Kronleuchter anschließen

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Autor
Kronleuchter anschließen
Suche nach: kronleuchter (68)

    










BID = 134634

Filou

Gerade angekommen
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin
 

  


Hallo zusammen,

interessantes Forum hier - deswegen hab ich mich auch gleich registriert.

Ich hab ein kleines Problem meinen Kronleuchter anzuschließen.

Das Ding hat 4 Adern: gr-ge, sw, br, bl
die hälfte der 8 Lampen kann man damit dann wohl getrennt anschließen, richtig?

Der Schalter ist auch ein Doppelschalter - leider sind an der Lüsterklemme an der Decke nur 3 Adern vorhanden: gr-ge, sw, bl

Nun frage ich mich (ich hab die Schalterabdeckung noch nicht geöffnet und nachgeschaut), wozu da ein Doppelschalter vorhanden ist, wenn ich an der Decke nur den Schutz, Phase und Null habe.

Für ne Kombination der 2 x 4 Lampen des Kronleuchters bräuchte ich doch an der Decke Schutz(gr-ge), Phase 1 (sw), Phase 2(br) und den Null(bl) damit ich die beiden Kreise des Kronleuchters getrennt schalten kann ?!

Oder hab ich jetzt ne Denkpause?

Im Grunde ist das doch ein Serienschalter, oder nicht - da frag ich mich doch, warum ander Decke nur 3 ankommen, bzw. wo der andere Anschluß sein soll - ich hab noch nicht passendes entdecken können.
(wir sind erst eingezogen dieses WE)

im Moment laufen braun und schwarz zusammen, sodass ich mit einem der beiden Schalter den kompletten Kronleuchter anschalte.

Vielen Dank schonmal...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Filou am  1 Dec 2004 12:39 ]

BID = 134642

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

 

  

Hallo Filou,

erstmal Willkommen im Fortm!


Das hast Du alles soweit richtig erfaßt.
Nur - die blaue Ader ist kein Nulleiter (PEN), sondern der Neutralleiter (N). Und die "Phase" heißt korrekt Außenleiter.

Wo der zweite geschaltete Außenleiter hingeht, mußt Du vor Ort herausfinden. Es kann aber gut sein, daß der z.B. für eine zweite Deckenleuchte an anderer Stelle, eine Wandleuchte oder gar eine geschaltete Steckdose (f. Stehleuchte) ist!


Gruß,
sam2


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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"








BID = 134643

Filou

Gerade angekommen
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin

Danke sam,

also lieg ich richtig damit, daß ich mit den 3 Adern den Leuchter nicht getrennt schalten kann. (kombinier ich jetzt mal)

dann schau ich erst nochmal nach - evtl hängt da die Steckdose unter dem Schalter dran - heute Abend weiß ich mehr.

Nachtrag:

Ich sehe grade - hab mich schon zu weit aus dem Fenster gehängt.

- vergesst den Quatsch mit Null und Phase den ich da hingekritzelt hab.


Danke

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Filou am  1 Dec 2004 13:19 ]

BID = 134644

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Ist doch nicht so schlimm.

Wie ich schon sagte - Du mußt vor Ort nachsehen (z.B. Verteilerdose öffnen).

Aber wenn zu diesem Deckenauslaß nur drei Ader existieren, dann ist eben keine Serienschaltung möglich!

Außer über heftige Klimmzüge wie einen doppelten Funkschalter.

Ist das ne verrohrte Leitung oder ne Mantel- bzw. Stegleitung?


BID = 134713

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 6907

...ist der PE auch wirklich ein PE, nicht das hier einer eine Ausschaltung in eine Serienschaltung umgefriemelt hat

_________________
...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 134715

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7459
Wohnort: Wien

Ui ja, an die kriminelle Idee hab ich noch gar nicht gedacht! Das müßte eine Messung zwischen N und gelbgrün mit einem Duspol o.ä. aber sehr rasch klären können.

BID = 134720

Teletrabi

Schreibmaschine



Beiträge: 2317
Wohnort: Auf Anfrage...

Könnte der gn/ge Leiter nicht auch ein PEN sein und der blaue sowie schwarze jeweils ein geschalteter Außenleiter?

Ab wann gab's Schutzleiter in gn/ge und bis wann war Nullung erlaubt?

BID = 134767

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Könnte kann viel.
Aber müßt Ihr die Leute erst auf dumme Ideen bringen...?

Das ist eben das Hauptproblem:
Da wird wieder jemand (in dem Fall vermutlich der Fragesteller) die Leuchte nach Farbe und Intuition angeklemmt haben, ohne die Aderzuordnung meßtechnisch nachzuprüfen!

BID = 135003

Filou

Gerade angekommen
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin

Guten Morgen liebe Gemeinde,

Bis auf die Tatsache, dass ich mal die Augen aufmachen müßte, ist alles in Ordnung.

Bei näherem Hinsehen hab ich festgestellt, dass nur die drei von mir beschriebenen (gr/ge, sw, bl) Adern an einer dreier Lüsterklemme befestigt waren und die vierte (br) Ader etwas verborgener hinter den anderen lag. Das Problem wurde durch das Deckenstreichen anderer Mieter begünstigt.
Dadurch wird die Farbe der Adern immer so schön unkenntlich gemacht.

Also ja, ich bin Laie was die Elektroinstallation mit den Facetten der unüblichen Anschlusstechniken elektrischer Endgeräte betrifft.
Und ja, ich klemme meine Deckenlampen ohne Messgeräte nach den Farben der Adern bei gezogener Sicherung an.

Von Sachen wie Elektroherd und aufwendigen Badinstallationen lasse ich die Finger.

Aber ich denke wenn man mit den Sicherungen aufpasst dann kann man soviel nich falsch machen bei ner Lampe.
Es sei denn, man nimmt es auf die leichte Schulter mit abisolierten Adern und arbeitet so unsauber, dass hinterher überall Spannung anliegt, nur nich ander Glühlampe.

Aber vielen Dank für Eure Hilfe (die Hälfte von den schlimmen Tips und Ideen hab ich eh nich kapiert, is zuviel Fachchinesich für mich )

Ich schau öfter mal ins Forum, da kann man ja nur lernen...

BID = 135033

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Schön, daß sich Dein Problem so elegant gelöst hat.


Aber Du mußt hier wirklich noch viel lernen!
Denn offenkundig unterschätzt Du die Gefahren gewaltig.

Man darf sich niemals auf die Farbkennzeichnung der Adern verlassen!!!

Denn erstens werden oft Fehler gemacht oder Adern absichtlich falsch belegt und zweitens gibt es gar keine ein-eindeutige Zuordnung! Es hätte tatsächlich trotz des bei Dir vorhandenen älteren deutschen Farbschemas völlig vorschriftskonform grün/gelb ein PEN (statt PE) und blau sowie schwarz die geschalteten Außenleiter sein können...
Vom alten deutschen Farbschema gar nicht erst zu reden.

Du verfügst weder über die für eine korrekte Installation, Inbetriebnahme und Überprüfung erforderlichen Fachkenntnisse und Meßgeräte, noch bist Du Dir anscheinend über die Tragweite solcher "Basteleien" überhaupt im Klaren!!!

Auch wenn es auf den ersten laienhaften Blich so aussehen mag, ist selbst der Anschluß einer Deckenleuchte nicht trivial und kann erhebliche Gefahren nicht nur für den Ausführenden, sondern für alle anderen Personen (Stromschlag), welche die Anlage benutzen, bergen, sowie auch für nicht unerhebliche Sachwerte (Brand).

Nach erfolgtem Anschluß muß man zumindest die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme bei indirektem Berühren nachweisen (am einfachsten meßtechnisch).

Der Ausführende ist für alle Folgen zivil- und auch strafrechtlich haftbar!!!
Zum Strafrahmen für fahrlässige Brandstiftung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Tötung siehe StGB...

BID = 135054

pfiiiiief

Gelegenheitsposter



Beiträge: 52
Wohnort: Nürnberg

Obwohl ich sagen muss dass ich FILOU in gewissem Maße zustimme, es ist wesentlich einfacher sich auf Leitungsfarben zu verlassen, vor allem wenn man keine passenden Messgeräte oder ähnliches zur Hand hat. Und da das in den meisten Fällen einwandfrei funktioniert verlässt man sich nur zu leicht auch beim nächsten Mal drauf. (Die meisten Elektrounfälle werden von gelernten Elektrikern aus Fahrlässigkeit verursacht, schlicht und einfach durch Routine [99 mal hats hingehauen, nur jetzt beim 100. Mal....]). Ich selbst hab das gemerkt als ich vor kurzem nach Nürnberg gezogen bin. Altbau aus den 70ern, zwar äußerlich saniert, aber die Elektroverdrahtung ist noch sehr alt (kein PE, alte Leitungen mit teilweise zu kleinen Querschnitten,etc...). Würde ich mich nicht ein bisschen auskennen hätte ich meine Leuchten und alles andere auch einfach so aufgehängt, mein Glück dass ich es nicht getan habe. In einer Verteilerdose fand ich eine Verdrahtung der übelsten Art: Alle Leitungen eines Potentials wurden mit einer Metallklemme verbunden (in einer waren es 8 Leitungen), und um Kurzschlüsse zu vermeiden wurde das ganze mit Heißkleber verklebt. Mir blieb nichts anderes übrig als den ganzen Mist auseinander zu friemeln und die Leitungen mit Wagoklemmen neu zu verdrahten, da es gleich am 2.Tag unserer anwesenheit beim Einschalten der Bohrmaschine in dieser Verteilerdose knisterte und dann war der komplette Strom in 2 Räumen weg, die Sicherung war aber nicht geflogen. Das war mir so suspekt dass ich alle Verteilerdosen in meiner Wohnung erneuerte. Es wurden zwar dann noch die Steigleitungen im Haus erneuert, aber die Verdrahtung der Wohnungen wurde nicht verändert. Ich habe dann von dem Elektroinstallateur noch eine Leitung extra verlegen lassen damit ich den Herd in der Küche wenigstens gescheit anschließen lassen konnte, aber das musste ich auch selber zahlen. Sonst wäre da nichts gelaufen. Das war mir aber eine Lehre jetzt immer erstmal nachzumessen bevor ich was anschließe.

BID = 135107

Filou

Gerade angekommen
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin

Also ich verspreche Euch hoch und heilig, dass ich mir ein entsprechendes Meßgerät zulegen werde.

Allerdings finde ich eine Sache echt bedenkenswert:
Für jeden M**t gibt es irgendwelche Vorschriften, für die man haftbar gemacht werden kann.
Im Bereich der Elektroinstallation hört es sich immer so an, als könne jeder Elektriker nach belieben entscheiden, was wie wo angeschlossen wird - von den sogenannten Heimwerkern ganz zu schweigen.

Allein Deine Bemerkung sam, dass "...Adern absichtlich falsch belegt..." werden, sollte doch zu denken geben.

Also grundsätzlich bin ich auch der Meinung, man sollte die Elektrizität den Fachleuten überlassen - schließlich tausche ich meine Zylinder und Kolben am Automotor auch nicht selbst.

Ein wenig von den Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen hab ich wenigstens von meinem Vater mitnehmen können, der ist Elektro-Techniker. Also bei mir steht Vorsicht auch immer an der 1.Stelle!

Mein Fachgebiet ist da eher Rechnertechnik usw.
Allerdings hat man da auch nur ein Netzteil

Also auf jeden Fall werde ich hier nachfragen, bevor ich irgendwas "Dummes" unternehme. Ich nehme an, dass hier einige Leute vom Fach sind.

achso: wie sieht denn das alte Farbschema aus?

also rein grundsätzlich gesehen ist das doch so:
grün/gelb: Schutzleiter, Erdung ?? - falls der Strom irgendwo hingeht wo er nich soll(Gehäuse oder so)
richtig?

schwarz ,bzw. braun: Phasen für einen bzw. 2 Schaltkreise

blau: der Rückleiter, um die Schaltkreise zu schließen und nen geschlossenen Stromkreis zu erzeugen.

Könnt ihr mir noch was über Spannungen oder Stromstärken verraten, die wann wo anliegen? (Schalter ein, Schalter aus usw.??)

Wenn ich mehr weiß, kann ich weniger falsch machen und besser nachprüfen.

Danke Euch

BID = 135313

Deneriel

Schriftsteller



Beiträge: 981
Wohnort: Westmünsterland
ICQ Status  

Nen bisschen was zu Spannungen und Stromstärken?
"Wat issn Dampfmaschin'? Da stelle ma uns erstma janz dumm und sage..."

Zwischen Außenleiter und Neutralleiter (oder Null bei ALtinstallationen) sollten ca. 230V Wechselstrom bei 50Hz Frequenz anliegen. (230V = viel Aua ;-))

In Deutschland sind Netze mit 3 Phasen (Außenleitern üblich). Die 3 Phasen sind jeweils um 120° zueinander verschoben, also wenn die erste Phase 1/3 ihrer Periode vollführt hat startet die 2. Phase mit ihrer Periode (Sinus-Signal, zumindest mehr oder weniger je nachdem wie viele Störungen drin sind)
Wenn du zwischen den Außenleitern misst kommst du auf ca. 400V Spannungsdifferenz.

Der Neutralleiter entsteht nun indem im Trafo die 3 sekundären Spulen an der einen Seite auf die 3 Außenleiter geführt sind. Auf der anderen Seite sind die 3 Spulen zusammengeschaltet und so entsteht dort ein Nullpunkt.
Misst du zwischen dem und einem der Außenleiter kommst du auf deine 230V. Misst du nun zwischen 2 Außenleitern fließt der Strom durch 2 Spulen (beide sind teilw. magnetisch gesättigt) und dadurch kommst du auf 400V.
400V sind noch viel mehr Aua, also bloß Pfoten wech

Das ganze macht man sich z.b. bei der Sternschaltung von Drehstrommotoren zunutze. Da werden dann die 3 Magnetspulen auf der einen Seite wieder zusammengeschaltet daß auch hier wieder ein Nullpunkt entsteht. Der Strom fließt also von einem Außenleiter durch den Nullpunkt zum anderen Außenleiter.
Im Optimalfall ist der Strom der in einer Sternschaltung durch den Neutralleiter zurückfließt etwa Null.

Zur Stromstärke gibts hier im Forum reichlich Diskussionen. Das hängt halt von der Leitungslänge ab weil das Leitungsmaterial ja ein elektrischer Widerstand ist und wenn der Strom und Widerstand definiert sind nach dem Ohmeschen Gesetz die Spannung sinkt. Nu gibt es halt Vorgaben wie weit die Spannung in einer E-Installation einbrechen darf, und wenn die überschritten werden muß halt die Absicherung der Leitung verringert werden oder der Querschnitt erhöht (also der Widerstand gesenkt).
Der beliebteste Sicherungsautomat (und auch der billigste) ist aber der B16er (B bezeichnet die Auslösecharakteristik. Es gibt auch C-Automaten, die sind etwas langsamer. 16 steht für 16A Strom). Ich hab auch schon oft gesehen wo alles mit B16 abgesichert wurde, ob die Leitungslänge nun genau passt oder doch ein paar Meter länger als erlaubt war hat da keinen interessiert. Funktioniert vermutlich nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter".
Wie Leistungen abzusichern sind (ist auch davon abhängig wie, wo und wieviele Leitungen gebündelt verlegt sind) wird hier alle paar Tage diskutiert.

Ich hoffe daß ich keine groben Schnitzer reingehauen habe. Hab einfach mal versucht es einfach zu erklären. Bin doch im richtigen Leben auch nur ein Computer-Schwachstromer...
Und nu dürfen die Elektriker hier mich steinigen

Nachtrag:
der Strom der bei deinem Kronleuchter fließt lässt sich nach dem Ohmschen Gesetz berechnen. Bei Glühbirnen geht das recht gut, bei anderen Verbrauchern gibts noch so Krempel wie Leistungsfaktoren die man einrechnen muß 8(
Wir erinnern uns also an das Ohmsche Gesetz daß u.A. besagt P = U * I.
Daraus folgt I = U / P. U ist bekannt: 230V, da Wechselstrom. Das ganze schwankt natürlich zwischen 0 und irgendwas um 300V, aber für ne Pi * Daumen-Rechnung sollte das reichen.
Bei einem 8-flammigen Kronleuchter würde ich mal einfach 40W-Birnen reinschrauben und käme auf eine Leistung von 320W.
setzt man die Werte in die Formel ein, kommen knapp 1,4A im Mittel raus, also weit entfernt von den 10 oder 16A einer Sicherung im Haushalt. Es sei denn alle Räume sind zusammen abgesichert und du hängt ein halbes Dutzend dieser Dinger auf.

Gruß, Deneriel

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Deneriel am  3 Dez 2004  0:07 ]

BID = 135359

pfiiiiief

Gelegenheitsposter



Beiträge: 52
Wohnort: Nürnberg

Hallo nochmal,

@Filou: in ganz alten Verdrahtungen findet man auch noch rote Adern (so auch in unsrem Haus). Mit denen muss man besonders aufpassen, d je nach Alter des Hauses diese roten entweder als Schutzleiter oder als Außenleiter verwendet worden sein können. Dass liegt daran dass vor elendig langer Zeit diese als Schutzleiter (PE) verlegt wurden, irgendwann aber mal eine neue Richtlinie verfasst wurde die besagte dass nur noch grün-gelb als Schutzleiter verwendet werden darf, dann wurde die rote als Außenleiter verwendet, zusammen mit braun, schwarz und blau. Zwischenzeitlich gab es mal wieder andere Normen, letztendlich hatte sich aber lange Zeit die uns bekannte gängige Norm durchgesetzt und bewährt. (Drehstromnetz: Schwarz-L1, braun-L2, blau-N, schwarz-L3, grün/gelb-PE).
Vor kurzem habe ich aber erfahren dass es wieder eine neue Norm geben soll in der auch wieder eine andere Farbe (bin mir jetzt nicht sicher ob es wieder rot ist) als Leiterfarbe für den L3 festgelegt wurde. Auch bei flexiblen Leitungen soll sich was geändert haben. Aber um sowas genau zu wissen müsste man ständig Fachzeitschriften wälzen, deswegen ist man mit Nachmessen immer auf der sicheren Seite...

BID = 135360

Filou

Gerade angekommen
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin

Hi Deneriel,

Vielen Dank für die kurze Einführung.

Das ganze zeigt mal wieder deutlich: Elektriker werden unterbezahlt - ich kenn das von meinem Paps.

Es ist auch immer schwierig - das ist in der IT-Branche ähnlich - den Kunden bessere und vor allem sicherere Technik plausibel zu machen.

Irgendwie wollen sämtliche Kunden drei Sachen auf einmal:
beste Qualität in kürzester Zeit zum geringsten Preis.

Ich geh auf jeden Fall weiter auf die Suche hier im Forum - lernen kann man nie genug.

Vielleicht hat ja einer von den Fachmännern noch n Tip für mich, wie ich was im Haushalt mit dem Meßgerät prüfe und aus den Meßwerten auch noch Schlüsse ziehe. (Das zwischen den Phasen 400 V laufen wußte ich z.B. noch gar nicht).

Also wenn ich auf der Leiter von einer Phase eine geschallert bekomme sind das 230 V, oder?
Wenn ich sw und br in die Finger nehme kann das mit 400 V meinem Schrittmacher den Rest geben, richtig?

ok, ich wart erst mal ab...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Filou am  3 Dez 2004  8:55 ]


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