Sehr vereehrte Forenkollegen !
Ich arbeite bei einem Zulieferer der Automobilindustrie und habe folgende, vermeintlich einfache, Aufgabe.
Es geht um einen simplen Reedschalter der laut Lastenheft folgende Spezifikationen erfuellen muss :
35V Betriebsspannung
20 mA Schaltstrom
Wenn ich nun das Datenblatt des Reed-Herstellers betrachte, koennte man meinen diese Pruefung sei ueberfluessig. Laut Hersteller kann der Reed 175V bei 500 mA schalten.
Aber nun kommts : Wenn ich die vorher erwaehnten 35V anlege und den Stromkreis mittels einer elektronischen Last belaste, kann ich mit dem Reed genau einen Schaltvorgang durchfuehren ehe er ins ewige Verderben stuerzt.
Will heissen nach nur einem Schaltvorgang ist der Reedschalter defekt. Unter dem Mikroskop sieht man, dass sich Schaltzunge nach der Belastung nicht mehr bewegt.
Nun habe ich mal einige der "zu tode geprueften" Reeds aufgeknackt um mir die Kontakte anzusehen. Nichts, rein GARnichts weisst auf eine Verschweissung der Kontakte hin, ich kann keinen Unterschied zu den unbelasteten Reeds erkennen.
So, nun nach dem ganzen Text die allumfassende frage : Warum ?
Kann es sein dass durch eine fehlerhafte Herstellung, in Kopplung mit der el. Energie, die ferromagnetische Schicht der Schaltzunge beschaedigt wird ?
Oder hab ich ein Prinzipproblem mit meinem Pruefaufbau ?
Bin mit meinem Latein am Ende, fuer sachdienliche Hinweise bin ich wie immer dankbar !
beste Gruesse
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PS : Anbei ein Schaltbild des Aufbaus