Hallo allerseits,
ich stehe momentan etwas auf dem Schlauch, und hoffe hier findet sich jemand, der mir auf die Sprünge helfen kann.
Ich soll auf einer Hütte im Wald, die u.a. zu Schulungszwecken genutzt wird, eine PV-Anlage installieren.
4 Module, kombinierter Wechselrichter/Laderegler ( Studer XP-COMPACT ) mit 230V ~ und 12V-
und Akkus.
So weit so gut, kein Problem.
Nun sollen aber damit nicht nur einzelne Geräte, sondern eine herkömmliche AP-Installation ( schon vorhanden, bisher über einen Generator gespeist) versorgt werden.
Der Generator soll eingebunden werden, d. h. bei Bedarf zugeschaltet werden können.
Jetziger Zustand: In einem kleinen Schuppen steht ein Generator PRAMAG 3000i( für mobilen Einsatz mit zwei Schukosteckdosen).
Von einer der Steckdosen geht eine Leitung zu einer Verteilerdose, von dort eine Leitung unterirdisch ins Haus.
Dort gibt es einen Leitungsschutzschalter, dann wird munter verteilt auf diverse Leuchten und Schukosteckdosen.
Jegliche Erdung fehlt.
Was ist zu tun ? Wie kommt man da sicherheitstechnisch in den grünen Bereich?
Welche Netzform ist angebracht?
Welchen Aufwand muß man erwartungsgemäß für die Erdung treiben ?
Ich dachte an einen Kreuzerder für den Generator, einen weiteren für das Gestell der PV-Anlage und noch einen am Wechselrichter, alles an einer PAS zusammen geführt. Könnte das bei lockerem Waldboden reichen ?
Am Wechselrichter ist ein Eingang für AC 230V extern, allerdings sind
N und L eindeutig bezeichnet. Laut BDA synchronisiert sich der WR automatisch auf die angelegte Spannung, aber funktioniert das auch, wenn es gar keinen geerdeten N gibt?
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der schon Erfahrung
mit solchen Anlagen hat, für mich ist es die erste dieser Art.
Vielen Dank im voraus !
Mit freundlichen Grüßen
Der Löter