Hydromat 3000E - Funktionsweise / Schaltplan Im Unterforum Alle anderen elektronischen Probleme - Beschreibung: Was sonst nirgendwo hinpasst
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Hydromat 3000E - Funktionsweise / Schaltplan Suche nach: schaltplan (24638) |
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BID = 647789
wl3367 Stammposter
   
Beiträge: 288
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Hallo zusammen,
ich bin von einem Bekannten angesprochen worden, der einen defekten Hydromat 3000E hat.
Hierbei handelt es sich um ein Gerät zur Elektrolyse von Wasser, das von Goldschmieden zum Löten verwendet wird. Das Gerät hat schon einige Jahre auf dem Buckel.
Bisherige Recherchen im Internet zu diesem Gerät waren bislang erfolglos.
Kennt jemand dieses Gerät und kann mir Tipps zur Fehlersuche / Diagnose geben ?
Ich möchte dieses Gerät nicht einfach so anschließen und testen, dafür ist mir das Medium Wasserstoff doch etwas zu heikel.
Danke schon 'mal für eure Hilfe
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BID = 647883
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Ich kenne dieses Gerät nicht, aber ich kenne ähnliche Wasserstoffgeneratoren.
Im wesentlichen handelt es sich um stromstarke Gleichstromnetzteile mit wenig Spannung, die eine alkalische Lösung (Kalilauge) elektrolysieren und das Wasser an Elektroden aus Edelstahl in seine Bestandteile H2 und O2 zerlegen.
Durch die Konstruktion der Elektrolysezelle ist gewährleistet, dass sich die beiden Gase sich nicht zu Knallgas vermischen, sondern getrennt entnommen und zum Brenner geleitet werden können.
P.S.:
Zitat :
| | möchte dieses Gerät nicht einfach so anschließen und testen, dafür ist mir das Medium Wasserstoff doch etwas zu heikel | Bedienungsanleitung beachten und die Stromversorgung mit einer Ersatzlast testen/reparieren.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 14 Nov 2009 21:21 ] |
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BID = 648136
wl3367 Stammposter
   
Beiträge: 288
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Danke für diese ersten Informationen.
Dir großen Stromstärken bei habe ich schon aufgrund der etwas stärkeren Leitungen sowie des verbauten Trafos vermutet.
Die ersten Fehlerbeschreibungen, die ich bekomme habe, war dass der Überdruckschalter wohl defekt sei (so die erste Auskunft des Herstellers). Ein bestelltes Ersatzteil war leider nicht bau- und anschlusskompatibel (3 Pins, davon zwei angeschlossen vs. 6 Pins) und ich wurde gefragt, ob ich helfen kann.
Daher habe ich sowohl das Original als auch das Ersatzteil erst einmal auf Funktion getestet. Vermutet hatte ich, dass der Schalter als Öffner arbeitet. Allerdings musste ich bei Testen dann feststellen, dass der Druckschalter als Schließer (?) beschaltet ist und zumindest noch funktioniert. Mangels vernünftiger Druckluft und -anzeige konnte ich jedoch nicht feststellen, wann er schaltet.
Auf erneute Nachfrage habe ich erfahren, dass der Schalter wohl auch im Betrieb noch seine Funktion erfüllt: Demzufolge schwankt der Druck erheblich, geht höher als bisher üblich, fällt danach sofort wieder und steigt dann wieder.
Ich vermute, dass das Gerät intern noch einen (echten) Drucksensor hat, der die Elektrolyse auf eine passenden Gasdruck regelt. Hier wird es wohl Probleme geben (Drucksensor und/oder Regelkreis), so dass die Druckbegrenzung über den Überdruckschalter die Elektrolyse abschaltet. Dadurch sinkt der Gasdruck (im Betrieb) so schnell, dass zum einen die Elektrlyse sofort wieder einsetzt und dann das Spiel wieder von vorne beginnt.
Offensichtlich defekte Bauteile waren auf der Platine nicht zu erkennen; ich habe diese aber auch noch nicht ausgebaut und noch keine Bauteile darauf identifiziert.
Ich werde mir in den nächsten Tagen das Gerät noch einmal ansehen und eine Bestandsaufnahme der Bauteile machen. Ich hoffe, dass mir das weiterhilft.
Ich hoffe, dass der Besitzer sein Gerät so gut kennt, dass er weiß, wie dieses korrekt zu betreiben ist. Ich werde aber trotzdem noch versuchen, die Bedienungsanleitung zu erhalten, um daraus auch noch ein paar Zusatzinformationen zu bekommen.
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BID = 648141
dl2jas Inventar
     
Beiträge: 9913 Wohnort: Kreis Siegburg
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Neugierig, wie ich bin...
Als Kind habe ich mal ein "Uhrmacherschweißgerät" in Aktion gesehen. Das ist nun lange her. Ich würde mich über ein paar Bilder freuen.
Wie sieht so eine Zelle aus?
In welchem Bereich liegen Spannung und Strom bei der Elektrolyse?
Gern würde ich ein Bild sehen, wenn so ein Gerät in Betrieb ist, Werkstück wird bearbeitet.
DL2JAS
_________________
mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert
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BID = 648152
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo dl2jas,
Zitat :
| | In welchem Bereich liegen Spannung und Strom bei der Elektrolyse? |
Gern werde werde ich dir das beantworten.
(Ich hasse diess gern nach "Geschäftsbriefsteller".
Es ist verdreht und auch völlig überkandidelt,
entschuldige)
Deine Frage ist einfach, nämlich 96 400 As geben
11,2 Liter Wasserstoff und 5,6 Liter O2.
Jetzt ist noch offen, ob der Apparat nur eine Zelle
enthält (pro Zelle etwa 3 bis 4 Volt geschätzt)
oder ob mehrere in Reihe geschaltet sind, und welchen
Wasserstoff- oder Knallgasstrom man braucht.
Und wenn du so ein Ding bastelst, dann nimm Nickelblech
für die Elektroden, nicht Edelstahl, denn der macht
seltsame Sachen im alkalischen Milieu.
Gruß
Georg
_________________
Dimmen ist für die Dummen
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BID = 649132
wl3367 Stammposter
   
Beiträge: 288
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Es geht langsam mit der Fehlersuche voran:
Nun war der richtige Druckschalter da, wurde eingebaut und weiterhin hat das Gerät die nicht richtige Funktion
Ich habe mir das Gerät nochmals genauer angesehen und gefunden, was ich gesucht habe: Einen Drucksensor SX01DN ( http://de.farnell.com/jsp/search/pr.....p;N=0 ). Dieser dient wohl zusammen mit etwas Elektronik auf der Platine zur Regelung
Im Sensor waren die beiden "Öffnungen" des Sensors ziemlich mit Salz verschmutzt (könnte von der Lauge stammen).
Leider ist das Gerät an einem Standort, der ohne Internetzugang ist. Das macht die Fehlersuche immer etwas langwieriger.
Ich habe nur die elektrischen Daten zum Sensor gefunden; der technische Aufbau ist in den Unterlagen nicht so gut erkennbar. Aber ich befürchte, dass das Salz eventuell den Sensor zerstört haben könnte.
Ich hoffe, dass der Hersteller dazu noch ein paar Informationen (und ggf. einen Ersatzsensor) liefert.
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BID = 653155
wl3367 Stammposter
   
Beiträge: 288
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Nach meiner letzten Info hat mein Bekannter nochmals mit dem Hersteller telefoniert und dann beschlossen, das Gerät dort zu reparieren lassen und zugleich zu überholen. Sonst artet es ins Vermuten, austauschen, ... aus.
Nach den Infos war es jedoch wirklich der Drucksensor, der nicht mehr richtig gearbeitet hat.
Nun funktioniert es wieder wie gewünscht.
Ich werde versuchen, noch ein paar Aufnahmen hier zur Verfügung zu stellen. Ich denke aber, dass ich das vor Weihnachten nicht schaffe. Bis dahin ist bei den Goldschmieden Hochsaison und da ist keine Zeit sonstige Sachen.
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