USV Platinen parallel schalten

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USV Platinen parallel schalten
Suche nach: platinen (3576)

    










BID = 1016645

ColoredPH

Gesprächig



Beiträge: 123
Wohnort: Osthessen
 

  


Moin,

bin mal wieder am basteln. Zwar nicht direkt in eigener Sache, aber wenn die Geschichte funktioniert, würde ich mir evtl. auch so eine "Anlage" bauen.

Zum Thema, ich habe hier 2 USV gleiche Typs und gleicher Bauart stehen. Liefern jeweils max 400 Watt im Ausgang. Ein Kumpel hätte gern 800 Watt.

Technisch ist es ja möglich durch Parallelschaltung auf ~ 800 Watt zu kommen. 1 Leiterplatte habe ich schon ausgebaut, die Kabel für Ein - u nd Ausgang sind identifiziert. Da der Eigenbau an einer Solaranlage betrieben werden soll, wollte ich den internen Ein/Ausschalter überbrücken und einen Hauptschalter vor die 2 Leiterplatten in die 12V Zuleitung legen.

Ich mache mir aber Gedanken ob das ganze überhaupt stabil laufen wird. Wie sich ein Inverter, der vllt 2-3 weniger Volt liefert, verhält. Arbeitet der dann auch effektiv oder übernimmt nur der, der die 2-3 Volt mehr hat die Arbeit ? Sind so tatsächlich theoretische ~800 Watt zu erreichen ?

Ich hatte bedenken, dass die 220V aus dem einen Ausgang Probleme im Ausgang der anderen Leiterplatte machen. Reicht es hier einfach Sperrdioden hinter beide Ausgänge einzubauen ?

Ein weiterer Gedanke ist die Wärmeentwicklung. Die USV sind ja theoretisch nicht für den Dauerlauf konzipiert. Sollte ich vorsichthalber über alles 1 oder 2 Lüfter setzen ?

An Power mangelts nicht. Laut Kumpel hat er 4 starke Batterien unter seinen Solarzellen. Also 30A oder mehr bei höherer Last der USV sind drinn.

Falls jemand schon einmal so etwas gebaut hat, Probleme kennt, Ideen hat oder gar sagt Finger weg - ich nehme Tipps gern entgegen. Wenn 2 USV parallel zur tricky sind, kein Problem, dann bau ich das ursprüngliche "Erstmodel" weiter. Nämlich nur eine einzige USV für die Solaranlage.

Grüße

CP

BID = 1016649

hajos118

Schreibmaschine



Beiträge: 2453
Wohnort: Untermaiselstein

 

  

Mangels Typ der USV ist da nix dazu zu sagen...
.... aber generell ist ne USV dazu da, einen Verbraucher am Ausgang weiter zu betreiben und sich nicht mit einer weiteren Quelle zu synchronisieren.
Wird also sehr wahrscheinlich schief gehen - und das hat vor allem mit der unterschiedlichen Phasenlage der beiden (frei laufenden) USVn zu tun.

_________________
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrags sind frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten!








BID = 1016650

ColoredPH

Gesprächig



Beiträge: 123
Wohnort: Osthessen

Sind 2 APC 650

BID = 1016661

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16965

Das letzte was sie von sich gaben waren Rauchzeichen! Vernünftige USV die auch länger als ein paar Minuten den Rechner unterbrechungsfrei versorgen können liegen deutlich im 4 und 5 Stelligem € Bereich. Diese laufen auch Netzsyncron bzw syncronisieren sich bei Netzwiederkehr auf das Netz und liefern da auch eine vernünftige Spannung. Sollte der Akku zur Neige gehen bekommen die Rechner per Netzwerk den Shutdown Befehl um gesteuert runterzufahren ohne Datenverlust.

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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 1016684

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 6586


Zitat :
....Sperrdioden hinter beide Ausgänge...


...wie können die zwei Wechselspannungen synchronisieren ???


...sind die vorgeschriebenen Rauchwarnmelder installiert ???

_________________
...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 1016687

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 32331
Wohnort: Recklinghausen


Zitat :
Ich hatte bedenken, dass die 220V aus dem einen Ausgang Probleme im Ausgang der anderen Leiterplatte machen.

220V? Wo hast du denn diese antike Spannung her, Jahrzehnte nach der Umstellung auf 230V?


Zitat :
Reicht es hier einfach Sperrdioden hinter beide Ausgänge einzubauen ?

Dir ist schon klar das wir spätestens seit den 40ern, teilweise seit über 100, ein Wechselspannungsnetz haben?

Das was du da vorhast, wird so nicht klappen. Warum überhaupt USVs umbauen, immerhin gibt es Wechselrichter?

Diese kleinen Geräte, einen genauen Typ gibst du ja leider nicht an, sind dazu gedacht einen PC für wenige Minuten zu versorgen, um ihn ordnungsgemäß runterfahren zu können.

Um zwei davon parallel zu schalten, müßen die absolut synchron laufen, das können sie nicht da man sie nicht synchronisieren kann.
Solche Geräte gibt es, man nutzt sie z.B. in Kraftwerken, Industrieanlagen oder Rechenzentren, speist sie aus dem Batterieraum, lässt sie jährlich warten usw.
Das kostet aber...


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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mr.Ed am 30 Mär 2017  0:08 ]

BID = 1016695

ColoredPH

Gesprächig



Beiträge: 123
Wohnort: Osthessen

Das Thema hat sich dann wohl erledigt.

Ich selber habe hier an meiner Solaranlage einen Waeco SinePower und einen älteren Mobitronic laufen.

Der Kollege der mir die USV an den Kopf geworfen hat liest ja mit, er ist Schuld. Nein, war ja "einfach" nur eine Frage. Wie sich der kleine CP das nun so vorstellt. Nur das einfach nicht einfach war/ist.

Warum überhaupt die Überlegungen ? Die USV-Geräte wurden irgendwo rausgeworfen, ganz wegwerfen ginge schon, aber noch was draus machen war die 2. Option.

Liefern diese APS-Geräte eigentlich reinen Sinus oder nur eine Rechteckspannung ? Mit den billigen Wandlern bin ich früher schon auf die Nase gefallen. Hab etliche (Handy)Netzteile geschrottet. Wenn die APS auch nur was eckiges/trapezförmiges raushauen, brauch ich auch kein 2. Leben ( Singlebauweise ) an einer Solaranlage einhauchen. Und mache es der Wegwerfgesellschaft nach ....

ABER ! Eins bin ich mir sicher ! Bei MacGyver hätte das funktioniert ! Ganz Ganz sicher !

CP






BID = 1016697

Primus von Quack

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Beiträge: 6586

...ja, MacGyver hätte ja auch einen Fluxkompensator zwischengeschaltet

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BID = 1016702

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 32331
Wohnort: Recklinghausen


Zitat :
Liefern diese APS-Geräte eigentlich reinen Sinus oder nur eine Rechteckspannung ?

Ja

Wie soll man dir die Frage beantworten, wenn du immer noch keinen Typ angegeben hast? APC baut seit Jahrzehnten USVen, in diversen Baureihen, mit diversen Leistungen, in diversen Qualitäten.
Meistens liefern die etwas treppenförmiges.

Eine USV ist am sinnvollsten als das einzusetzen, was sie ist, als USV.
Und bevor man die wegwirft kann man die immer noch verkaufen oder verschenken.


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BID = 1016717

ColoredPH

Gesprächig



Beiträge: 123
Wohnort: Osthessen

Vorn steht nach wie vor, siehe oben, APC 650. Hinten hinter dem 650 noch VA. Platine: 640-0214F Rev 07.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ColoredPH am 30 Mär 2017 16:30 ]

BID = 1016804

ColoredPH

Gesprächig



Beiträge: 123
Wohnort: Osthessen

Habe mir selbst noch ein paar Infos beim netten Inder versorgt. Die ART von USV sollte Offline sind. Und damit laut Inder wie ziemlich alle USV dieser ART keinen reinen Sinus liefern. Damit ist ein "Umbau" für mich selbst gestorben. Ob der Kollege dies noch nutzen möchte, klärt sich in der Nacktschicht.

Im übrigen habe ich eine Erbse gefunden. Auch 230 Volt sind nicht ganz korrekt. Gerade lagen 231 Volt an. sich an 220V hochzuziehen.

Trotzdem Danke für alle Infos und Ratschläge.

Grüße

CP



[ Diese Nachricht wurde geändert von: ColoredPH am 31 Mär 2017 16:52 ]

BID = 1016811

BlackLight

Inventar

Beiträge: 3702


Zitat : ColoredPH hat am 31 Mär 2017 16:49 geschrieben :
Gerade lagen 231 Volt an.
Um klugzuscheißen:
Unsere Netzspannung beträgt aktuell 230 VAC ±10%. Vor 1987 lag sie bei 220 VAC ±10%. Für eine Übergangsfrist ab 1987 lag sie bei 230 VAC +6%/-10%. Der Grund dafür ist: 220 VAC +10% ≈ 230 VAC +6%

BID = 1016813

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 32331
Wohnort: Recklinghausen


Zitat :
Auch 230 Volt sind nicht ganz korrekt. Gerade lagen 231 Volt an.


Das passt doch fast genau. In Europa beträgt die Netzspannung 230 V ±10%, 230V sind seit 30 Jahren die Nennspannung. Das Toleranzfenster hat sich geändert, bis 2009 durfte nur um 5% nach oben abgewichen werden.
Bis 1987 hatten wir 220V, Großbritannien 240V.
Die 230V sind seitdem Europaweit gültig.

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BID = 1018357

ColoredPH

Gesprächig



Beiträge: 123
Wohnort: Osthessen

Mittlerweile weiß ich auch, wieso ich was zusammenbasteln sollte. Der Arbeitskollege hat eigentlich was ordentliches, nämlich einen FraRon Pure Sine Wave 2000w, leider mit Störung. Direkt nach Einschalten geht das Gerät auf Overload. Rotes Lämpchen.

Auf Nachfrage ob er wüsste was/wann/warum gab er an, einen Kaffeeautomat betrieben zu haben. Glaub eine Senseo. Der Inverter wäre damit wohl am Limit gelaufen, der Piezo-Pipser hätte sich immer wieder gemeldet.

Irgendwann viel alles aus, Senseo kaputt und seitdem eben auch nichts mehr vom Inverter.

Ihr habt ja von der Materie Ahnung, was wäre bei derartiger Überlastung das naheliegendste Bauteil, was aufgeben könnte ?

Die 3 dicken 330µF C sind theoretisch ok, 2 haben 300µF, einer 310. Komplett ausgelötet. Die Sicherung daneben hat durchgang. Einseitig ausgelötet und gemessen.

Das eine Bild mit der Leiterplatte von unten sieht komisch aus. Als ob da schonmal jemand dran war. Wobei diese Klebemasse überall unversehrt war. Ist die offene Spule links unten im Bild.








BID = 1018367

Primus von Quack

Unser Primus :)
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Beiträge: 6586


Zitat :
ColoredPH hat am 23 Apr 2017 19:32 geschrieben :

....Auf Nachfrage ob er wüsste was/wann/warum gab er an, einen Kaffeeautomat betrieben zu haben......


...man fast es nicht

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