NiCd Akkus pitchen für DAUs ?

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Autor
NiCd Akkus pitchen für DAUs ?
Suche nach: akkus (7521)

    







BID = 923322

Permafr0st

Gerade angekommen


Beiträge: 1
 

  


buon giorno

Also ich weiss nicht ob ich hier richtig bin wäre nett wenn die Experten mir weiterhelfen würden.

Ich habe einen Budget Akkuschrauber mit 2 Akkupacks, die NiCd Babyzellen verbaut haben. Beide sind mehr oder weniger hinüber, einer bringt noch halbwegs,
der andere kaum noch Saft. Letzerer zeigt ein lustiges Laufverhalten - er kommt bei Vollgas (im geladenen Zustand) schon von Anfang an nicht mehr auf volle Touren und
baut dann in höchstens 20 min. "treppenförmig" ab, d.h. eine Zelle nach der anderen macht Feierabend. beim Laden mit dem Standardlader läd er nur ca. 3 h dann schaltet er auf "grün". Bei C/10 sollten das etwa 14 h sein.

Nun hab ich gelesen daß man mit einfachsten Mitteln NiCd pitchen kann. Man bestromt die tote Zelle für Sekundenbruchteile, etwa mit 12 V, etwa 6-7 mal hintereinander. Das soll die toten Zellen wiederbeleben. Anschliessend läd man normal wieder auf.

Naja also ich hätte hier 2 12V. Motorradbatterien, Kabel, Krokoklemmen. Den Akkupack kann ich ja zerlegen sodaß ich mit den Krokoklemmen an jede Einzelzelle drankome. Eine der Motorradbat. ist noch voll im Saft, die andere schwächelt. Aber auch wenn die zB. nur 7 V macht, müsste doch reichen?

Krieg ich das hin mit meinen bescheidenen Mitteln? Labornetzteil, intelligenter Einzelzellenlader usw.usf. habe ich nicht - bin eben nur Heimwerker und kein RC Mensch Multimeter hab ich am Start.

  • Wenn ich das mit den bescheidenen Mitteln hinkriege wie gehe ich da im Einzelnen vor?
  • pitche ich im entladenen Zustand?
  • + an +, - an - ?
  • soll ich mal alle Zellen pitchen oder nur die (gemessenen) 0V Zellen?
  • schädigt das die gesunden Zellen wenn ich sie versehentlich pitche?

    und schliesslich wie genau wird jetzt gepitcht --
  • wie lange dauert eine Bestromung - Millisekunden - Sekunden - und wieviele Intervalle brauche ich?
  • Soll ich das ganze wiederholen, wenn sich nicht die gewünschte Leistung einstellt?
    und zuguterletzt:
  • ist das ungefährlich bzw. was sind die Risiken - ich bin der Meinung die Zellen explodieren bei o.a. Prozedur nicht so schnell. Gasdicht sind die ja ohnehin auch die alte Bauart. richtig? Ich muss nur Aufpassen die Krokoklemmen nicht kzurzuschliessen. das könnte unangenehm werden.

Ich wäre ja überglücklich wenn 75% der Nennleistung wiederkämen. Also wäre nett wennn Ihr mir das Step by Step beibringen könntet.

Danke, Gruß

BID = 923323

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13330
Wohnort: Tal der Ahnungslosen

 

  


Zitat :
Permafr0st hat am 10 Apr 2014 02:09 geschrieben :

Ich habe einen Budget Akkuschrauber

Schlimm genug,was willst daran noch retten?
Außerdem gibts die Dinger für wenig Geld neu hinterhergeworfen.
Wenn du dich wirklich nicht davon trennen kannst,z.B. bei Amazon gibts nette Shops,die verkaufen dir die Einzelzellen für relativ schmales Geld.
Hab vor geraumer Zeit auch davon 10 Stück geschossen,umgelötet und der Schrauberling tut wieder wie neu.
Alles andere was du vor hast ist Blödsinn,bzw. nur von kurzem Erfolg gekrönt.
Und hingerichtet werden die Akkupacks für gewöhnlich durch die billigen Ladegeräte,die den Namen nicht verdienen.


_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 923324

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
an bestromt die tote Zelle für Sekundenbruchteile, etwa mit 12 V,
Das dient einem anderen Zweck.

In Reihe geschaltete NiCd-Zellen neigen dazu bei Tiefentladung mit Polaritätsumkehr innere Kurzschlüsse zu entwickeln.
Sie lassen sich dann nicht mehr laden und du misst an einer derartig geschädigten Zelle auch im Leerlauf wirklich 0,0V.
Zu dieser Tiefentladung mit Polaritätsumkehr kommt es leicht, wenn man das Werkzeug oder die Lampe weiterquält, obwohl man merkt, daß die Kapazität des Akku erschöpft ist.

Die feinen Metallnädelchen im Innern, die für diese Kurzschlüsse verantwortlich sind, kann man mit einem starken Stromimpuls, -es geht sogar mit Wechselstrom, wenn man gleich anschliessend lädt-, ausbrennen, und dann lässt sich die Zelle wieder laden.
Diese "Reparatur" ist aber nicht von Dauer. Die so vorgeschädigte Zelle wird bei nächster Gelegenheit wieder einen inneren Kurzschluß entwickeln.

Um, wie bei dir, einen abgenutzten Akku wiederzubeleben ist das Verfahren ungeeignet.

BID = 923328

powersupply

Schreibmaschine



Beiträge: 2921
Wohnort: Schwobaländle

So was hab ich kürzlich auch versucht. Der positive Effekt war aber wie Perl schon treffend beschrieb nicht von langer Dauer. Auch litten die Zellen unter massiver Selbstentladung. Nach einer Stunde war schon nichts mehr da, auch nicht nachdem ich noch die Wildflyermethode mit angewandt hatte.
Wenns also mal so weit gekommen ist hilft wirklich nur noch

_________________
powersupply
Es gibt 10 Arten von Menschen. Solche die Binärtechnik verstehen und die anderen.

BID = 923337

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13750
Wohnort: 37081 Göttingen

Ich habe auch schon des öfteren versucht, Akkus wieder zum Leben zu erwecken, aber wie schon angemerkt, bringt es nichts. Die Zellen werden z.T. hochohmig und die Spannung bricht bei Belastung zusammen, auch steigt die Selbstentladung enorm an. In diesen Akkupacks sind meißtens Billigzellen verbaut, die in irgend einer Bambushütte zusammengeschuster wurden. Hauptsache man kann den Akku billig verkaufen. Wenn Du mal nachforschst, was die Einzelzellen kosten, dann wirst Du feeststellen, daß der Preis schon weit über dem des Akkuschraubers liegt; warum wohl?
Ich hatte mal eine "Powerstation" für knappe 40,-€ gekauft und mußte feststellen, daß nach einem halben Jahr der Akku (17Ah) den Geist aufgegeben hatte. Ich bekam zwar ein neues Gerät nach Reklamation, aber nach einem weiteren halben Jahr war das gleiche Problem. Jetzt habe ich einen Markenakku eingebaut, der zwar so teuer war wie das ganze Gerät, aber das Teil funktioniert seit drei Jahren einwangfrei.
Wer billig kauft kauft teuer!

Gruß
Peter


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