Howdie Folks,
Ich habe einen alten Drehstrom-Generator dem ich einen neuen Anschlußkasten verpassen will/muß.
Leider habe ich weder technische Daten noch ein Typenschild etc.
Ich werde mich aber in den kommenden Tagen mal bei einem Ex-Siemensianer mit dem Teil blicken lassen, um vielleicht etwas mehr in Erfahrung bringen zu können.
Ein paar Bilder habe ich unten angefügt
Punkt1: Die Sache mit den Aderfarben des Generators.
Ich habe folgende Kabel:
- blau 4mm²
- gelb 4mm²
- grün 2,5mm²
- lila oder rosa oder grau 2,5mm²
- Schutzleiter geht auf Gehäuse 4mm²
Die Erregung für den Läufer ist klar und hat damit nichst zu tun. Da kommen separate Drähte aus der Wicklung und gehen auf eine Platine mit 2 Dioden und einem Widerstand. Von der Platine gehen 2 Drähte weg zum Bürstenhalter.
Wenn ich an den oben genannten Drähten mit dem Multimeter kreuz und quer messe, kommen Werte von 0,6 Ohm und 1,3 Ohm heraus.
Da ich davon ausgehe, daß der Nullleiter am Sternpunkt der drei Phasen abgegriffen wird, dürfte hier der geringere Widerstand gegen die drei anderen Drähte zu messen sein. Das trifft auf den blauen Draht zu, den ich deshalb als Nullleiter festlege.
Die drei anderen Drähte haben gegeneinander gemessen immer einen höheren Widerstand. Also müssen das die drei Phasen sein.
Komisch an der Sache finde ich, daß der gelbe Draht einen größeren Querschnitt hat, als die beiden anderen Phasen.
Kann es sein, daß der Generator so gewickelt ist, daß die Lichtstromentnahme nur oder hauptsächlich an dieser Phase erfolgen soll?
Punkt 2:
Der Generator ist mobil und wird von einem 10PS-Dieselmotor angetrieben.
Ich würde in den neuen Kasten gerne auch einen FI-Schutzschalter einbauen. Das funktioniert dann aber nur in Verbindung mit einem Erdspieß, oder liege ich da falsch? Oder eine Brücke zwischen Schutzleiter und Nullleiter im Kasten?
Sorry für die vielleicht blöden Fragen, aber mit Generatoren hatte ich bislang noch keine Bekanntschaft gemacht.
So long,
Cowboy
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Cowboy am 24 Feb 2010 22:17 ]