der vermeindlichen Kaltwasserleitung 2 Leitungen verlegt hat. Einmal 5x2,5mm (Herd) und einmal 3x2,5mm (Steckdosen) abgesichert jeweils mit B16A. Die jetzige leider Warmwasserleitung ist aus Edelstahl und mit einem Isolationsschlauch überzogen. Achja die Wand ist eine 11,5cm Kalksandsteinmauer. Das ganze ist wieder vergipst. Wassertemperatur im Boiler schwankt je nach Tageszeit und Verbrauch zwischen 52 und 56 Grad. Zwischen Boiler und kritischer Stelle sind ca. 8m Rohrleitung (alles Edelstahl in Isolationsschlauch Unterputz).
Leider befindet sich mein Elektriker in seinen wohlverdienten Betriebsferien und macht Urlaub. Und um alles Elend noch zu vergrößern kommt am Donnerstag auch noch die neue Küche und Termin verschieben kann ich die auch nicht mehr. Und wenn die mal steht kommt man so ohne weiteres an die Stelle nicht mehr hin.
Bin um jeden Rat dankbar.
Ein total verzweifelter Xamax

BID = 115522

sam2

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Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

 

  

Hallo xamax,

leider geht das Wichtigste aus Deiner Beschreibung nicht klar hervor:

In welchem Abstand liegen die NYM von der WW-Rohrleitung? Und wie lang ist diese Parallelführung?

Wie dick (nur Wandstärke) ist der Isolationsschlauch?
Befindet sich dieser Rohrabschnitt im Bereich einer Zirkulation?

Aus welchem Grund worden die Stromleitungen so nah an den Wasserrohren verlegt? Echter Platzmangel oder war da nur jemand zu faul, selbst zu schlitzen? Wäre es aufgrund der Leitungsführung möglich, diese (ohne sie aufzutrennen) nachträglich weiter weg (mind. 10cm Abstand) zu legen?


Gruß,
sam2

_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"








BID = 115528

xamax

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Beiträge: 23

Hallo Sam
danke für deine schnelle Antwort. Hier die fehlenden Angaben:
Abstand ca. 1-2cm parallelführung über ca. 20-25cm (war ja ursprünglich eine Kaltwasserleitung).
Isolierung ist ca. 5mm dick (innen so ne art filz aussen kunsstoff oberfläche ähnlich panzerband). die isolierung liegt nicht eng am rohr an sondern hat ein wenig luft. (isolierschlauch ist etwas weiter als die rohre).
die wasserleitungen liegen nicht direkt im zirkulationskreis sind aber an einer stelle weniger als 5cm von diesem weg (abzweig).

eine Leitungsverlegung ohne sie aufzutrennen ist leider nicht möglich. verlegt wurden sie so um die installationszonen einzuhalten. die leitungen wären ja auch neben der kaltwasserleitung gewesen.

gruß xamax

BID = 115539

sam2

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Mhm,
wer hat eigentlich Schuld an der Verwechslung/dem Irrtum?
Ist das unstrittig klar???

BID = 115540

xamax

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Beiträge: 23

jepp unstrittig klar ist das schon der wasserinstallateur hat 2 leitungen verwechselt. das problem ist einfach mir läuft die zeit davon. am donnerstag kommt die neue küche an dem termin kann ich nix mehr verschieben. und bis dahin muss ich das problem irgendwie gelöst haben. die kosten werd ich dann dem wasserinstallateur von seiner rechnung abziehen. nur was muss ich jetzt machen?

BID = 115590

xamax

Neu hier



Beiträge: 23

habe gerade mit dem wasserinstallateur telefoniert. er gibt zwar zu das er die 2 leitungen vertauscht hat. meint aber das im endeffekt von ihm kein fehler gemacht wurde den ob nun aus dem linken oder rechten anschluss das warmwasser kommt ist ja nicht so tragisch. er schiebt die ganze schuld dem elektriker zu der zu nah an seinen wasserleitungen ist und will für entstehende kosten natürlich nicht aufkommen. nur bringt mich das schuld hin und hergeschiebe nicht weiter. kann man evtl. einfach 2 dosen links und rechts von den problemstellen setzen lassen, die leitungen dort jeweils auftrennen und dazwischen eine neue leitung verlegen?
gruß xamax

P.S.: Hätte ich gewusst was für ein Stress es ist eine Wohnung zu renovieren hätt ich meine Mietswohnung nie aufgegeben.

BID = 115630

sam2

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Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Siehst Du, genau das hatte ich gemeint. Selbstverständlich gibt keiner freiwillig den Fehler zu (schon wegen der Versicherungsbedingungen seiner Betriebshaftpflicht...)!

Du würdest also ein schönes Beweisproblem bekommen.

Wer hat denn z.B. dem Elektriker gesagt, daß es sich um eine (vermeintliche) KW-Leitung handelt? Du? Der Sani? Oder hat er das nur selber angenommen, weil sie zum rechten Eckventil führt...?


Zum Glück hat Dein Elektriker wenigstens die Leitungen mit erfreulicher Reserve dimensioniert. Und weder Steckdosen noch Herd sind Verbraucher im dauernden Vollastbetrieb.
Daher würde ich (soweit man das ohne Inaugenscheinnahme der Örtlichkeit beurteilen kann) eine konkrete Gefahr verneinen (ohne jede Übernahme einer Haftung selbstverständlich!!!).

Die einzige Folge dürfte wohl eine herabgesetzte Lebensdauer der Leitungen in diesem Bereich sein.
Normalerweise hättest Du bei dieser Überdimensionierung mit über 20 Jahren rechnen können. Jetzt werden es dann halt vielleicht nur gut 10 werden. Wobei die Sache denn auch nicht schlagartig auseinanderfällt...


Klar kann man die Stelle wieder aufstemmen, Dosen setzen und nen "Umleitungsflicken" reinmachen.
Aber dabei wird vermutlich mehr Schaden an verbleibenden Leitungsteilen angerichtet als die Sache bringt!

Wenn sichergestellt ist, daß alle Stromkreise dort (auch der Herd) über 30mA-FI geführt sind (ggf. FI sofort nachrüsten), würde ich persönlich es schweren Herzens so belassen.

Ob überhaupt und wenn, dann wem der beiden Du für diesen Mangel (herabgesetzte Lebensdauer) dann was von der Rechnung abziehst, ist Deine Sache.


Wichtig ist vor allem noch, die Sachlage klarzustellen und zu dokumentieren (Fotos, Zeugenaussagen, Skizzen etc.).

Du kannst auch noch einen Einschreibebrief an jeden der beiden schicken mit der Mitteilung des Mangels und einer Aufforderung, diesen binnen angemessener Frist (Datum einsetzen, ca. 1 Woche) zu beseitigen. Dabei Hinweis auf Küchenmontagetermin und daraus resultierende Folgekosten.
Aber viel Hoffnung, daß dabei ohne Geruicht was herauskommt, will ich Dir nicht machen.

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blademaker

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Also wenn es wirklich genau so ist wie beschrieben, würde ich die Sache auch so lassen. Ist zwar nicht super toll, aber unter normalen Umständen ohne Probleme zu verkraften (oder kochst du ununterbrochen, sowie läuft ständig der Wasserkocher, die Kaffeemaschine, etc.?) Dadurch das die Wasserleitung auch noch isoliert ist, sollte sie ja eh nicht allzu viel Hitze an das Mauerwerk und somit an die Stromleitungen geben, wäre ja ne riesen Verschwendung ständig, Sommer wie Winter die Wände zu heizen.

@sam2

hm mit der Lebensdauer, 10 oder 20 Jahre, selbst wenn nach dieser Zeit der Spannungsfall durch Oxidation, Belastung etc. höher als die 3% wird und ein Austausch nötig wäre, so kenne ich doch keinen Privathaushalt der das machen würde. Du?
Meistens wird doch erstmal dabei gelegt und frühstens nach 30-40 Jahren wenn mal ne komplett Sanierung oder Umbau der Erben, neuen Besitzer etc. ansteht wird die komplette Installation getauscht (und das auch selten).

Sprich das würde sich auch gar nicht rechnen nach 20 Jahren seine Installation zu tauschen, da ist der Kredit meist noch nicht mal abbezahlt, da wäre es bald günstiger zu mieten, und ich wette ein Vermieter tauscht auch nicht so oft die Sache aus.

BID = 115857

Teletrabi

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Galten 20 Jahre nicht bei Dauerbelastung mit dem für 70° Leitertemperatur noch machbaren Strom?

Sollte im Wohnhaus wohl kaum der Fall sein. Solange keine kurzzeitigen Überlastungen (damit meine ich nun Minuten- bis Stundenbereich) regelmäßig das PVC schädigen, dürften dann wohl chemische Reaktionen mit dem Putz/Mörtel/Kleister die meiste Schädigung verursachen. Und das wird wohl ein paar mehr Jährchen dauern, bis der Mantel hinüber ist. - Bzw. wird er wohl erstmal "nur" verspröden, ohne zusätzliche mechanische Belastung sollte das ja erstmal noch kein ernsthaftes Problem sein.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Teletrabi am 18 Okt 2004 22:41 ]

BID = 116174

xamax

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Beiträge: 23

Hallo
vielen Dank für die ganzen Antworten und Hilfestellungen.
Habe jetzt nochmal die ganzen Fotos studiert. Also es sind insgesamt 2x15cm an denen die Warmwasserleitung und die Stromleitungen parallel verlaufen. Im Bereich der Zirkulation liegen die Leitungen auch nicht. Sind mehr als 50cm Leitungsweg davon entfernt und dazwischen liegt noch der Anschluss für den Wasserzähler. Eingepackt sind die ganzen Leitungen wie gesagt in einer Schlauchdämmung.

Die ganze Wohnung ist übrigens über FIs abgesichert. (30mA Ausnahme: Bad 10mA) Die Küche hat ihren eigenen Fi ebenfalls 30mA.

@ sam2
es geht mir ja auch garnicht darum eine der 2 Firmen in die Pfanne zu hauen. Es ist ein Fehler passiert aber das kann jedem mal passieren. Ich will halt nur nicht das mir die Wohnung deswegen in 10-15 Jahren abfackelt. Und jetzt wäre die beste Möglichkeit noch daran was zu ändern.

Gruß Xamax


BID = 117047

xamax

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Beiträge: 23

Guten Morgen
Ich hab schon wieder eine Frage zum gleichen Thema. Ich habe gerade bemerkt dass die Leitungen auch noch direkt am Abwasserrohr der Küchenspüle vorbei laufen (HT-Rohr grau). Habe ich hier nicht die gleichen Wärmeprobleme wie bei der Warmwasserleitung nur noch viel schlimmer? Es können hier ja viel höhere Temperaturen auftreten als bei der Warmwasserleitung. Ich denke jetzt z.b. nur einmal daran das kochendes Wasser vom Herd in das Spülbecken abgeschüttet wird oder das Wasser der Spülmaschine.
Zum Glück hatt sich die Lieferung der Küche auf Montag verschoben. So langsam bekomm ich das Gefühl nicht gerade den besten Elektriker erwischt zu haben. So etwas hätte er doch Wissen müssen oder mach ich da einen Denkfehler?
Ich überlege mir so langsam ob es nicht besser wäre den Küchenaufbau abzusagen (Kostet mich 300€ da beim nächsten Termin der Aufbau extra wäre) und den Bereich der Küche komplett neu verkabeln zu lassen *schauder*.
Gruß Xamax

BID = 117070

lob67

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Beiträge: 43

Hallo Xamax,
bin selber seit fast 20 Jahren E-Installateur und hatte selber auch schon vor dem Problem gestanden, wohin mit den Leitungen, wenn der Gas - Wasser - Scheisse-Mann die Rohre so blöd verlegt, und kein Platz für meine E-Leitungen gelassen hat. Meine Meinung ist: Wenn man her geht und die Leitungen nicht gerade am WW-Rohr mit Kabelbindern befestigt, so das sie direkte Berührung haben, kann auch nichts passieren. Viel mehr ist darauf zu achten, dass der Wassermann beim Verlegen der Leitungen, sofern er noch lötet und nicht quetscht, die Leitungen nicht mit seiner Lötlampe angesengt hat. Das machen die sehr gerne, wenn in unmittelbarer Umgebung E-Leitungen liegen. Wenn es passiert ist, kommt da schnell ein bischen Blitzzement drüber, damit der Elektriker nichts mitbekommt, dann wird der Schlitz zugeputzt und anschließend, wenn der Strom eingeschaltet wird, wundert sich der Kunde bzw. der E-Installateur kommt in Erklärungsnot, warum die Steckdose oder was auch immer nicht funktioniert.
Also, keine Angst, NYM - Leitung hält die Temperatur aus, mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass eine Leitung durch Wärme einer Wasserleitung beschädigt wurde. Außerdem ist sie feuchtraum geeignet. Will man Hitzebeständige Leitung,
sollte man auf Silikonleitung zurückgreifen (wird z. B. beim Herdbau in der Gastronomie benutzt)
Ich würde aber hergehen und den Wassermann auffordern seine Vertauschten Wasserleitungen in ordnung zu bringen.

Gruß,

lob67

BID = 117087

sam2

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Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

...und dann passiert möglicherweise genau das, was Du leider zu Recht befürchtest, nämlich Beschädigungen der Leitungen.

Am besten ist es hier wirklich, alles so zu belassen wie es ist! Und wenn die vertauschten Wasserleitungen nur zu Eckventilen führen (so habe ich das verstanden), dann genügt dort eine Kennzeichnung und fertig iss...

BID = 117089

xamax

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Beiträge: 23

Danke für die schnellen Antworten.
an den Wasserrohren wird nichts mehr rumgepfuscht dafür müsste man die Wand ja wieder großflächig aufstemmen. Und das vor allem auch im Bad wo ja frisch gefliesst ist.
Muss ich mir wegen dem Abwasserrohr Sorgen machen? hier können ja Wassertemperaturen deutlich über 70 Grad entstehen. Wie oben schon genannt z.b.: Topf mit heissem Wasser vom Herd wird in Spüle geschüttet, etc...
Gruß Xamax

BID = 117094

sam2

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Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Bitteschön!

Laß es also wie es ist, das ist das Beste.


Aber was ist jetzt mit dem Abwasserrohr?
Bisher war doch nie die Rede davon, daß die Stromleitung dort auch anliegt??? Oder sollte ich das übersehen haben...

Jedoch auch in diesem Falle würde ich das unkritisch sehen, da es hier ja nur sehr kurzzeitige Temperaturbelastungen wären. Deren Spitze würde dann kaum durchschlagen, zumindest wenn die Rohre auch aus Kunststoff sind (vergleichsweise geringe Wärmeleitfähigkeit).


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