Hallo Jan,
erstmal Willkommwn im Forum!
Hier bist Du mit solchen Fragen sicherlich richtig.
Vorab:
Unter den Kontakten an einer Schukosteckdose ist nie ein Nulleiter (PEN), sondern stets ein Neutralleiter (N). Das ist technisch etwas anderes! Außerdem gibt es den Außenleiter L ("Phase") und den Schutzleiter PE (Bügelkontakte, "Erde").
Also:
Die Widerstandsmessungen sagen möglicherweise gar nichts aus, oder konntest Du sicherstellen, daß kein weiterer Verbraucher an diesem Stromkreis angeschlossen war?
Außerdem hast Du die Spannungen wahrscheinlich mit einem Multimeter gemessen. Da dies viel zu hochohmig ist, sind diese Werte nicht unbedingt zutreffend. Es könnte auch (teilweise) Blindspannungen sein, da die Last fehlt.
Trotzdem sind sie ein deulicher Hinweis, daß etwas mit der Zuleitung nicht in Ordnung ist! Insoweit liegst Du mit Deiner Vermutung schon richtig.
Möglicherweise wurde die Leitung unterwegs beschädigt (Nagel, Bohrloch) oder eine Klemmstelle ist nicht in Ordnung (an der Steckdose, in der Unterverteilung oder zwischendrin), z.B. lose bzw. abgebrannte Ader.
Welchen Wert (Nennfehlerstrom) hat denn der FI?
Hat die SpüMa einen eigenen Stromkreis?
Wurde kürzlich irgendwas in der Wohnung an den Wänden gearbeitet (Nägel, Dübel etc.)?
Schließe doch mal die Spülmaschine über eine (ordentliche!) Verlängerungsleitung an einer anderen Steckdose (anderer Stromkreis) an und probiere erneut. Dabei die Sicherung des eigentlichen SpüMa-Kreises draußen lassen.
Dann noch ein Versuch:
SpüMa-Sicherung rein und einen anderen Verbraucher (z.B. Nachttischlampe) an der SpüMa-Steckdose testen.
Ergebnisse hierher.
Dann sehen wir weiter.
Gruß,
sam2
P.S.
Hast Du einen zweipoligen Spannungssucher ("DUSPOL")?
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"