Spannungsreglung von 9V AC um Lampe 6V, 4.5A von 0-5.5V mit Poti zu regeln

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Autor
Spannungsreglung von 9V AC um Lampe 6V, 4.5A von 0-5.5V mit Poti zu regeln
Suche nach: lampe (10714)

    







BID = 1100999

docma

Gerade angekommen


Beiträge: 1
Wohnort: Bremen
 

  




Liebe Mitbastler,

ich bin Augenarzt und bin gerade am umbauen einer meiner etwas älteren Untersuchungseinheiten.

Da muss ich 9V Wechselspannung für eine Birne mit 6V 4.5A regeln können (0-5.5V), z B über einen einem Potentiometer.

Die Frage ist, soll man direkt die Wechselspannung zu regeln angehen, oder soll man erst mit einer Gleichrichterbrücke anfangen und den Gleichstrom regeln?

Hat jemand ein Tipp wie so eine Schaltung aussehen könnte?

Ich freue mich über Antworten,

LG docma



[ Diese Nachricht wurde geändert von: docma am 23 Aug 2022 23:23 ]

BID = 1101000

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7112

 

  

Sowas macht man mit PWM.

_________________
mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1101002

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
soll man direkt die Wechselspannung zu regeln angehen, oder soll man erst mit einer Gleichrichterbrücke anfangen und den Gleichstrom regeln?
Kann man machen wie der Schneider Bolte.
Phasenanschnitt mit Triac funktioniert auch bei kleinen Spannungen, macht aber doch noch relativ viel Verlustwärme, etwa 1W/A.
Ausserdem schnurrt der Trafo dann evtl.

Wenn schon ein Gleichstromnetzteil mit mindestens 30W Leistung, z.B. 12V 3A,vorhanden ist, würde ich solch einen Schaltregler in Betracht ziehen: https://www.ebay.de/itm/402336896983
oder https://www.ebay.de/itm/164142455526


Bekommst du diese Glühlampen überhaupt noch, oder sollte man an einen Umbau auf LED denken?
Deren Farbwiedergabe ist allerdings anders -nicht mehr unbedingt schlechter-, als die des Thermischen Strahlers.
Vor allem ändern LED bei einer Leistungsänderung ihre Farbe nicht so extrem wie Glühlampen.


P.P.S.:
Zitat :
(0-5.5V)


Vermeide solche Überspezifizierungen. Spannungen unter 1,2V sind einigermassen aufwändig herzustellen, und 0V geht sowieso nicht.
Für die Lampe brauchst du ganz kleine Spannungen auch nicht.

0V..##V ist die Domäne von Labornetzteilen, und die arbeiten meist mit Längsreglern. Sie stellen also erstmal 40V her und verheizen dann (mit Gebläsekühlung) 39,5V davon, wenn du eine Ausgangsspannung von 0,5V eingestellt hast. Bei 5A Ausgangsstrom tut das schon weh.

Evtl. kannst du dich trotzdem damit anfreunden, weil man nicht zu basteln braucht: https://www.ebay.de/sch/i.html?_fro.....cat=0






[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 24 Aug 2022  1:34 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 24 Aug 2022  1:35 ]

BID = 1101016

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5264

Oder wenn linear gewünscht ist kömnte man einen LM317-Bausatz nehmen und mit 1-2 kräftigen Transistoren aufbohren (High Current LM317). Weiß aber gerade nicht ob der dann noch runter auf 1,25 V kommt oder nicht.

Aber da wird der Kühlkörper oder ein Transistor eher mehr kosten als der von perl verlinkte PWM-Baustein.

Edit:
Bei den DC-DC-Bausteinen bin ich mir nie sicher wie sinnvoll das „Verlängern“ der Poti-Zuleitung ist. Ich würde vermutlich eine mechanische Lösung bevorzugen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: BlackLight am 24 Aug 2022 11:57 ]

BID = 1101018

silencer300

Moderator



Beiträge: 9697
Wohnort: 94315 Straubing / BY
Zur Homepage von silencer300

Bei medizintechnischen Geräten würde ich generell auf Bastellösungen verzichten und stattdessen ein einstellbares Labornetzteil verwenden.

VG


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Ich bin nicht faul, ich arbeite im eco-Modus.

BID = 1101024

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12700
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Für die Lampe brauchst du ganz kleine Spannungen auch nicht.
Eben, da die Leistung zum Quadrat der Spannung proportional ist.

Selbst bei 2V beträgt die Leistung an der Lampe nur noch
Und das ist mehr oder weniger 'nutzlos dunkel'.



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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1101029

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Offroad GTI hat am 24 Aug 2022 14:36 geschrieben :


Zitat :
Für die Lampe brauchst du ganz kleine Spannungen auch nicht.
Eben, da die Leistung zum Quadrat der Spannung proportional ist.

Selbst bei 2V beträgt die Leistung an der Lampe nur noch
Und das ist mehr oder weniger 'nutzlos dunkel'.

Das stimmt leider nicht, da der quadratische Zusammenhang nut für ohmsche Widerstände gilt, bei denen also der Strom proportional zur Spannung verläuft. Die Proportionalitätskonstante nennt sich Widerstand (oder Leitfähigkeit - je nachdem-).

Bei Glühlampen ist der Widerstand aber nicht konstant, sondern er steigt wegen der starken Erwärmung des Wolframdrahtes ebenfalls stark an.
Bei Betriebstemperatur z.B. auf das 15-fache des Kaltwiderstandes.

Unterm Strich ist deshalb die Leistungsaufnahme einer Lampe, die man mit einem Drittel der Nennspannung betreibt, deutlich höher als ein Neuntel der Nennleistung.
Und deshalb leuchtet eine 6V Glühlampe mit 2V schon ganz munter.



BID = 1101034

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12700
Wohnort: Cottbus

Ist natürlich richtig, dass Glühobst keine lineare Kennlinie hat. Muss man im Zweifelshall halt probieren, wie hell sie bei 1/3Un noch ist.

Habe es gerade mal mit einer 35W/12V Glühlampe probiert. Die hat bei U=4V eine Leistungsaufnahme von 6W. Also nicht allzuviel (absolut gesehen) mehr, als 4W unter Annahme einer linearen Kennlinie.



_________________
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BID = 1101039

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Also nicht allzuviel (absolut gesehen) mehr, als 4W unter Annahme einer linearen Kennlinie
Ja, tendenziell ist die tatsächliche Leistungsaufnahme proportional der Spannung.

Perfektioniert hatte man dieses Verhalten bei den Eisen-Wasserstoff-Widerständen, die als Stromstabilisatoren bis in die 1950er Jahre verwendet wurden.
Dort wird ein Eisendraht (oder eine Eisenfolie) in einer Wasserstoffatmosphäre bis allenfalls Rotglut erhitzt, was innerhalb gewisser Grenzen zu einer von der Spannung unabhängigen Stromaufnahme führt.
Das Schöne dabei ist, dass das für Gleich- und Wechselstrom funktioniert, und dass man diese Bauteile problemlos für geringe Spannungen und hohe Ströme sowie für höhere Spannungen und geringere Ströme herstellen konnte, und dass sie keine Kühlbleche oder Ventilatoren brauchten, wie die überhitzungsempfindlichen Transistoren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisen-Wasserstoff-Widerstand
https://elektrotanya.com/osram_ew_e......html






[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 24 Aug 2022 17:46 ]


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