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FI-Schalter fliegt immer... Suche nach: schalter (25932) |
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BID = 571183
chip Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Hallo Ihr,
ich habe hier ein Problem.
Zu Testzwecken habe ich gerade einen kleinen Frequenzumrichter (230V)hier, der einen Motor steuern soll. Immer wenn ich den Umrichter mittels Stecker in eine Steckdose (Motor noch nicht angeklemmt) stecke, dann fliegt der FI-Schalter raus. Wenn ich den PE-Leiter nicht am Umrichter anschließe, dann bleibt der FI drin.
Die Daten des FI's:
0,03A/40A
Habt ihr eine Vermutung, was das Problem sein könnte?
Danke!
chip |
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BID = 571196
123abc Schreibmaschine
    
Beiträge: 2216 Wohnort: Hamburg
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Alle FU s welche wir verwenden dürfen nur hinter einem 300mA Allstromsensitiven Fi betrieben werden.
Also schau in den Unterlagen nach was für deinen Fu gilt.
123abc |
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BID = 571240
Teletrabi Schreibmaschine
    
Beiträge: 2317 Wohnort: Auf Anfrage...
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Netzfilter mit besonders großen Kondensatoren gegen PE? Dann müsste aber noch ein zusätzliche rPA-Anschluss für einen zweiten PA-Leiter vorhanden sein, sofern der PE nicht 16² hat. Steht dazu was im Handbuch?
Ode rhalt irgendein defekt mir Körperschluss...
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BID = 571249
SPS Schreibmaschine
    
Beiträge: 2848
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BID = 571340
chip Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Hallo und danke für die Antworten.
Siemens empfiehlt in der Tat einen 300mA-FI. Allerdings gibt es bei uns in der Arbeit auch mit einem 30mA keine Probleme.
Evtl. verursacht ja zuhause ein Elektrogerät schon einen gewissen Ableitstrom, so dass der Umrichter das berühmte i-Tüpfelchen ist und den FI zum Auslösen bringt.
Frage:
Gibt es evtl. eine Möglichkeit den Umrichter doch an dem 30mA zu betreiben, vielleicht durch Vorschalten eines Filters oder Ähnlichem?
chip
[ Diese Nachricht wurde geändert von: chip am 11 Dez 2008 8:58 ]
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BID = 571355
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Einzig praktikable Lösung ist es wohl, das Gerät an einen eigenen FI zu hängen.
Denn solche Filter gibt es nicht.
Gruß, Bartho
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BID = 571359
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Klar gibt es solche Filter!
Sie heißen Trenntrafo...
_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"
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BID = 571387
chip Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Zitat :
| Klar gibt es solche Filter!
Sie heißen Trenntrafo... |
Hm, nur dachte ich eigentlich, dass an einem Trenntrafo immer nur ein Gerät angeschlossen werden darf.
Angenommen ich schließe den FU (mit daran angeschlossenem Motor) an den Trenntrafo an. Kann dann die SPS, die ja den Umrichter steuert, einfach an der Schuko-Steckdose verbleiben?
Eigentlich sollten ja nach Herstellervorschrift die PE's aller Geräte (also SPS, FU und Motor) an einen gemeinsamen Erdungspunkt angeschlossen werden.
Danke!
chip
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BID = 571603
sabina Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Hallo,
also soweit mir bekannt ist, gilt Folgendes:
An einem Trenntrafo darf bei vorgeschriebener Schutztrennung nur ein elektr. Verbraucher angeschlossen werden.
Werden mehrere Geräte an einen Trenntrafo angeschlossen, so muss zwischen den einzelnen Geräten ein erdfreier örtlicher Potentialausgleich hergestellt werden - VDE 0100 Teil 410.
Das Problem könnte jetzt nur sein, dass in der Vorschrift zu dem FU steht, dass man ihn erden muss - wie man dann verfahren kann, das weiß ich leider nicht.
Hat da jemand eine Idee?
LG
sabina
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BID = 571622
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Das ist alles kein Problem!
Denn es ist ja keine Schutztrennung vorgeschrieben. Sie würde hier nur funktionalen Zwecken diesen.
Deswegen spricht nichts dagegen, auch hinter dem Trenntrafo die Betriebsmittel (also FU, Motor, ggf. Steuerung) mit dem PE des speisenden Netzes zu verbinden.
Der Trenntrafo dient dann nur dazu, daß keine Ableitströme entstehen.
Alternativ könnte man vielleicht die Datenleitung zum FU galvanisch trennen. Also dann nur den FU über den Trenntrafo betreiben.
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BID = 572061
chip Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Vielen Dank für eure guten Ideen!
Zitat :
| Deswegen spricht nichts dagegen, auch hinter dem Trenntrafo die Betriebsmittel (also FU, Motor, ggf. Steuerung) mit dem PE des speisenden Netzes zu verbinden.
Der Trenntrafo dient dann nur dazu, daß keine Ableitströme entstehen.
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1) Wenn ich diesen Vorschlag richtig verstanden habe, dann kann z.B. der FU sowie der daran angeschlossene Motor trotz Trenntrafo geerdet werden, ohne dass dann wieder der FI auslöst. Es gibt doch so Adapter für die Steckdose, an denen nur der PE-Kontakt mittels einer Buchse nach "Außen" geführt ist. An dieser Buchse kann dann eine Art Bananenstecker eingesteckt werden, dessen anderes Ende mit dem FU/Motor verbunden wird. Wäre so ein Stecker eine sinnvolle Sache, oder gibt es hier etwas Geeigneteres?
2) Da ja der PE an der Steuerung im Grunde der gleiche ist, wie dann der PE (hinter dem Trenntrafo) am FU/Motor kann doch die Steuerung auch gleich in der jetzigen Schuko-Steckdose verbleiben und muss nicht zwingend mit an den Trenntrafo angeschlossen werden. Somit wären dennoch alle drei Geräte über den gleichen PE geerdet - stimmt das so?
Vielen Dank!
chip
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BID = 572859
sabina Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Hi chip,
ja das hast du richtig verstanden.
Du kannst also den FU/Motor über einen Trenntrafo anschließen und trotzdem einen örtlichen Potentialausgleich am FU/Motor durchführen.
Die Steuerung kann, so denke ich, an der jetzigen (vom FI überwachten) Steckdose verbleiben und ist somit ebenfalls mit in den örtlichen Potentialausgleich einbezogen. Die Steckdose der Steuerung und der Potentialausgleich des FU/Motors nutzen dann ja den selben PE-Leiter des Netzes. Somit können auch keine Ausgleichsströme mehr fließen...
Für den örtlichen PA des FU/Motor kannst du so einen Erdungsstecker verwenden (siehe Bild).
LG
sabina
[ Diese Nachricht wurde geändert von: sabina am 17 Dez 2008 11:42 ]
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BID = 572884
Teletrabi Schreibmaschine
    
Beiträge: 2317 Wohnort: Auf Anfrage...
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Vorsicht, ist der Stecker wirklich geeignet? Ist de rPE dort niederojhmig herausgeführt oder über die erwähnten ein Megaohm angeschliossen? Letzteres ist - wie offensichtlich auch dieser Stecker - für Armbände rzur Ableitung elektrostatischer Entladungen gedacht. Das ist hinsichtlich der PE-Funktionalität faktisch wie ein nicht vorhandener PE zu sehen, über 1 MOhm wird kein nennenswerter Strom mehr fließen können.
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BID = 572918
sabina Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Ohja stimmt, sorry das war mein Fehler!
Vermutlich ist der PE-Anschluss innerhalb des Steckers über die 1 Megaohm angeschlossen.
Glaube es gibt aber schon Einsätze, dessen Erdungsanschluss tatsächlich 1:1 mit dem PE-Kontakt der Steckdose verbunden ist. Die dürften dann eine Buchse zur Aufnahme eines Bananensteckers haben.
Habe jetzt allerdings Nichts im Netz gefunden - vielleicht kennt jemand einen Hersteller?
sabina
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BID = 573093
chip Achtung Dieser user postet unter verschiedenen Namen
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Hallo,
also ich habe im Internet bis jetzt nur solche Erdungsstecker gefunden, die diesen hochohmigen Widerstand besitzen.
Nun hätte ich noch folgende Fragen parat:
1) Gibt es wirklich auch Erdungsstecker, bei denen der PE-Kontakt direkt (also ohne Anschluss an einen hochohmigen Widerstand) nach Außen geführt ist?
2) Könnte man den FU/Motor alternativ auch über ein Wasserrohr erden?
3) Könnte es passieren, dass über das Steuerkabel (FU/Steuerung)Ausgleichsströme fließen, wenn die Steuerung nicht auch an den Trenntrafo angeschlossen wird?
Vielen Dank!
chip
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